Kommentare

angesprochen (das letzte wort ist mir entwischt. peinlich)

oh, was heisst denn gekläft? loblied auf nachbarn? kamen klingeln mit blumenstrauss und selbstgebackenem kuchen und baten dich zu singen? ich bin erstaunt und gespannt :) oder haben sie dich auf dein thema hier?

Liebe Aprikose, ja eh, Recht hast. Aber leider bin ich in solchen Momenten des abgrundtiefen Abscheus weit weg von diesem (Zum Glück sind ja nicht alle so und darum wühl ich meinen imaginären Absatz langsam wieder aus Deinem Gesicht) Gefühl...! PS. Nein, meine Glocken läuten in Albisrieden!

Lieber Trigor, kann meinen Hang zum Masochismus nicht abstreiten, bin aber mit selbstdestruktiven Anwandlungen diesbezüglich mehr als nur bedient. Da kann ich ja wohl erwarten, dass die Mitmen...äh...Mitärsche ihren Sadoscheiss für sich behalten. Das Photo gefällt mir aber, danke!

Peinlich? Ach iwo, slomo! Das thema hat sich nur für mich geklärt.
Trigor, du magst ja so manche nägel auf die köpfe treffen, aber selten die, auf die du meinst zu zielen... :-)

@Hodgkinson: Hallo Herr Nachbar :-) Ich nehme an, du wohnst im schönen Kreis 4 :-)
Ich weiss genau, wovon du sprichst. Es gibt so manche Tage, da scheint die Welt und das unmittelbare Umfeld nicht sehr liebenswert zu sein oder vielleicht sind auch nur die Antennen sensibler eingestellt. Und es gibt Tage, wo einen das alles nicht stört, nicht einmal das nervige niemals endende Kirchenglockengedröhn :-)
Lass sie doch in Ruhe, all die unfreundlichen, unglücklichen, frustrierten, unhöflichen Leute. Sollen sie an ihrer Bosheit zugrunde gehen.
Es gibt auch andere Menschen! Mit denen kann man lachen und das Leben geniessen.
Alle anderen hier können mir gestohlen bleiben :-)

Das bedeutet ich hab den Nagel wieder mal auf den Kopf getroffen... ;)

hihi mary wann hast du denn deinen themeneröffnungstext in den kübel geworfen? peinlich geworden? :)

Meine Nachbarin von oben ist Pianistin. Und ich mag es. Da höre ich bei meinen im Haus Tätigkeiten etwas schöne Klaviermusik, anstelle nervige Radiomoderatoren. Manchmal geht sie aber auch mit ihren Stögelischuhen durch die Zimmer. Das ist etwas nervig. Aber geht ja vorüber. Ich bin nicht sonderlich lärmempfindlich. So habe ich doch schon manche verschiedene (lärmige) Nachbarn erlebt. Einer hatte mal die ganze Zeit soooo laut Musik gehört, dass ich nach einer Stunde klingeln ging. Hat er dann nicht gehört. So bin ich eben einfach in seine Wohnung getrampelt. Der hat ganz schön doof geguckt (kleine Anmerkung, ich kannte ihn sehr gut!)
Ein Nachbar von mir nervt mich aber gerade viel mehr. Denn er entsorgt seinen Müll aus dem Fenster. Das landet dann im Gärtli, auf der Strasse oder auf meinen Fenstersimsen. Der Verwaltung ist glaub ich damit überfordert. Wenn ich anrufe und reklamiere sind sie zwar entsetzt, wissen aber einfach nicht was sie tun sollen. Naja, so sammle ich den Müll eben auf (schliesslich ist bald Sommer und der Garten will zum Grillen genutzt werden) und werfe ihn in die Tonne. Evtl. merkts ja die Entsorgung (illegale Entsorgung oder so). Ansonsten, shit happens.

...das leben wird viel zu ernst genommen schlechthin...

Wenn sich hier welche mit ihren E-Gitarren das Gehör dermassen geschlissen haben damit sie nicht mehr wahrnehmen wie sie ihre Umgebung mit ihren Lärmemissionen belästigen ist das deren Problem. Egal ob sie das mit oder ohne Kopfhörer gemacht haben. Desswegen muss ganz sicher kein Nachbar übermässigen Lärm ertragen oder sich die Gehörgänge mit Kunststoffzäpfchen verstopfen. Ihr könnt euch also sicher schon vorstellen wohin ihr eure Oropax von mir aus stecken könnt.
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Diese "ich bin, also lärme ich" Mentalität einiger Zeitgenossen ist das Letzte. Jeder Depp meint er müsse sein Umfeld mit seinem Lärm beglücken. Natürlich ist es da wo viele Menschen sind per se lauter und selbstverständlich soll man auch mal etwas Extralärm zum Besten geben dürfen. Aber da wir ja in der Stadt nun eh schon tendenziell zuviel als zuwenig Lärm haben sollte man sich beim Lärmen eher zurückhalten. Aber das gewisse halbschlaue auf ihrem Egotrip den sie Leben nennen nicht annähernd genug Weitsicht aufbringen können um das zu erkennen kann man ja hier wieder mal schön sehen. Interessanterweise kommen gerade den multikultigeilen linken Gutmenschen, die sonst immer am lautesten nach Toleranz und Rücksicht schreien, diese beiden Begriffe nicht in den Sinn wenn es um ihre eigenen Lärmemissionen geht.

