Kommentare

das find ich jetzt aber ein wenig übertrieben n'dugu! ich hab da einfach eine meinung in den raum gestellt (meine), um eure zu wissen... das hat gar nix damit zu tun, dass "alles" nach meiner pfeife tanzt. und eigentlich habe ich auch nicht so viele antworten erwartet. aber was ist mir dir? scheint dich mächtig zu stören, das ich eine meinung äussere, die nicht main-stream ist und dann noch viele mitdiskutieren... wieso denn das? neidisch? traut sich da ein mäuschen zu sehr aus der grauen masse heraus? ach so, das darf man nicht! wusste ich nicht... was solls! shit happens!

Keine Angst, zürischnurre, wer seelisch so kaputt ist wie ich, der sucht keine Beziehung und sollte auch keine Kinder in die Welt setzen. Aber wenn ich um mich schaue, sehe ich solche Dinge oft (natürlich auch abservierte Männer, aber die haben wenigstens noch ihren Beruf und werden mit dem Alter eher attraktiver) und würde darum erst recht keine Beziehung eingehen...

howling rabbit, damit bist du nun definitiv in der sackgasse.
ohne vertrauen in den partner oder liebe wird nie eine partnerschaft entstehen. wer so denkt, schafft keine beziehung mehr, geschweige denn eine mit kids. bleibt verbittert, alleine.
dabei ists effektiv unabhänging davon, ob du mann oder frau bist. der mann könnte ebenso sagen: weshalb zurückstecken, nur damit ich später abserviert werde…

Zurückstecken schon, aber wenn man 'nur' Mutter ist und dann mit 40, 45 durch ein jüngeres Modell ersetzt wird, dann fragt man sich halt schon, wer einem jetzt fürs Zurückstecken Danke sagt. Denn Alimente können vermieden, die Lücke im Lebenslauf aber nicht weggezaubert werden...

@tanoschi: wieso muss man eigentlich immer alles wollen. sich bloss nie entscheiden. es ist doch gelinde gesagt unverschämt, kinder in die welt zu setzen, und sie nur mal hervorholen wenn man gerade lust hat, «einen auf familie zu machen». seit generationen, seit es überhaupt menschen gibt, bedeutete kinder haben immer eine form von verzicht. vor allen dingen auf materiellen luxus - aber dafür bekam man sehr viel für die seele. irgendwas wird sich gott oder die natur dabei gedacht haben, dass sie die menschen mit unterschiedlichen fähigkeiten ausstattete und ein mann - mag er noch so lieb sein - kann die mutter für ein kind nicht ersetzen und frauen können aber auch keine männer sein.
was ist denn diese «karriere», die alle so wichtig scheint, denn wirklich wert?
die queen von england ist im grunde genommen die urmutter, all dieser karrierefrauen (ob freiwillig oder nicht sei dahingestellt) und wie steht es um ihre «kinder». sie hatten und haben die emotionalen engen bindungen zu ihren nannys und bediensteten und nicht zu ihren eltern. ist das wirklich so erstrebenswert?
du schreibst etwas von verantwortung teilen – wie wäre es denn mal mit verantwortung ÜBERNEHMEN. auch die mal ein paar jahre zurück zu stecken. nur wenn man das «zurück stecken» als «schmerzhaft» empfindet, sollte man vielleicht doch besser keine kinder in die welt setzen.

Wie wäre es eigentlich mit Miteinander statt Gegeneinander? - Was ihr da macht, ist absolut widersinnig. Noch nicht mal unterhaltsam. Eher armselig. Exgüsi.

ich finde tanoschis post männerfeindlich.
den ganzen text durch undifferenziertes geschimpfe über die 'patriarchalische gesellschaft'.

