Kommentare

Es ist eine Frage des Respekts. All die Semi-Analphabeten geben sich ja auch Mühe, wenn sie eine Bewerbung schreiben - also könnten sie sich beim Niederschreiben anderer Texte ebenfalls etwas bemühen. Aber wahrscheinlich haben diese Illetristen eh keinen Job und suchen auch keinen.

@Bernfan: Natürlich kann man geteilter Meinung sein, aber auch Dein Beispiel setzt voraus, dass es eine normierte Sprache gibt (und Norm macht nun mal weder Sinn noch Spass, wenn niemand sich daran hält....)

Ob in orthographisch korrektem Deutsch oder nicht, der Inhalt der Aussage "Was vor 1000 geschrieben worden ist, kan man Heute kaum (oder gar nicht mehr) noch lesen." ist und bleibt Quatsch...

Wieso nerven, wenn's doch einfach der Belustigung dienen kann?
Ich denke man muss allgemein vorsichtig sein wie sehr man(n) den Ernst an seinem Leben teilhaben lässt;)
Wenn die Leute nicht mehr fähig sind einen Schmorbraten selbst zu kochen und den ganzen Tag Sat 1 schauen, wer kann dann noch intelligente Texte mit angemessenem Vokabular und zugehörigen orthographischen Kenntnissen erwarten?

Wenn mir Fehler auffallen, stör ich mich auch dran. Zum Glück sehe ich die eigenen nicht, da wär's noch um einiges ärgerlicher.
Wie einige andere Schreibende stört mich schwacher Inhalt mehr als nicht korrekt geschriebene Worte, falsch gesetzte oder fehlende Satzzeichen. So kann ein erkannter schöner Gedanke hinter einem fehlerhaften Text sehr wohltuend sein.
Ärgern kann ich mich über offensichtlich lieblos hingeschriebenes oder offensichtlich oberflächlich posauntes - da nehm ich dann schon mal den überdimensionalen Fasnachts-Gummihammer und versuche in Gedanken schwungvoll tiefgefrorene Hirnwindungen zu aktivieren...

ärgern nicht.
wenn jemand mit satzstellung und ausgewählten wörter glänzt und ich deshalb annehme, er/sie schreibe bewusst, erstaunt es mich, fällt's mir auf und ich kann den text nicht mehr flüssig lesen, sprich muss mich zwangsblind stellen. so ähnlich wie bei musik, beiwelcher daneben gegriffen wird. ich liebe sprache, weshalb ich mich auch für rechtschreibung interessiere. schreibt jedoch mein neffe fast alle wörter falsch, freue ich mich ob dem willen das geschriebene wort zu erlernen.

Ich mache da einen klaren Unterschied: Ein professioneller Text (Zeitungsartikel, Werbung etc.) und auch geschäftliche Kommunikation (egal ob Brief oder E-Mail) sollten schon möglichst korrekt sein. Bei privater Kommunikation wie hier auf dem Forum toleriere ich ziemlich viel, es nervt mich aber, wenn ein ellenlanger Satz ohne ein Satzzeichen geschrieben wird, weil ich mir oft solche Sätze mind. 2mal durchlesen muss, um diese Zeichen noch zu setzen. Das kommt aber eher selten vor.
Bin übrigens auch viel mit Sprache beschäftigt - aber Sprache ändert sich nun mal. =;-)

das Orthogravieh stirpt Aus?

@Bernfan: cool!
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Eigene Rechtschreibfehler ärgern mich immer. Die von anderen fallen mir zwar oft auf, sind mir aber meistens so ziemlich egal. Man ist schliesslich kein besserer Mensch, nur weil man Rechtschreibung und Grammatik der eigenen Sprache beherrscht. Wichtig ist der Inhalt, nicht unbedingt die Form, wenn es - z.B. wie hier oder bei anderem unwichtigen Geschreibsel - formlos zu- und hergehen darf.

herrrrrjehhhh! so krass? von orkus weiss man es ja mittlerweile, aber ihr alle vielen anderen auch? ihr nervt euch wirklich über rechtschreibfehler und die neue kleinschreibung in emails oder internet-textbeiträgen? und manche behaupten tatsächlich, den text nicht verstehen zu können vor lauter fehler? alter schwede..... da nervt mich so ein orkus mehr, der in (seiner meinung nach) perfektem deutsch über dumme und bildungsferne herzieht, als sei es reine faulheit und ignoranz, die zu dummheit und wenig schulbildung führt. sei dankbar, lieber orkus, für deine genialität. lass andere daran teilhaben! nicht nur durch deine tollen beiträge hier. gib dein wissen weiter. sorge für mehr bildung. ich bin sicher du kannst das und es wird deinem ego gut tun.
denjenigen, die aufgrund fehlender rechtschreibung MÜHE HABEN den sinn eines textes zu verstehen, sei folgender alter hut gezeigt:
"Luat enier sidtue an eienr elgnhcsien uvrsnäiett, ist es eagl in wcheler rhnfgeeloie die bstuchbaen in eniem wrot snid. das eniizg whictgie ist, dsas der etrse und der lztete bstuchbae am rtigeichn paltz snid. der rset knan tatol deiuranchnedr sien und man knan es ienrmomch onhe porbelm lseen. das legit daarn, dsas wir nhcit jeedn bstuchbaen aeilln lseen, srednon das wrot als gzanes."
exgüse! das versteht ihr ja nicht. fragt orkus. er wirds euch übersetzen.

mit drei jahren schrieb ich meinen ersten brief. das stand drin "krah blah pfft krr tsst pfrrr"

Ich sehe, das Verstehen beim lesen ist schwierig.
Oft liest (interpretiert) man nicht was geschrieben steht (?).
Ob es beim sprechen einfacher wäre, wenn man das Koma ausspricht?

Naja, wenn bereits bei der Tagesschau nicht mehr auf Verbzweitstellung im Nebensatz geachtet wird (weil das ist jetzt einfach so) und der Dativ dem Genitiv bald sein endgültiger Tod ist wird, was will man noch erwarten....

die Natel-Sprache ist eigen: meist alles ohne Punkt und Komma, verkürzt und "modern". Da verlernen wohl viele Jungendliche, was Herr Lehrer, Frau Lehrerin noch streng bewertet hat, den Rotstift schwungvoll setzten.

@lucid so schööön!