Kommentare

Hypnose kann helfen.
Leider sind die meisten HypnotiseurInnen nicht von den Krankenkassen bezahlt
Du müsstest jemanden finden, der bei der ASCA oder beim EMR akkreditiert ist. Und du bräuchtest eine Zusatzversicherung.

Versuchs vielleicht hier: yellow.local.ch

Ich verstehe dich so gut und habe viel Verständnis für deine Situation! Ich möchte dich trotzdem ermutigen eine Therapie anzufangen. Wichtig ist, dass du das Vertrauen in deine Therapeutin aufbauen kannst. Die Chemie sollte stimmen, und natürlich auch die Methode.
Ich persönlich könnte ich mein Trauma mit der Maltherapie ein Stück weiter verarbeiten.
Es ist sowieso ein langwieriges Prozess, das therapeutisches Malen und die professionelle Begleitung hat mir aber geholfen das Blick auf meine Ressourcen zu richten, mich selber besser zu akzeptieren und vor hallem eine Identität außerhalb des Traumas aufzubauen. Ich bin nicht nur mein Trauma, ich bin viel mehr. Das kreative Prozess hat mir einen konstruktiven Weg gezeigt und viel Kräften geschenkt.
Meine damalige Maltherapeutin ist spezialisiert auf Traumaarbeit und von der Zusatzversicherungen anerkannt. Damals hat sie mir aber empfohlen parallel zu der Maltherapie eine Gesprächstherapie zu besuchen. Bei der Castagna Beratungstelle habe ich die Adresse von einer Psychotherapeutin (inzwischen ist sie leider pensioniert) bekommen. Die zwei Therapiemethoden haben sich sehr gut ergänzt.
Hier noch die Adresse der Maltherapeutin: www.malstudio.ch ...
Es ist lange her, ich hoffe sie nimmt noch neue Patientinnen auf!
Inzwischen sende ich dir herzlich viel viel Kraft, Geduld und Zuversicht.

du bist nicht schuld für das, was dir passiert ist! und was du schreibst ist so schrecklich wahr. ich kenne / hab gekannt 5 betroffene (und sooo viele freunde hat man ja nicht! weshalb das schon die hälfte davon sind), ich hab jetzt auch diejenigen eingerechnet, die "nur" gewalt erlebt haben - also keine sexuellen übergriffe. nicht eingerechnet sind diejenigen, die psychische gewalt erlebt haben oder einem extrem dominanten oder cholerischen elternteil ausgesetzt waren. bei allen denen, die ich kenne, waren es enge familienmitglieder. in einem fall sogar die mutter. mir wirds jedes mal schlecht, wenn ich dran denke. es ist einfach unvorstellbar! oft sind die täter ja in ihrer kindheit auch opfer von gewalt gewesen, was das ganze noch tragischer macht, weil es wie eine gewaltspirale ist, die sich wiederholt.
niemals vergessen: niemand hatte das recht, dir so was anzutun! du hast nichts getan, was das rechtfertigen oder auslösen würde. gewalt an kindern ist niemals gerechtfertigt!