@Unregistriert:
Und ich sollte ein Linksextremist sein? :-)))
Aber Du hast wohl noch nie eine akustische Gitarre um 2 Uhr durch eine Hauswand gehört. ;-) Sorry, geh' doch in einen Bunker wohnen, wenn Du das bunte Leben nicht erträgst. Und 2 Meter unter der Erde hört man sowieso praktisch nichts mehr...

"Kann man in Mehrparteien-Mietshäusern wirklich erwarten, in absoluter Ruhe zu wohnen?"
Ja. In der Schweiz gilt Nachtruhe von 22.00 bis 7.00 Uhr. Den Tag durch darfst du Lärm machen, aber wenn deine Nachbarn gerade Ruhe brauchen (Krankheit, Prüfungsstress) dann sei nicht asozial.
"Könnte ich es mir aussuchen und leisten, ich stiege aus, wohnte in einer Blockhütte am Waldrand"
Machs doch jetzt gleich, dann hat die Stadt ruhe vor dir.
derernst, bitte bitte melde solche Vorfälle der Verwaltung, auch wenn sie zuerst nicht reagiert. Wenn dann dein Nachmieter ebenfalls reklamiert, wird die Verwaltung hoffentlich doch mal nachsehen was los ist, bzw. den nervigen Mieter rausschmeissen. Polizei rufen wäre auch was, sofern der Lärm nicht vor ihrem Eintreffen aufhört. Mit Geldbussen passen sich auch asoziale Mieter an.
Hässlich zu sehen, das auf Ron Orp Linksextremisten wie socrate und fatzke sind.

@Hodgkinson: Wenn du diese Stadt trotzt allem noch liebst scheinst du wohl einen Hang zum Masochismus zu haben. Ich denke am besten du verschliesst dich dieser Veranlagung nicht mehr länger sondern lebst sie aus und kannst so die kleinen Demütigungen die dir im Alltag widerfaheren in vollen Zügen geniessen. Viel Spass...

Gerade bin ich sehr sauer nachhaus gekommen in mein schönes Ausländerviertel, das permanent von Kirchturmglocken beschallt ist (Aprikose, ich glaub, wir sind Nachbarn!) mit dem einzigen Gedanken, irgendwo meinen Frust ablassen zu müssen, um mein Gehirn am Implodieren zu hindern. Dann schau ich kurz bei Ron vorbei und siehe da - ich bin nicht allein!
Ich bitte um Hilfe, es besteht Klärungsbedarf. Und ja, ich bin ein verdammtes Weichei und nein, das hat nichts mit Hysterie zu tun, wenn ich frage: Was ist mit diesen verdammten Stadtmenschen in Zürich bloss los?
Ereignisse der letzten 2 Wochen inklusive heute: Eine junge Frau knallt mir ihren Regenschirm ins Gesicht, kein Wort der Entschuldigung, dafür ein abschätziger Blick, als hätte ich den Regenschirm geschwungen. Ein vollbesetztes Tram, auf dem Doppelsitz Eine und ihre Einkäufe, neeeeiiiiin, die Taschen werden nicht auf den Boden gestellt, egal, wer daneben auf wackeligen Beinen steht. Und wenn Du dann noch bitten musst, Platz nehmen zu können, erntest Du - wenigstens - ein Augenrollen. Ein kleiner Junge, der im Beisein seiner Mutter meine (ihm und mir unbekannte) Sitznachbarin mehrfach heftig ins Schienbein tritt. Der Junge lacht sich schlapp, die Mutter tätschelt seinen Kopf und macht sonst nichts. Diejenigen, die sich auf den Nebenplatz in Bus oder Tram werfen, mit dem halben Arsch auf Deiner Sitzfläche landen und genauso sitzenbleiben, während Du dünnes Würstchen an der Fensterscheibe klebst.
Und dann, um beim Thema des Threads zu bleiben: Die lieben Nachbarn, die sich beschweren, weil Du die immer noch nasse Wäsche noch nicht aus dem halbleeren Trocknungsraum geholt hast, die Sonntagsbrunches auf dem Balkon verbieten und am Briefkasten nicht zurückgrüssen.
Ich mach mich gefasst auf die Leute, die jetzt nichts lieber tun werden, als mir ein "Dann verpiss Dich doch, wenn's Dir nicht passt!" zurückzuposten, aber ich LIEBE diese Stadt - ich komm nur mit dem Verfall von Menschlichkeit, Respekt und Anstand nicht klar.