Rezepte in Zürich

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Mehr als Eier: Pulled Suppenhuhn Burger

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Der grösste Teil der Legehennen wird im Alter von 18 Monaten geschlachtet und landet oft als Brennstoff in der Zementfabrik. Immer seltener enden sie als Suppenhühner. Dabei wissen alle Gourmets, dass kein Bouillonwürfel der Welt das vielschichtige Aroma einer alten Legehenne ersetzen kann. Die daraus entstandene Suppe bildet die Basis für einen erstklassigen Risotto. Und das Fleisch eignet sich perfekt für einen Burger mit Apfel und herbstlichem Cole Slaw. 



Rezept für 4 Personen

1 Suppenhuhn
1 Rüebli
1 grosse Zwiebel
1 Bouquet garni
1 Knoblauchzehe, grob zerschnitten
1 Nelke, einige Pfefferkörner zerdrückt
Salz

Sauce fürs Huhn
3-4 EL Naturjoghurt
1 TL Dijonsenf
2 TL Mayonnaise

Cole Slaw
½ roter Kabis, fein gehobelt
1 EL Dijonsenf
2-3 EL weisser Balsamico
1-2 EL Obstessig
4 EL Sonnenblumenöl
½ TL Zucker
Salz und Pfeffer
1-2 Äpfel, in Scheiben

Zubereitung

Die Zwiebel samt Schale halbieren. Die Schnittfläche in einer Pfanne stark bräunen. Suppenhuhn und die restlichen Zutaten in einen hohen Topf geben. Alles mit kaltem Wasser bedecken. Aufkochen und den Schaum mit einer Kelle abschöpfen. Suppenhuhn knapp unter dem Siedepunkt 2 Stunden köcheln lassen. Je nach Alter auch länger.

Schneller geht’s im Dampfkochtopf: 30 Minuten, ohne Schaum abschöpfen!

Huhn aus der Bouillon nehmen (Achtung heiss). Küchenhandschuhe anziehen und die Haut abziehen. Fleisch von den Knochen lösen und zerzupfen. Die Haut an den Hund verfüttern. Die Bouillon anderweitig verwenden – zum Beispiel für Risotto (mmmhh!).

Den Kabis mit der Sauce vermischen und 30 Minuten stehen lassen. Inzwischen Joghurt, Mayonnaise und Senf unter das Fleisch rühren. Alles zusammen mit den Äpfeln im Silserbrötli anrichten.

Bilder: Therese Krähenbühl
Rezept: Zum fressn gern