Kommentare

Das Abo wird gekündigt und am liebsten würd ich den gebündelten Schrott, brennend vor die Redaktion stellen. Eine Tragödie, wie TA besonders seit dieser Krise berichtet. Gleichgeschaltete und bezahltr Medien, leider traurige Realität. Die Frage ist nur: wie lange dauert es denn noch, bis die Menschen dies endlich checken?? Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät

Corona als Chance für den Journalismus? Also, wenn man eine Zeitung wie den Tagesanzeiger analysiert, hoffe ich das zumindest sehr. Ich verstehe es, dass eine Zeitung wie ein Firma funktioniert und die Chefetage den Laufschritt und die Leitplanken vorgeben will. Für mich als kritische Leserin ist dies aber nicht zufriedenstellend, zudem finde ich es sogar gefährlich, weil man sich vom Gelesenen einfach beeinflussen lässt. Der Tagi hat dazu ja auch einen Slogan. „Du bist, was du liest.“
Ich habe vor kurzem das Buch von Rolf Dobelli gelesen „Stop reading the news“ (auf Deutsch: Die Kunst des digitalen Lebens) Er selber verzichtet auf News und beschreibt, warum es für ein gutes Leben besser wäre. Sehr, sehr interessant. Ich persönlich finde es schwierig, dies umzusetzen, vor allem jetzt während dieser spannenden Zeit.
Ich suche aber immer wieder auch alternative Wege, um mich zu informieren. Zum Beispiel habe ich mir kürzlich den Film „Lincoln“ angeschaut, danach über und von Lincoln in zwei weiteren Quellen etwas gelesen... (Kleines Detail: Ich habe mich wieder daran erinnert, dass damals die Republikaner den Sklavenhandel abschaffen wollten, die Demokraten sich aber vehement dagegen gewehrt haben. Heute sind die Demokraten ja eher fortschrittlich unterwegs...)
Interessant und auch einen vielsprechenden Hype finde ich die Bewegung „Not interested“. Naja, ob es bereits ein Hype ist oder sogar eine Bewegung, weiss ich nicht, aber könnte noch werden. Jedenfalls macht die Mode bereits mit und eine erfolgreiche Coachin coacht bereits darüber.
Den Dobelli kann man absolut empfehlen! Was er aber auch sagt: "Lesen Sie lange Artikel, Bücher und Buchzusammenfassungen, die nicht davor zurückschrecken, die Komplexität der Welt darzustellen– «Science», «Nature», «The New Yorker», «The AtlanticMonthly», «getAbstract», «Brandeins», «Schweizer Monat», ja auch Firmenpublikationen wie die «Anlagekommentare» der Bank Wegelinoder der «Private Markets Navigator» der Partners Group."
Hier ist sein Essay über die News-Diät, lohnt sich:
schweizermonat.ch

Das Volk, ist die oberste Instanz... bis vor Corona.. und jetzt? Wird man knallhart ignoriert!
Wie lange noch? Corona der Virus wird wie alle anderen Grippenviren um die Erde kreisen und immerwiederkehren. Und anstelle alle Pflegeberufe aufzuwerten, um zu entlasten, fährt Bundesrat lieber die ganze Wirtschaft runter.
Ich dachte immer, Demokratie ist dann, wenn die Regierung macht, was die Mehrheit des Volkes will. Heute habe ich gelernt, dass Demokratie dann ist, wenn die Regierung macht, was eine kleine laute Minderheit will:
www.20min.ch

sehe das wie hugo, einfach etwa 180° diametral...
Richtige Journalisten = unterstreichen die Mahnfinger-Gebetsmühlen der Ernst zu nehmenden Wissenschaftler und Fachleute - deren Wissen sich im Wochentakt für jeden deutlich erkennbar von der Realität überholen lassen muss?
falsche Journalisten = schalten unwillkürlich ihren Denkapparat ein, sobald sie zurecht gerückte Bälkli über fadenscheinigen Argumenten erkennen?
Ach komm, hör uff.

Also richtige Journalisten = Verbreiten den Querdenker- und Pro-Seuchen(Anti-Impf)-Quatsch, falsche Journalisten = Hören auf das, was ernstzunehmende Wissenschaftler und Fachleute sagen? Ach komm, hör uff.
ein Hugo wäre mir jetzt auch lieber:-)
cheers!
wo sind blos all die Journis hin?
(alle am kopieren)
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