@stadtfüxin
Es ist deutlich einfacher, das weibliche Gegenüber als Emanze, Schlampe, Hure oder mit einer sonstig herabwürdigenden Pauschalverurteilung abzutun, als sich mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten abzugeben...
Was aber nicht heisst, dass solches Verhalten geduldet werden muss, denn Sexismus tickt gleich wie Rassismus. Oft auch sehr subtil.
@morgaine
Die frauenverachtenden Diskussionen bei RonOrp versuchen die Weltordnung der guten alten Zeiten, die nie existierten, zu zementieren. Was ich wiederum als genauso männerfeindlich auslege, wenn ich mich in die Rolle eines Mannes versetze.
Ein Geschlechtergefälle ist keine gute Voraussetzung fürs Zusammenarbeiten auf Augenhöhe, nur haben das deren Urheber noch nicht geschnallt.
-> Das mit den Ansprüchen beruht auf Gegenseitigkeit.
Es gibt mindestens so viele Männer, die das Unmögliche seitens der Frauen verlangen wie umgekehrt. Bestes Beispiel die "Anforderungskataloge" an die gesuchte Person in den einschlägigen Foren.
Abgesehen von den Provokateuren, klappt mir zwischendurch manchmal der Kiefer soweit runter, bezüglich den Anforderungen, dass ich ihn doch glatt nach oben binden muss... ;-)
---
Apropos Emanzipation, deine Argumente kann ich nicht nachvollziehen. Als emanzipiert erlebe ich sie nicht, sondern unterschwellig nach "die Frau gehört ins Haus und der Mann verdient das Geld", die patriarchale Rollenteilung eben.
Unter emanzipiert verstehe ich, wenn beide gleichberechtigt Verantwortung für die gemeinsame Familie und das Zuhause übernehmen, was sowohl Finanzen betrifft wie auch die anfallenden unbezahlten Arbeiten. Die patriarchalen Rollenklischees zähle ich nicht dazu, genausowenig wie die Dreifachbelastung der Frauen durch Haushalt, Kinder und Berufstätigkeit, wenn sie als JobEnrichment erwerbstätig sein muss, z.B. um die grosse Karre zu finanzieren.
Männer können nur gewinnen, wenn sie sich emanzipieren! Ein Spektrum, das ihnen bis anhin verschlossen war, du beschreibst es in den letzten paar Sätzen.
---
Wenn sie Karriere macht und er auch verdient, dann ist üblicherweise genügend gemeinsames Geld vorhanden, um die Putzfrau und die Kinderkrippe zu finanzieren, deren Arbeit beide infolge Berufstätigkeit nicht erledigen können oder wollen.
Weshalb hier bei dir ausschliesslich die Frau eins auf den Deckel bekommt durch die Aussage, er müsse ihr Kindermädchen und Putzfrau finanzieren, obwohl ja beide erwerbstätig sind, kann ich nicht nachvollziehen. Zusammen mit der unterschwelligen Ablehnung der Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern [ihre (vermeintliche) Karrierere], kommt das bei mir frauenverachtend an, weil diese Arbeiten genauso wie die Erwerbsarbeit geschlechtsunabhängig sind, also genausogut von Mann wie auch Frau erledigt werden können.
Bei den heutigen Scheidungsraten ist es für Frauen elementar, eine anständig bezahlte Stelle innezuhaben und nicht nur die unbezahlte Familienarbeit zu leisten, wenn sie nicht beim Sozialamt und in Altersarmut enden will.
Auch für die Männer hat diese Arbeitsteilung Vorteile, denn er ist nicht mehr alleine für die Finanzierung der Familie zuständig und verantwortlich. Was dann natürlich auch wieder Auswirkungen auf allfällige Alimente hat, vorausgesetzt natürlich, beide beteiligen sich bei der Kinderbetreuung nach der Scheidung.
---
Wenn sie für den Gelderwerb zuständig ist und z.B. Karriere macht und er die Familie und das Zuhause managt, wie z.B. der Bänz Friedli, dann sind die Rollen klar aufgeteilt und er muss ihr nichts "finanzieren". Im Gegenteil, sie finanziert ihn :-)
---
Nein, meine Ansprüche schraube ich nicht runter, weil ich die patriarchalen Rollenklischees nicht weiter zementieren will.
Solange das mit dem Geben und Erhalten eines Paares in einem vertretbaren Rahmen liegt, wird es funktionieren, doch das Aushandeln wird den beiden einiges an Kommunikation abverlangen.

morgaine, ein aufsteller, dein beitrag.

Schreiben ist immer einfacher als die eigene Meinung persönlich zu äussern, jedoch fällt mir zu diesem unendlichen Thema nur eines ein "Probleme die die Welt bewegen??" Man sollte alle Fronten zu einem Gespräch einladen, das wäre sicher eine interessante Sache und der Umgang wäre viel menschlicher und weniger aggressiv als in einem Forum, da sich jeder mit einem Gesicht zeigen müsste!!
Meine lieben Männer und Frauen, denkt daran wär sich länger als 5 Minuten über etwas aufregt, regt sich über sich selbst auf! =)
Häbet aui as schöns Wucheänd.