Danke für die vielen Rückmeldungen, insbesondere die lieben und nützlichen privaten Nachrichten, ich bin sehr berührt über soviel Hilfe von fremden Menschen. Auch der mittlerweile gelöschte Beitrag von skipper, der zwar schmerzhaft zu lesen aber nunmal ehrlich war, ich verstehe diese Sichtweise, möchte aber schon festhalten, dass nicht jeder Mensch gleich auf solche Vorfälle reagiert. Ich bin zum Beispiel extrem fürsorglich und eher darum bedacht, dass die Menschen um mich herum glücklich sind als ich selbst. Das, wofür ich verantwortlich bin, lasse ich nicht im Stich - darum kann ich auch keine stationäre Therapie machen, nicht nur aus finanziellen Gründen, ich habe auch Verpflichtungen, die ich nicht abgeben kann. Danke trotzdem für die Vorschläge in die Richtung.
*
Sehr interessant erscheint mir das mit dem EMDR, wobei wohl nur in Kombination mit anderen Therapieformen. Eventuell melde ich mich auch noch bei Castagna, ich denke, dass es wohl verschiedenen Ansatzpunkte geben muss, damit mein Leben nicht immer mehr aus der Bahn gerät. Aufgrund chronischer Erkrankung kann ich keine Zusatzversicherung abschliessen; ich kämpfe bereits jetzt darum, dass mir meine Medikamente bezahlt werden, offenbar geht es einem nur so und so lange schlecht, danach zahlt die Kasse nicht. Noch ein Kampf, den ich kämpfen muss, irgendwann hat man keine Kraft mehr, oder?
*
Die Person von der ich sprach ist nicht mein Freund aber mir sehr wichtig und ich habe es ihm gesagt. Seine zweite Frage war, wie man (also nicht ich, die Erwachsenen) das passieren lassen konnte? Tja, das frage ich mich auch und ich glaube ich weiss gewisse Antworten aber die sind auch nicht so einfach zu verkraften. Zusammenfassend - man sieht, was man sehen will. Was ich an der ganzen Sache auch noch traurig finde - wir sind so viele und es ist so schwierig, an Hilfe zu kommen. Je nach Statistik sind 20-25% der Frauen vor dem 18. Geburtstag Opfer sexueller Gewalt - bei den Jungs sind es 10-15%. Und doch sagt kaum jemand etwas, die Täter kommen für lächerlich kurze Zeit ins Gefängnis, wenn überhaupt. Ich bin nicht besser, ich habe niemanden angezeigt. Ich habe versucht, etwas zu sagen, doch niemand glaubte mir. Auch heute bin ich mir sicher, dass etwas sagen dazu führen würde, dass ich von meiner Familie verstossen werden würde.
*
Weil wir so viele sind, kennt jeder von uns eine/n Betroffene/n, darum bedenkt bevor ihr Witze zu dem Thema macht oder es herunterspielt - das tut echt weh. Oder falls ihr bei einem Kind / Jugendlichen das Gefühl habt, dass er/sie sich irgendwie seltsam benimmt, extrem schreckhaft ist oder, dies ist häufig, ungewöhnlich "sexy" auftritt, dann hinterfragt was ihr seht und wahrnimmt - vielleicht braucht diese Person Hilfe. Zwei meiner Freundinnen sind tot, weil sie sich das Leben nahmen - beide wurden als Kinder missbraucht. Es sind fast NIE fremde Menschen, die diese Dinge tun, ich kannte alle meine Täter schon lange und sie wissen genau, dass wir Kinder uns nicht trauen werden, etwas zu sagen. Viele Kinder sind so verzweifelt auf der Suche nach Zuneigung und überhaupt wahrgenommen werden, dass sie sogar negative Zuwendung besser als nichts finden. Und genau da fängt der Psychoscheiss an - man denkt, man sei schuld.
*
Danke nochmals euch allen, ich werde noch versuchen, die vielen PN zu beantworten, nicht böse sein, wenn es etwas dauert, ich bin gerade ziemlich im Sturm, es ist als ob ich Pandora's Büchse aufgemacht hätte.

