Kommentare

Ich habe hier ein cooles Podcast zu dem Thema gehört:
fusun.ch

wenn er sein Leben lang viel gearbeitet hat? Darf einer nicht sein Leben lang kiffen und darf einer nicht bei schönem wetter um Geld fragen?
Ist es besser, bei schönem Wetter an der Börse zu arbeiten und mit dingen zu handeln, die andere auf der anderen Seite der Erde zu armen Säcken verwandeln (die dann vielleicht kiffen und bei schönem Wetter betteln gehen :-)))?
vielleicht verprügeln die hart arbeitenden Nichtkiffer zuhause ihre Frau ? oder essen Tiere?

wenn er sein Leben lang viel gearbeitet hat? Darf einer nicht sein Leben lang kiffen und darf einer nicht bei schönem wetter um Geld fragen?
Ist es besser, bei schönem Wetter an der Börse zu arbeiten und mit dingen zu handeln, die andere auf der anderen Seite der Erde zu armen Säcken verwandeln (die dann vielleicht kiffen und bei schönem Wetter betteln gehen :-)))?
vielleicht verprügeln die hart arbeitenden Nichtkiffer zuhause ihre Frau ? oder essen Tiere?
Ganz im Gegenteil, Sargnagel, das BGE wird den Kapitalismus retten!
--> Schon mal überlegt, wie der Kapitalismus überleben soll, wenn 99% von ihm ausgeschlossen sind, weil sie kein Kapital einbringen können (klass. Kapital besitzen sie nicht, und die Arbeitskraft wird entweder mit Maschinen ersetzt oder generiert lediglich noch einen Lohn, der zwar zum Leben reicht, aber nicht um sich in das ganze, für den Kapitalismus zwingend notwendige Konsumsystem einzukaufen.)
Es geht nicht darum, wer der bessere Mensch ist und ob er - sehr schmackhaft - gerne Tiere isst.
Was ihr wollt, ist der reine Kommunismus, der - glaube ich - noch nirgends (Sowjetunion, Kuba, Venezuela) auf der Welt funktioniert hat.
Kiff und träum weiter, während ich für dein Grundeinkommen arbeiten gehe.
Denkste.

1)Dumstes argument was ich je gelesen habe;
2)Wieso soll jemand, der sein ganzes Leben gearbeitet hat um Reich zu sein, Teil davon jemanden geben der nichts macht und erwartet von anderen?
3)Dann vorwärts - arbeite doch, weil jede Argument ist einfach Schwachsinn. Genau wie die Faulsäcke am HB beim guten Wetter saufen und um Geld fragen.
Ach eduards, Du glaubst wohl immer noch, dass reich wird, wer viel arbeitet?
War vllt mal so und wäre schön, wenn es wieder so wäre...

Da hat also einer 45 Jahre hart gearbeitet und erhält CHF 2350.- AHV (später mit dem Witz-Einkommen CHF 2500.-).
Im gleichen Tram neben ihm sitzt ein 65jähriger fauler Sack, der sein Leben nur gekifft hat, und erhält CHF 2500.-.
Ihr habt sie wohl nicht alle?!
zum Bild: Wieso? In den Spiegel geschaut?
Wenn Du nicht verstehst, weshalb die AHV gedeckelt ist, dann solltest Du Dich zu Themen wie BGE gar nicht erst melden. ;-)

...und das ist das derzeitige Parlament. Wenn die etwas soziales umsetzen müssen, wird es damit enden, dass Reiche weniger bezahlen.
Pro Argumente gibt es zur genüge und die Idee wäre vor allem eins, eine Investition in die Zukunft und eine Förderung von Innovation. Finanzierbar wäre das ganze und noch viel mehr durch faire Besteuerung von Vermögenden und Unternehmen (also aller Einkünfte und Vermögen wie das Volk es eigentlich will und nicht wie es die "Volkspartei" will). Wird abgelehnt werden, werde es annehmen in der Hoffnung in 5 bis 10 Jahren in einem deutlich angespannteren Umfeld nochmals darüber abstimmen zu können.

Was ist der Unterschied zwischen unserem heutigen Sozialsystem und dem BGE?
Es ist massiv unfairer; denn momentan erhalten diejenigen Leistungen vom Staat, die nix tun. Und diejenigen, die jeden Tag arbeiten, gucken in die Röhre.

Selten so einen Blödsinn gelesen oder gehört !!!
Gut leben wir in einer so offenen demokratischen Gesellschaft das sogar Dummheit gelegentlich Aufmerksamkeit bringt.
Darum darfst ja auch du ungeniert deinen inhaltlosen Kommentar zum Besten geben, lieber numinos.