hallo morgaine, das mag sicher stimmen für einige frauen, beobachte ich hie und da auch und weise dann meine freundinnen meist darauf hin, sie sollen die sicht ihres mannes/partner auch mal berücksichtigen. oder dass man nicht alles haben kann: toller job, kind, lieber mann, eigenheim und und und.
verallgemeinern kann man das aber nicht! nicht alle frauen stellen hohe ansprüche an die männer! es wollen nicht mal alle familie (thema windeln wechseln) oder eigenheim oder einen tollen job oder zusammen wohnen. das schlimme find ich ist, dass man mittlerweile oft nicht mal mehr normal miteinander reden kann. sobald ich als frau meine meinung sage oder kontra gebe oder auch nur den eindruck erwecke ich sei selbstbewusst, gerate ich in verdacht eine der "bösen" zu sein. ich finde wir sollten uns als menschen begegnen, nicht als frauen/männer. das würde aber auch bedeuten, dass man sich auf augenhöhe begegnet und von alten rollen löst. und das ist knallharte arbeit! du hast jederzeit ein cleveres gegenüber, dass dir intellektuell gewachsen ist, sich nicht in eine rolle drängen lässt, eigene ansprüche und meinungen hat, dir jederzeit deine schwächen zurückspiegelt, natürlich auch bestärkt, wenn du mut brauchst jedoch nie aufhört an sich selbst und an eurer beziehung zu arbeiten. das ist eine echte herausforderung so etwas zu schaffen! wie viele sind wirklich dazu bereit? (geschlechter)rollen vereinfachen halt schon vieles. wem sie lieber sind, kann sie ja noch immer leben. doch es gibt auch solche die den "grossen sprung" ins neuland wagen - eben die beziehung auf augenhöhe. ich finde das mutig - und möchte auch eher zu denen gehören, die es wagen, auch für die nächste generationen, die sich in 30-40 jahren wirklich anders begegnen werden. eben nicht als mann und frau sondern als menschen. jeder mit eigenem und freiem willen.

morgaine: danke für deinen beitrag.

morgan-le-fay, heftig, was du schreibst. Wo hast du denn all' die Frauen her, die diesen Ansprüchen voll sind? Goldküste? Die Mehrheit der Frauen ist doch wirklich nicht so blöde. Jedenfalls keine ich keine dieser Art. Was wir uns wünschen, sind doch Männer als Partner, die mit uns einen gemeinsamen Weg gehen, wie man so sagt "durch dick und dünn". Gegenseitiges Interesse, liebend und streitend und liebend. Sich, vor allem, nicht feind sein, nein, respektvoll im Anderssein. Träume ich? Das männliche Element würde fehlen, das weibliche ebenso. Zum Schluss noch: mich nervt das Gemecker, lese trotzdem alle die Ansichten, die mir zu denken geben.

@stadtfüxin: wenn ich mich hier umsehe, gibt es genauso viele männerfeindliche threads. sie sind vielleicht nur nicht so klar erkennbar. die ansprüche die die frauen hier in den threads zum teil an die männer stellen, sind genau so «feindlich».
generell gibt es hier viel «feindlichkeit». nicht zu vergessen die mega-wortkeileren wenn es um OeV, velo oder auto geht. da herrscht dann gleich der totale krieg und es wird mit beleidigungen nicht gespart.
ich bin schn sehr lange bei ronorp und ich denke, vieles was hier mitgeteilt wird, zeigt eigentlich sehr deutlich, wie es mit unserer «schöner-schein»-gesellschaft besonders in zürich hinten und vorne nicht mehr stimmt. da ist soviel frust, wut und schmerz spürbar, der sonst nirgends mehr raum hat.
und was die männer angeht: mich wundert es nicht, dass sie zurückschlagen, verbal (und leider nur zu oft in realität), seit den 70er jahren haben die frauen anscheinend nichts gescheiteres zu tun, als an den männern herumzu meckern. es kann es ihnen doch keiner mehr recht machen.
die jungen frauen wollen den softie und den macho in einem. sie wollen einen ganzen kerl, der ihnen soviel luxus ermöglicht, dass es sogar für das kindermädchen reicht, damit sie (die frauen) sich ihrer {vermeintlichen) karriere widmen können und dennoch am sandkasten mitreden. und sie wollen aber den schlufenpusch, der windeln wechselt, nachts aufsteht, wenn die kinder weinen (sie braucht ja ihren schönheitschlaf für die karriere) und erst noch seine ganze freizeit der familie widmet und am wochenende die wohnung putzt (ausser er finanziert auch noch eine putzfrau)… hobbys, eigene interessen pflegen, für den mann? fehlanzeige, der hat zu funktionieren. so beobachte ich das schon seit den anfängen der sogenannten emanzipationswelle der frau. und da, wundern sich die frauen dann, wenn die männer anfangen sich wie idioten zu benehmen.
das gleichgewicht zwischen mann und frau ist empflindlich gestört und es würde wahrscheinlich wieder 40 jahre brauchen, bis das ausheilt.
auch männer haben gefühle und spüren schmerz, seelischen wie körperlichen, es wäre an der zeit, dass wir frauen, das wieder mal in unser bewusstsein holen würden und die ansprüche mal etwas runterschrauben.

Wir Frauen sind doch stark genug, das Feindliche gegen uns lächelnd zu lesen, die "weichen" Macho's zu durch schauen, ihnen nicht die Ehre zu geben, wütend auf sie zu sein, nein, bedauern wir sie in ihrer Beschränktheit. Die Probleme sind ihre, wenn es um Frauen geht, nicht unsere.