Liebe howling_rabbit
Schön, dass Du hier so offen schreibst.
.
Zuerst: Nicht Du bist ekelhaft oder nicht liebenswert, sondern das, was Dir angetan wurde, ist ekelhaft. Die Tat! Du selber bist liebenswert und ein wunderbarer Mensch, eine liebenswerte Frau, ganz genau so, wie Du bist. Ich weiss, es ist nicht einfach, dies zu fühlen, wenn man diese Gefühle nicht vermittelt bekam, sondern nur das Gegenteil erlebte.
.
Ein Mann, der den Vergleich mit „Ware“ bringt, und von“ beschädigt“ spricht, wird Dir weder als Frau noch als Mensch gerecht, auch unabhängig von Deinen Erlebnissen in der Kindheit. Ginge es in einer Beziehung nicht vielmehr darum, sich gegenseitig in den Bereichen zu unterstützen, wo einer Wunden oder Schwächen hat? Und sich überdies gegenseitig an seinen Wert und seine Stärken zu erinnern, falls einer es mal vergessen sollte. Da hatte Dein Ex wohl wenig Substanzielles zu bieten.
.
Ich kenne aus eigener Erfahrung den Kampf ums Ueberleben, um ein lebenswertes Leben, ich habe wie Du emotionale und sexuelle Uebergriffe seit früher Kindheit erlebt und keine Hilfe durch die Erwachsenen.
Besuche bei Psychologen und Psychiatern haben mir persönlich auch keine anhaltende Linderung oder Veränderung gebracht, ich habe verschiedenes versucht, auch Behandlung mit Medikamenten, welche ich jedoch verwarf, weil sie die Verbindung mit meinem Körperbewusstsein kappte.
.
Schlussendlich fand ich für mich wirksame Unterstützung zum Einen bei Körpertherapeutinnen, welche über achtsame und wahrnehmende Berührung Zugang zu den verängstigten Anteilen in mir fanden, wo ich weinen konnte, in Panik verfallen, aufhören zu atmen, „aus dem Körper flüchten“. Wo mein Körper seine Geschichte "erzählte" und dies als meine Wahrheit angenommen wurde. Ich wurde (werde) in allem begleitet. Fand Trost und überlebenswichtige Unterstützung für mich, wieder ins Atmen zu kommen, aus der Starre, in welche ich mich als letzten Schutz geflüchtet habe. So habe ich nachholen können, was ich damals nicht hatte, liebevolle wärmende Zuflucht finden, gesehen werden mit meiner Wahrheit und aller Panik, und unendlich behutsam behandelt zu werden. Diese Therapeutinnen blieben gelassen und unterstützend und wussten immer, was zu tun war, sie blieben präsent und ich konnte die alten schlimmen Erfahrungen „auflösen“ und mit neuem Erleben ersetzen. und entspannt und zufrieden aus einer Sitzung gehen.
.
Gern gebe ich Dir die Adresse einer dieser aussergewöhnlichen Frauen weiter, eine Andere lebt leider im Ausland). Leider ist sie nicht über die KK abrechenbar, allenfalls werden von einzelnen Zusatzversicherungen Anteile übernommen.
.
Zusätzlich geholfen haben wir auch Stunden bei einer Frau, welche u.A. mit Somatic Experiencing (SE) nach Levine arbeitet. Diese Methode kann ich auch empfehlen. Es ist dabei nicht notwendig, sich all den Horror noch mal „anzusehen“, trotzdem werden die Starre und die Bilder und dazugehörigen Gefühle „aus dem Nervensystem gelöst“. Schwer zu beschreiben, energetisch jedoch wirksam, meine eigene Lebenskraft und Lebensfreude waren direkt nach jeder Sitzung x-mal höher als vor der Sitzung und dies hat auch angehalten. Ich konnte vieles von dem altem „ Grauen“ richtiggehend dort lassen, wie auch alte ungesunde Verhaltensmuster (welche zwar zu Ueberlebenszwecken in traumatischen Situationen halfen, fürs „normale“ Leben aber nicht taugen) lernen zu ändern.
Diese Arbeit (SE) wird möglicherweise von der Zusatzversicherung anteilmässig bezahlt, falls Du eine hast? Im I-net findest Du auch wissenschaftlichere Beschreibungen als meine Worte. Die klingen vielleicht etwas verworren, Tatsache ist jdcoch, dass SE mir sehr und anhaltend weiterhalf.
.
Ich würde auch dem genannten Link von Castagna nachgehen, die könnten Dir möglicherweise behilflich sein, zumindest beratend in deinen Rechten und evt bezgl. Finanzen?
.
Die Menschen, welche mich unterstützen, haben schon sehr vieles gesehen und begleitet, auch selber vieles erfahren, sie sind noch immer herzoffen und lassen sich von Schicksalen berühren, aber nicht herunterziehen. Sind mitfühlend, aber nicht mitleidend. Ihre Hilfestellung ist effizient und auch mal durchaus tough. Und sie kommen nicht aus dem Pseudo-Eso-Kuchen :-) . Natürlich bin ich auch nicht per Knopfdruck beschwerdefrei, habe aber nicht mehr den heftigen Drang nach Suizid, kann wieder (Tteilzeit) arbeiten, bin weniger krank, kann auch mal wieder durchschlafen, Alpträume sind Vergangenheit. Beziehungen mit Menschen (Mann wie Frau) bin ich zaghaft am neu "lernen" und herantasten.
Ich schreibe Dir die Adressen privat.
.
Wünsche Dir weiterhin Mut und Kraft und jede erdenkliche Unterstützung, die für Dich passt.

howling_rabbit:was ich noch sagen wollte, von kindern, die missbraucht wurden, weiss man, dass sie im durchschnitt sieben menschen ansprechen müssen, bis man ihnen glaubt. diese allgemeine tabuisierung zu durchbrechen, braucht mut. aber nur so kommt man weiter.
Skipper01: schlimme geschichte und ich kann dich sehr gut verstehen. aber wenn du heute sagst, wenn du jemand kennenlernst, willst du bald einmal etwas über die kindheit der person wissen… ist sicher nicht falsch. aber ich würde da nicht so leicht daraus ableiten, dass wer strube sachen als kind erlebt hat, krumm durchs leben geht. und umgekehrt genauso wenig. der ex von howling_rabbit zumindest würde ich als ziemlich beknackt ansehen, wenigstens in diesem punkt. und er würde wohl als "unbeschädigt" gelten. umgekehrt hat die howling_rabbit hier sehr viel mut bewiesen. - ich denke, es kommt darauf an, wie man mit den dingen umgeht, die man erlebt hat. manche, die schlimme sachen erlebt haben und das verarbeiten konnten, schätze ich als reifer und reicher ein als viele, die bloss mehr oder weniger bei sonnenschein in den süsswasser-uferzonen unterwegs waren.