Auch wenn mir die Idee symphatisch ist, gibt es aus meiner Sicht einige Stolpersteine:
- MwSt. auf Luxusgüter massiv erhöhen sorgt dafür, dass Luxusgüter noch mehr im Ausland gekauft werden. Man kann niemanden zum Kauf eines Luxusgutes zwingen, somit reduziert sich der Steuerertrag aus diesen Gütern.
- BGE statt AHV/IV? Soll das BGE so hoch angesetzt werden, dass ein mittelloser Rentner davon leben kann? Dann würden aber die im Raum stehenden 2'500.- nicht ausreichen. Dasselbe bei IV-Bezügern. Zumindest eine Aufstockung wäre notwendig, sonst wäre das asozial (der gesunde BGE-Empfänger KANN dazu arbeiten, der IV Bezüger nicht)
- Laut Initiativtext ist "jeder Bürger" bezugsberechtigt. Wie ist ein "Bürger" definiert? Jeder, der es bis hierhin schafft? Soll es Wartefristen geben? Verliert ein Auslandschweizer das Bezugsrecht? Dies ist in der Initiative alles nicht definiert, zumindest ich finde das aber wesentliche Informationen zur Meinungsbildung.
- Fliessen ab BGE dann auch wieder direkte Bundessteuern, oder müssen das nur die "Zuarbeitenden" finanzieren?
Hihi, ich nehme es gerade andersrum wahr: Je enger Initiativen formuliert sind, desto eher ist es der Fall, dass a) eine wortgetreue Umsetzung kaum möglich ist und b) die Initianten dann aufheulen wg. Nichterfüllens.
Und eben: Es handelt sich um einen Verfassungszusatz. Die Umsetzung ist nachher eine Frage der Gesetze (und hat dementsprechend in einer Verfassungsinitiative wenig zu suchen....)
Interessant. Man kann also mit 2500 CHF überleben. Nun ist mir gleich nochmals unklarer, wieso die Gewerkschaften fast doppelt so hohe Mindestlöhne fordern.
Zur MwST: Was genau verstehst du unter einem "Luxusgut"? Ich verstehe darunter etwas, das sich nur wenige wirklich leisten können. Die Einnahmen durch eine Erhöhung der MWST auf diese Güter dürften entsprechend gering ausfallen.
Wird der Begriff weiter gefasst, steigt schlicht das Kostenniveau an, womit die 2500 CHF gleich nochmals nirgends hinreichen.
Das stimmt soweit schon, mit dem versuchen.
Ich habe nur etwas Mühe mit Initiativen, welche so dermassen offen formuliert sind, dass die Initianten nach Annahme wenn es nicht gut kommt sagen können "jaaa...das wurde halt nicht nach unseren Vorstellungen umgesetzt". Ja, dann definiert doch eure Vorstellungen in der Initiative! Bis anhin war in der Schweiz oft die SVP die Partei für diese Art von Initiative...
Mir persönlich ist es lieber, über konkretere Fragestellungen abstimmen zu können.
Und in diesem Fall finde ich halt einen Alleingang wirklich fragwürdig - würde es der Schweiz wohl besser gehen, hätten wir das BGE und in den anderen Ländern käme es zur "Revolution"?
Übrigens, ich stimme Dir sofort zu, dass es hier noch einige Stoplersteine gibt. Aber das darf nicht der Grund sein, sich der Zukunft zu verschliessen.
Geld/Lohn fliesst längst nicht mehr zur Arbeit, es fliesst heute hauptsächlich zum Kapital. Dazu noch die rasanten technologischen Fortschritte.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder man versucht etwas, man ist aktiv; oder man wartet ab, bis die meist gewaltsame Anpassung (Revolution!) an die neugewachsenen Verhältnisse sich selbst auslöst.
- Punkt "jeder Bürger": Ich finde es eben gerade toll, dass die Initiative hier eher schwammig formuliert ist. Erst bei Annahme wird eine konsensorientierte Umsetzung angegangen (wird wohl irgendwas zwischen Links/alle die sich anmelden und Rechts/nur wer arbeitet
- Punkt "2'500.- nicht ausreichen": Selbstverständlich ersetzt das BGE die AHV/AL/etc. (Sonderfall IV: hier wird es wohl ohne zusätzliche Leistungen nicht gehen; man beachte aber, dass die Chancen gross sind, dass die Betreuungsausgaben zurückgehen, da neu Familie/Freunde ehrenamtlich und ohne finanzielle Einbussen um die Betroffenen kümmern können; dasselbe gilt übrigens für die Altenbetreuung). Es geht ja nicht darum, dass der Staat seinen Bürgern ein gepflegtes Leben ermöglicht, sondern dass ein (Über)Leben gesichert geführt werden kann, d.h. Obdach, Nahrung, Krankenversicherung. Es kann dann schon nicht sein, dass der Staat jedem eine 3Zimmer-Whg, ein Auto und zwei Wochen Ferien pro Jahr finanziert. Und ja, man kann mit 2500.- gut in der Schweiz leben.
Und gelle, die AHV zahlt auch max. 2350.- für eine Einzelperson.
- Punkt "Steuern auf Luxusgüter": Dieses Problem haben wir aber auch schon heute. Allgmein finde ich, dass zahlreiche Gegenargumente potentielle Probleme ansprechen, die IMHO heute schon existent sind.

