Kommentare

Liebe Monaço,
Ich finde es spannend, dass deine Vorhersehungen so zeitnah in Erfüllung gehen. Bei mir hat mal eine immer wiederkehrende Vorhersehung erst nach etwa 25 Jahren stattgefunden. Wirklich unglaublich, was uns da widerfährt!
Danke für deinen Kommentar!

Liebe rosemeyer
Denke für das spannende Thema, das du da anstossen hast. Ich lebe schon mein ganzes Leben mit solchen Phänomenen und stehe trotzdem mit beiden Beinen im Leben. Bei mir war das als Kind noch viel stärker als heute (bin schon Pensionärin). Ich denke, mein Intellekt steht mir heute oft im Weg. Mehrheitlich hatte ich Bilder und Wahrnehmungen in meinen Träumen. Mir wurde dieses Phänomen das erste Mal richtig bewusst, als ich einen Unfall hatte, den ich in der Nacht zuvor geträumt hatte und am morgen meiner Mutter erzählte. Am Abend hatte ich selber einen schweren Unfall. Im Traum war ich aber Zuschauerin, sah diesen Unfall von aussen. Und als ich dann durch die Luft flog (es war ein schwerer Motorradunfall), ging mir durch den Kopf: "das passiert ja MIR!". Auch da sah ich das Unfallgeschehen von aussen, sah mich fliegen. Ich verspürte überhaupt keine Schmerzen, erst später, als ich auf dem Boden lag.
Oder ein paar Jahre später: Ich bereitete mich auf eine Asienreise vor. Da träumte ich eines Nachts ganz intensiv. Die Bilder waren so klar, als würde ich mich an eine frühere Reise erinnern, doch sie gaben keinen Sinn, denn es gab alte Bilder und technisch ganz moderne. Es waren fünf oder sechs Bilder. Ich erzählte es meinem damaligen Freund, der von meinen Träumen wusste und er bat mich, einiges aufzuzeichnen und detaillierter zu beschreiben. Bei einem Bild sagte er, er kenne diesen Platz, es sei der Blick vom Hafen aus auf eine bestimmte Stadt. Auf der Reise begegneten mir alle Bilder. Zum Teil total überraschend. Im Traum sah ich einen Ausschnitt von einer „Jumbonase“ auf meiner Höhe. Als ich in Zürich zum Flugzeug ging, war es jedoch nur eine DC-10, die ich von oben stehen sah. Ich meinte, ich hätt mich im Traum wohl getäuscht... In Frankfurt musste ich umsteigen. Ich wusste nicht, mit was für einem Flugzeug ich weiterfliegen würde. Dort stand dann der Jubo, die „Nase“ schaute auf der Höhe der Passarelle zur Scheibe rein. Auf der Reise begegnete ich allen Bildern. Hätte ich sie mir nicht aufgezeichnet, hätte ich selber gemeint, dass ich es mir im nachhinein nur so zurechtgebogen hätte, dass die Bilder stimmen würden.
Vor einigen Jahren wollte ich meine klarsten und eindrücklichsten Bilder und Erlebnisse aufschreiben, meinte, es wären etwa fünf wichtige Bilder gewesen, an die ich mich erinnern kann. Ich schrieb dann aber Seiten voll – Symbolbilder, déjà vues, Vorahnungen und Bilder aus einer früheren Zeit, die ich jahrelang nie verstand und die sich dann plötzlich auflösten.
Auch ich denke, dass es eine Form unseres Bewusstseins ist, mit uns zu kommunizieren, entweder alte Bilder und Gefühle, damit wir es später verarbeiten oder korrigieren können oder Gegenwärtiges, als Warnung, die aber oft nicht richtig verstanden wird und wir doch „verunfallen“, was aber dem Lernprozess nicht weniger hilfreich sein kann, wenn wir es uns bewusst machen konnten.
Ich wünsche dir weiterhin viel Offenheit, damit dir die schlafenden, schlummernden 90% im Alltag helfen und dir immer wieder neue Optionen aufzeigen können.

Liebe Anna
Das hört sich nicht kompliziert an, ich bin dankbar für jedes Feedback. Ich weiss wirklich, dass es unglaublich viel Unerklärliches gibt und denke, wir alle reden viel zu wenig darüber.

