Kommentare

nein Sargnagel, jedoch einen, der Hosenträger braucht, dem ich empfehle, seine rote Nase zu pudern!

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Mr. Bo - wow. Ich bin beeindruckt. Fest. Danke für Deinen Beitrag. Ich wünsch Dir weiterhin den Mut Deinen eigenen Weg zu gehen...

Mr.Bo, ich umarme dich!

Ich bin erst gerade 23 geworden und habe viele Erfahrungen gemacht (und mache diese immernoch) bezüglich Alkohol, Cannabis, ja auch mit ''harten'' Drogen.
Meiner Meinung nach sollen Jugendliche ihre Erfahrungen selber machen. Ich wäre ohne meine Erfahrungen niemals hier, wo ich jetzt bin und so wie ich bin. Mittlerweile kenne ich mich besser und weiss wie ich mich gegenüber Suchtmittel zu verhalten habe.
Ich bin in einer intakten Familie aufgewachsen. Mami und Papi haben mir immer brav gesagt, dass Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, Cannabis und Drogen im Allgemeinen süchtig machen und den Körper vergiften,sprich kaputtmachen und somit sehr schlecht sind und sogar töten können. Als 13/14/15/16/17-Jähriger war mir das doch sowas von egal: Ich wollte meine eigenen Erfahrungen machen und meine eigene Meinung bilden anstatt die Meinung meiner Eltern zu vertreten, ohne genau zu wissen um was es geht. Ich denke, so geht es vielen Jugendlichen.
Aufgrund meiner Familie und meinen Kollegen, welche immer hinter mir standen, egal was war, bin ich zum Glück nie richtig ''abgestürtzt'' und auf den falschen Weg gekommen. Mittlerweile studiere ich, habe ein Top Verhältnis mit meinen Eltern, habe richtig Freude am Leben (auch wenn's nicht immer einfach ist). Auch das Rauchen von Zigaretten habe ich mir abgewöhnt.
Gute und richtige Freunde sowie eine Familie, welche hinter einem steht sind extrem wichtig für Jugendliche. Ebenfalls brauchen sie eine Beschäftigung, sonst wird nur rumgehängt. Sei es Fussball, Unihockey, Pfadi oder einen lässigen Jugendtreff, wo es nicht um kiffen und saufen geht..Ich meine einen Betreuten, welcher coole Sachen anbietet, und auch wenns nicht viel bringt, sollte man das Jugendschutzgesetz bezüglich Alkohol und Tabak durchsetzen.
Da aber leider viele erwachsene Personen schlechte Vorbilder für die Teenies sind, und sie den ''Grossen'', welche guten Rat geben wollen, ja eh nichts abkaufen, werden sie meist ihre eigene Erfahrungen machen wollen und sehen dann mit 21,22, dass sie ihre Zeit echt besser hätten nutzen können. Egal, dann sind sie immerhin reifer und wissen, wie's läuft unter den Erwachsenen..und können sich voll konzentriert auf neue Abenteuer machen und das sogar noch mit Wissen, das sie sonst nie hätten ''aneignen'' können.

Jeder Jugendliche soll permanent nur noch Milch trinken.
Es braucht die Totalüberwachung dieser gefährlichen Bevölkerungsgruppe.
Ausserdem jeden Tag ein neues Verbot zum zmorgen.
Die Erwachsenen machen zwar die Welt kaputt aber sie sind einfach soooo kluuuuug.

ja, sorry OLIVERAIC

und dann...aliceraic, captain, packt ihr mich über eure Schultern, weil ich nicht mehr gehen kann, oder nur immer im Kreis und dazu lalle..? Wehalb meinst du, die Alkohol-Ungeniesser hätten Probleme zu Hauf ? ich jedenfalls, habe einfach ganz gewöhnliche, alltägliche, von denen ist ja auch niemand verschont. Nur ertränke ich sie nicht. Überaus brav bin ich nicht, ich rauche meine Zigaretten mit Genuss!

...und Marie fragen, ob sie mittrinkt...

eine Flasche Tequila in die Hand drücken.

@mariesuisse, ich fand lediglich dass das hier hin passt. in unserer gesellschaft ist es eine seltenheit, wenn jemand nicht trinkt. und hat häufig dementsprechend mehr "probleme" als solche, die trinken. wobei probleme natürlich überspitzt gesagt ist ;-)

ach klimiri, was soll ich machen ? trinke keinen alkohol, mag ihn nicht. muss ich jetzt in eine therapie ?

wer alkohol trinkt hat ein problem.
wer keinen alkohol trinkt hat noch das grössere problem.

@polderi dein Beitrag ist interessant und gut, finde ich. Wenn wir in % wüssten, wie viele Jugendliche ausschweifend lebten, dann wären es wenige, da bin ich mir sicher. Aber klar pickt man die, die sich wüst benehmen heraus, denn alles kann als Sensation verkauft werden. Es fällt mir wohl auf, dass viele Jugendliche den Respekt vor andern nicht mehr pflegen, sehr auf sich selber zentriert sind. Und, was den Alkohol betrifft, der wird von den meisten Jungendlichen, wenn schon, an den Wochenenden konsumiert. Wenn dies anders wäre, könnte keiner der Jugendlichen eine Lehre abschliessen, ein Studium bewältigen. Und wenn sie mal "über die Schnur" schlingern, kann es auch ihrem Hirn nicht schaden.

Salüü zusammen.
Also ich finde die Diskussion interessant und aktuell – glaube jedoch, das meiste wurde schon gesagt.
Möchte daher nur zwei Punkte aufgreifen:
1.) Glaube ich zu wissen, dass Alkohol eigentlich vor allem darum, als die „härteste Droge überhaupt“ gilt, weil sie in unserer Gesellschaft eine so unglaublich hohe Akzeptanz oder fast schon Ansehen „geniesst“. Was wiederum dazu führt, dass sie praktisch überall und jederzeit gekauft und aber auch konsumiert werden kann, ohne gross Aufsehen zu erregen. Die Leute reagieren äusserst selten unmittelbar auf den Alkohol-Konsum Anderer (sei dieser noch so ausschweifend) und daher geht es in der Regel auch (viiiel zu) lange, bis ein Betroffener selbst mal realisiert, dass er ein Alkohol-Problem haben könnte (– er bekommt ja keine Resonanz).
--> Wären wiederum jegliche Rauschmittel/Drogen gleichermassen legal/illegal oder eben gleichermassen akzeptiert/nicht akzeptiert, so würde sich das (meiner Einschätzung nach) ausnivilieren.
2.) Denke ich, dass sich die Situation von früher auf heute nicht wesentlich verändert hat. Allgemein finde ich, wird der Jugend Unrecht getan, indem ihr immer wieder vorgeworfen wird, sie seien alle so verkommen. Denn ich glaube, dass wenn früher „ein Seich“ (sei er noch so gross gewesen – sprich eine Straftat) durch Jugendliche verübt wurde, haben das primär jene Leute mitbekommen, die davon betroffen waren, oder die besagten Jugendlichen kannten. Dadurch hatte man ein Bild vor Augen und konnte sehr gut unterscheiden, welche und wie viele Jugendliche sich wirklich daneben benehmen und wie viele wiederum „im Rahmen“ bleiben.
Heute jedoch, bekommt man jede Ausschweifung, jede Pügelei, Absturz, Selbstmord (oder weiss-was-ich) von x-beliebigen Jugendlichen – zu denen man null Bezug hat – mit und kommt so, wohl zwangsläufig, zum Schluss, dass es immer prekärer wird und die ganze Jugend davon betroffen ist.
Was denkt ihr dazu??