du bist ein liebenswürdiger mensch und keine "beschädigte ware"! und niemand auf der welt, hatte das recht, dir das anzutun, was dir als kind angetan worden ist. dass du hier darüber schreibst, ist ein grosser schritt. ich hätte nie den mut über so etwas offen zu reden. drüber reden, reisst einen abgrund auf. zum teil auch für diejenigen, denen du es erzählst. das braucht eine ungeheure kraft von der seite eines partners, damit umzugehen und dir beizustehen. er muss viel liebe und geduld aufbringen. ich schreib dir das, weil ich selbst mit menschen konfrontiert worden bin, die grosse traumas hatten, deinem sehr ähnlich. es braucht viel kraft und geduld ihnen zuzuhören, und du stösst als "normaler" mensch an grenzen. du hast die distanz nicht und bist nicht therapeutisch geschult. ich hab mich auch distanzieren müssen. nicht weil ich nicht damit umgehen konnte. eher als selbstschutz, um meine eigene "positive" energie zu bewahren und genügend kraft für meine eigenen vorhaben zu haben. das kann passieren, wenn du im leben grad auch stark gefordert bist, z.b. eine grosse veränderung meistern musst, oder selbst eine krise hast. es kreiste nämlich alles stets um diese person, ihr befinden, ihre probleme - es ist unglaublich schwer als nicht-therapeut so viel selbstaufgabe aufzubringen und immer nur zuzuhören. ich bin je länger je mehr einfach zu kurz gekommen. um mich ging es nie. ich konnte nie etwas über mich erzählen. meine probleme waren eh "peanuts", so bin ich mir vorgekommen. klein und bedeutungslos, nicht vorhanden für diese person, die immer im mittelpunkt stand. dieses gefühl habe ich oft, wenn ich mit "traumatisierten" menschen konfrontiert bin. es ist schwer auszuhalten in einer freundschaft. als therapeut ist das dein beruf.
auch ich hab meine traumen zu tragen, kein kindsmissbrauch, vielleicht fällt es mir deswegen schwer. auch ich brauche aufmerksamkeit, zuwendung, trost...
was ich damit sagen will: es ist menschlich, dass jemand damit überfordert ist. was aber nicht rechtfertigt, dass dein ex-freund dich "gebrauchte ware" bezeichnet! das kann ich nicht verstehen.
gehe den weg der "seriösen" therapie, es sind einige links genannt worden. nehme den weg auf dich, es lohnt sich, auch wenn er lang sein wird! vielleicht wirst du mehrere therapeuten und therapiearten ausprobieren müssen - ich wünsche dir, dass du das durchhältst und bald licht auf dich zukommt! alles gute, wünsche ich dir und viel viel mut!

Für Traumatherapie könnte EMDR etwas für Dich sein. In Winti (siehe Links) gibt es einige Therapeutinnen, die sich mit EMDR auskennen.
Liebe Grüsse, mjl
www.psychotherapiewinterthur.ch
www.emdr-ch.org

Ich würde dir ebenfalls empfehlen, deine Vergangenheit unbedingt in einer Beziehung zu thematisieren. Falls du schweigst, wird immer etwas zwischen euch stehen. Und ich bin sicher, wenn er weiss, was passiert ist, wird er besser mit der Situation umgehen können.
Ich war in einer leicht ähnlichen Lage und wollte reinen Tisch machen. Der Mann gab mir aber mehrmals zu verstehen, dass ihn meine Vergangenheit nicht interessiert. Für mich geht das nicht. Ich bin, was und wie ich bin, weil meine Vergangenheit so war, wie sie war. Ich meine damit aber nicht, dass die Vergangenheit ständig zum Hauptthema wird. Aber ignorieren geht nicht - für mich jedenfalls.
Ich bin sicher, dass es Männer gibt, die damit umgehen können.