Liebe Rose
Hm, praktisch erfahren konnte ich das in Familienaufstellungen, wo, als Stellvertreter, am eigenen Körper Sachen fühlbar sein können (Hitze, Zittern, Stärke, Schwäche, Schwanken, hin zu Schmerzen), die wir mit den Augen oder dem Gehör oder sonst einem Sinn nicht erfassen könnten und vor allem mit dem Verstand nicht erklären können. Diese intensiven Erfahrungen haben meinen Geist weit geöffnet und mir auch die Angst genommen, vor "Unsichtbarem", "Unerklärlichem". Seither habe ich mich intensiv mit Meditationen befasst. Und so wurde, was ich seit ich mich erinnern kann ahnte, spürte (ich glaube, ich habe immer an etwas Grösseres geglaubt, das gut ist, an die Liebe und dass sie die stärkste Kraft ist), erlebbar und erfühlbar und somit zum Teil bestätigt.
Das tönt ein bisschen kompliziert.
Da ich aber selber sehr sensibel bin, nehme ich oft Unsichtbares, Unausgesprochenes (wie Stimmungen, Befindungen) wahr und es ist mir daher vielleicht nicht so fremd. :-)

Die Vorhersehungen abzuändern, ist gar nicht so einfach. Eine Kollegin aus Kanada hat mir mal erzählt, dass es ihr gelungen ist, eine Handlung während der Vorhersehung abzuändern und dadurch positiv zu beeinflussen. Ein anderer Kollege hat mir erst vor 1 Woche erzählt, dass seine Vorhersehungen manchmal 4-5 Minuten lang sind, er aber keine Möglichkeit hat, sie abzuändern. Es läuft ab wie ein Film.
Ich selber denke, dass uns etwas ausserhalb unseres Vorstellungsvermögens zeigen will, dass es da ist, dass es etwas gibt, was wir nicht fassen können, aber es existiert.

Dies ist ein sehr interessantes Thema, sicherlich kennt es jeder von eigenen Erfahrungen. Genau erklären kann ich sie mir nicht, nur Vermutungen anstellen, doch es ist ewtas Wunderbares.
Was mir letzte Woche blitzartig nach einem mehrfachen Déjà-vu in den Sinn kam, ist, dass vielleicht der Sinn von Déjà-vues darin steckt, bei jedem Mal etwas anders und besser zu machen. Vielleicht ist es eine Art Mechanismus, um die Evolution zu fordern. Um Wachstum und Veränderung herbeizuführen.

schau mal: www.nathal-sarti.de

Oh wow, danke für die Schilderung! Genial oder?! Hm. Schon die Physik beschreibt, dass alles mit allem verbunden ist. Das ist unsichtbar für unser Bewusstsein. Die Hirnforschung weiss inzwischen, dass nur ca. 10 % von unserem Denken bewusst geschieht. Der ganze Rest ist unbewusst. Wir werden sehr geschult und gefördert in diesem 10 %. Nicht aber in der Nutzung unseres Unterbewusstseins. Dort wartet ganz viel Potential auf uns. Intuition: Handeln nicht aus einer Logik heraus, sondern aus einer Ahnung, einem Gefühl, einem Impuls folgend. Woher kommt der Impuls? Von oben. Ob man an Gott oder an Engel oder was auch immer glaubt: es gibt eine Ebene, die mehr weiss als wir. Unser Unterbewusstsein ist Teil von dieser Ebene. Und wir sind verbunden mit allem: mit "oben", mit unseren Mitmenschen, mit der Erde... Trennung ist eine Illusion. Zeit und Raum auch.
Déjà-vu hat meiner Meinung nach mit der gleichen Glaubensform zu tun. Ein Teil unseres Selbsts (Seele) ist uns immer ein paar Schritte voraus. Manchmal haben wir dann diese Lichtblitze und das Gefühl, genau das schon einmal erlebt / gesehen zu haben. Und das stimmt: unsere Seele war da schon.
Dass dir solches oft passiert, hat wahrscheinlich damit zu tun, dass du sehr feinfühlig bist. Einen guten Zugang zu deinem Fühlen, deinem Unterbewusstsein hast. Vertraue ihm, vertraue dir. :-)
Hey Anna, danke für deine Rückmeldung! Darf ich fragen, was deine Erlebnisse waren, die dir klar gemacht haben, dass es etwas gibt, das mehr weiss?

Ich habe auch schon ähnliche Phänomene erlebt. Meine "Erklärung" dafür: Es hat mit der Funktionsweise des Körpers (Gehirn+Sinnesorgane+Nervensystem) zu tun beim Aufbau und Aufrechterhalten des Bewusstseins und der Konstruktion des Zeitgefühls (damit wir einen Sinn ergebenden Ablauf erfahren). Die Phänomene erscheinen, wenn es Störungen in diesen Prozessen gibt, d.h. Rückkopplung -> Déja Vu, teilweise Verzögerung -> Vorahnung. Die Wissenschaften wissen noch kaum etwas von der Funktionsweise unseres Bewusstseins, die Untersuchung der Prozesse auf Ebene Gehirnregion ist nicht mehr als ein Stochern im Nebel, finde ich.
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