Schwatzt nicht mehr lange drum herum:
Ich erwarte endlich einen detaillierten Plan, wie der Schwachsinn bezahlt werden soll.
Alles andere ist Wolkenschieberei.
- Punkt "Pensionskasse abschaffen": 1. Niemand ist gezwungen nur vom BGE zu leben, es darf gerne weitergearbeitet und gespart werden. 2.Ja, ich persönlich finde, mit dem BGE kann die staatliche Vorsorge abgeschafft werden und dies dem Privaten überlassen werden (-->übrigens, man merkt hier evtl, dass ich das BGE aus liberaler/bürgerlicher Sicht unterstütze, nicht als igendeine weltverbessernde Linke)
- Punkt "Verwaltungskosten": Natürlich sind prozentual nicht die grossen Ausgaben, aber die Verwaltung kostet einiges. Mit Annahme des BGE sind viele Verwaltungen überflüssig und deren Kosten können somit eingespart werden.
- Punkt "Parallelgesellschaften" Frage Dich, weshalb die Leute heute arbeiten gehen. Nur wegen des Geldes? Auch heute könnte man sich schon vom Staat durchfüttern lassen (sogar mehr als nur 2500.-), trotzdem tuns die meisten nicht.
- Punkt "RAV": Wieso braucht es die noch? "Arbeitslos" wird eine ganz andere Bedeutung erhalten...
- Punkt "höhere Löhne": Hier wirds wirklich interessant. Einer meiner Hauptgründe für die Annahme des BGE ist ein erhoffter Effekt in der Lohnstruktur: Endlich werden Arbeiten wieder gemäss ihrer Notwendigkeit für die Gesellschaft entlöhnt. (Die Krankenschwester braucht es unbedingt, und ja, bei 2500.- BGE wird ein Arbeitgeber evtl ein höheres Salär ansetzen müssen, dass sie/er überhaupt noch zur Arbeit erscheint. Der Verwaltungsrat eines Spital braucht es nicht sooo dringend, da kann man auch das Salär ein wenig heruntersetzen.)
Pensionskasse abschaffen, wieso den das? Und wie soll jemand mit CHF 2500 durchs Leben kommen, wenn es alt ist?
Einsparungen Verwaltungskosten? Wo sind hier die Einsparungen? Das Argument, dass es das RAV nicht mehr braucht, glaub ich nicht, da ja die wenigsten mit 2500 CHF Leben können...
Und dann was mich auch noch interessieren würde, wie verhindern wir Parallelgesellschaften? Da ja Integration durch Arbeit geschieht. Wenn der Anreiz nicht mehr da ist zum Arbeiten (für solche die eh nicht viel verdienen...) ist dies kaum gewährleistet.
Und wenn dann höhere Löhne gezahlt werden sollen, dann wird das wieder auf die Konsumenten abgewälzt, die dann für Dienstleistungen mehr zahlen müssen... Wobei die ja gar nicht mehr das Geld dafür haben.. hmmm?
Gerne würde ich Dir Möglichkeiten erläutern (mit all ihren Vor- und Nachteilen), aber ehrlich, wenn jemand schon etwas von vornerein als "Schwachsinn" abtut, und dann noch zur Unterstützung eine Analogie bringt, die so gar nicht das behandelt, was mit dem BGE gemeint ist, vergeht einem ziemlich die Lust.
Aber trotzdem ganz kurz: Ich würde es wie folgt umsetzen:
- Lohnabgabe (bis jetzt: AHV, IV, AL etc.)
- MwST für Luxusgegenstände auf 10-15% erhöhen
- Einsparungen Verwaltungskosten beachten
- Abschaffung der 2.Säule
- Einnahmen durch Bundessteuern
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