ich find's supermutig, dass du so offen hier aussprichst, was dich bewegt.
schliesse mich sheikyerboutys worten an. wenn dir ein typ so kommt, kannst du ihn rauchen. - aber ich kann mir gut vorstellen, dass mancher damit überfordert ist. du wirst ja nicht bei der ersten begegnung dein herz ausschütten. aber darüber sprechen: unbedingt! eine beziehung muss das aushalten. doch wie du richtig sagst, daneben braucht es professionelle hilfe. vielleicht gibt es auch nicht die eine therapie, sondern mehrere wege/ebenen. eine gesprächstherapie würde ich nicht von vornherein ausschliessen.
schau doch man bei www.castagna-zh.ch oder auf www.frauengegengewalt.ch

Also: du hast das Recht selbst zu bestimmen, ob du was sagst oder nicht. Ich würde jedenfalls davon wissen wollen. Ein Kerl der dich «beschädigte Ware» nennt ist ein Riesenarschloch und sofort zu entsorgen!!! Lass dich von Profis beraten, wie, wer und welche Form geeignet ist.
www.therapievermittlung.ch

mutige Offenheit! Kann dir auch anhand deiner Beschreibungen gut nachfühlen und verstehen, dass es nach Lösung schreit. Ich glaube auch, dass es vom schwierigsten ist, eine geeignete Therapie/Therapeutin zu finden. Deine psychosomatischen Beschwerden scheinen auch schon ziemlich fortgeschritten. Meine Empfehlung: Traumatherapie nach Levin von jemandem, der zuvor eine körperorientierte Ausbildung gemacht hat- es muss etwas ganzheitliches sein, denn es sind verschiedene Ebenen, welche einbezogen werden müssen, um solch erlebtes zu therapieren. Infos: www.traumahealing.ch, falls nötig kann ich gerne behilflich sein, genaueres über Therapeutenempfehlung zu liefern. (bin selber noch in Ausbildung als Traumatherapeutin, jedoch bereits als Körpertherapeutin tätig)

also intelligent bist du, wenn du mir erlaubst, das hier einfach so zu beurteilen. wenn ich Hilfe brauch, weil es irgendwo stockt, dann hol ich mir Hilfe oder Rat bei jemanden, der Geist, Seele und Körper analysieren kann. Schulpsychologen sind mir zu einseitig. ich hab' dir eine Message in die Messagebox geschrieben. und ich wiederhole gerne meinen Satz, dass Liebe und Frieden erstaunlich heilend sein können. schon nur zwischendurch einfach Frieden zu spüren hilft. Frag dich mal: Wie würde ich mich fühlen, ohne diese Geschichten? Ohne diese Dramas?

Ich will auch keinen pseudospirituellen "du musst nur die Blümchen geniessen" Quark, ich zwinge mich schon seit Jahren dazu, trotz Trauma, Krankheit und diversem anderen Scheiss positiv zu bleiben und zu funktionieren, mit dem einzigen Resultat, dass ich noch mehr kaputtgehe und mich noch mehr als Versager fühle, weil ich es nicht auf die Reihe kriege "dankbar" zu sein für die ganzen Medikamente, Einschränkungen, Rückschläge, verkorksten Beziehungen, die Mahnungen für Rechnungen, die ich nicht bezahlen kann, die Arbeitgeber, die nicht verstehen, wenn ich unter Stress auch mal rumschreie weil ich aufgrund permanenter Hypervigilanz sehr schnell überfordert bin. Ok, ein Punkt, wo ich dankbar sein kann - man lässt mir dieses Manko durchgehen, weil ich andere Dinge besser als andere kann. Dennoch, wenn du gerne ein paar Tage mein Leben haben magst, dann darfst du mir gerne mit Liebe und Frieden kommen aber jetzt gerade ist das sowas von deplatziert, dass es mich richtig wütend macht..Ich kriege es selber nicht auf die Reihe, trotz grösster Anstrengung, darum der "Hilferuf" nach einem Therapieplatz und dann kommt jemand und sagt, man soll bloss ein bisschen anders denken?!
*
Also vielleicht noch etwas spezifischer zu dem was ich suche - keine Psychoanalytiker, keine Fastenkuren, keine Familienaufstellungen, kein Räucherstäbli für die verlorene Kinderseele anzünden, kein Yogatrip nach Goa, keine Auraentstörung oder sonstwelchen esoterisch angehauchten Kram sondern eine konkrete, wissenschaftlich anerkannte Therapie, mit klaren Zielen und Lösungen, die ich anwenden kann, um zu verhindern, dass ich noch ein viertes Mal halbtot in der Notaufnahme lande. Liebe und Frieden, ich fass es nicht... den kannst du bringen, wenn jemand am anderen Ende der Therapie ist und ein wenig ausgeglichener und glücklicher sein könnte, aber nicht bei jemandem, der grad akut in der Scheisse steckt.