Kommentare

Ich habe vor meinem Entscheid ca. 6 Info-Veranstaltungen besucht und der Fall war sofort klar: HSL (Höhere Fachschule für Sozialpädagogik Luzern). Diese Schule geniesst einen super Ruf und ich habe meinen Entschluss nie bereut. Die Ausbildung war sehr abwechslungsreich und praxisnah. Die Fachhochschulen sind meiner Meinung nach viel zu theoretisch. Ich habe auch immer wieder gehört, dass viele Institutionen viel lieber HF-Abgänger einstellen als FH-Absolventen, wenn sie die Wahl haben.

An der Uni Fribourg gibts ein Bachelorstudiengang direkt auf Sozialpädagogik mit Fokus auf Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Der Studiengang kann in Detusch oder Französisch gemacht werden. Sehr zu empfehlen!

Kann dir die hsl in Luzern sehr empfehlen, wenn du einen familiären und kreativen Ort für deine Ausbildung suchst.

… gibt’s den Bachelor Soziale Arbeit mit Vertiefung Sozialpädagogik: www.hslu.ch
Am 20.9. ist die nächste Info-Veranstaltung dazu.

Hallo!
Als erstes solltest du dich natürlich fragen ob du ein Studium an der Fachhochschule (FH) oder höheren Fachschule ( HF) machen willst. Für die Fachhochschule brauchst du in der Regel eine Matur. Grundsätzlich gibt es in der Schweiz einen Unterschied zwischen Sozialer Arbeit und Sozialpädagogik, zweiteres kannst du meines Wissens nach dir direkt an einer Fachhochschule studieren, wenn dann nur in einzelnen Modulen. Einen Bachelor an der FH dauert meistens ziemlich lange, bei der HF, zum Beispiel Agogis sind es nur 3 Jahre, respektive 2 mit einer verwandten Vorbildung.
Ich studiere zurzeit selbst an der Agogis und kann es sehr empfehlen. Der Unterricht wird auf verschiedene Methoden unterrichtet und die Klassengrössen sind sehr angenehm. Bürokratie gibt es wohl auch, aber bis jetzt hält es sich in Grenzen. Die Agogis hat den Vorteil sehr Praxisorientiert zu sein, aber den Nachteil dazu zwingend einen Praxisausbildungsplatz zu benötigen, welche gerade in der Sozialpädagogik sehr rar sind. Du darfst dich gerne bei mir melden für mehr Infos!
PS: Der Abschluss an der HF kommt einem Bachelor in FH gleich, laut schweizerischem Bildungsstandart.

Ich habe vor einigen Jahren Soziale Arbeit studiert an der FHNW und würde behaupten, ich kenne sämtliche Sozi FHS und HFS. Schreib mir für Inputs, Tipps und Erfahrungen :)

Hi, ich kann Dir die FH St. Gallen empfehlen oder die HFS Luzern. An der ersten hab ich studiert und die zweite ist mir als Praxisbegleiterin gut aufgefallen. Wenn Du mehr wissen willst, schreib mir für persönlichen Austausch.

Hallo
Ich studiere im 6. Semester an der ZHAW Soziale Arbeit und kann die die Hochschule/den Studiengang nicht empfehlen - auch wenn ich für mich entschlossen habe, das Studium durchzuziehen. Trotz verschiedener Modi, in denen die dazugehörige Praxisausbildung absolviert werden kann (2 Praktika / Mitarbeiter*in in Ausbildung) und obwohl Du den Ausbildungsplatz dann ja relativ frei wählen kannst, kann ich das Studium an der ZHAW wie gesagt nicht empfehlen, da es sehr theoretisch und sehr stark wissenschaftlich orientiert ist - und ich möchte ja (gar) nicht Sozial-Wissenschaftlerin werden. Ich habe schon ein anderes wissenschaftliches erfolgreich Studium abgeschlossen und wollte nun - 14 Jahre später - ein praxisorientierteres Studium. Dennoch muss man an der ZHAW sehr viele wissenschaftliche Arbeiten schreiben. Das ist der eine Punkt. Zudem ist die ZHAW, was alles verwaltungstechnische/administrative bzw. das Zusammenspiel mit den Praxisorganisationen (PO) angeht, extrem mühsam, bürokratisch und kompliziert. Meine Praxisausbildnerin hat mir gesagt, dass sie eigentlich vorhatte, nie wieder einen Auszubildenden von der ZHAW anzunehmen, weil auch sie findet, dass es mit der ZHAW extrem mühsam ist. Die Begleitung der Praxisausbildung (PA) durch die ZHAW, d.h. vor allem wenn Konflikte in der PA auftreten, wie es bei mir in der erstern PO der Fall war, ist extrem dürftig. Und im Anschluss waren sie sehr bürokratisch und arbeits-weldfremd, als es um die Suche nach einer zweiten PO ging. Und ich habe mittlerweile einige ähnliche Storys von Studiumskollegen gehört... Ein Kollege von mir aus der PA studiert hingegen Sozialpädagogik an der Agogis. Er hat bereits eine andere Ausbildung hinter sich (also keine wissenschaftlichen Vorerfahrungen) und was er so erzählt, hört sich deutlich positiver, unkomplizierter und praxisorientierter an!! Ansonsten höre ich auch viel Positives über die HSLU. Wobei ich gar nicht weiss, ob man dort auch Sozialpädagogik studieren kann. Sie Leute, von denen ich rede, haben dort alle Soziokulturelle Animation studiert.

salüü.. ich bin gerade voll im Gange dieser Ausbildung. Mache dir HF SozPäd bei der HFHS. Total nicht in der Nähe von der Stadt Zürich, für mich aber trotzdem sinnstiftend für all die Kreativität und anderes wo dazu kommt. Finde den begleiteten weg (also HF und nicht FH) besser für mich, da ich gerne Praxis und Theorie gleich verknüpfe und mir dieser Aufbau wie eine Lehre noch gefällt…
Die meisten Schulen haben ja jetzt im Herbst ihre Schnupperabende oder sowas.. würde mir da gut Zeit nehmen und reinzuschauen was dir gefällt..
wenn du mehr Fragen hast, einfach Nachricht schreiben (:

willst Du die ausbildung an einer fachhochschule oder einer höheren fachschule machen?
als ehemaliger leiter einer wohnheims für kinder und jugendliche waren mir die mit einer berufsbegleitenden ausbildung lieber. praktika können den dadurch gewonnen erfahrungsschatz nie erreichen.
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