Kommentare

Da hab ich dir einen wirklich guten Tip - hier findest du eben Gleichgesinnte, für diesen oder jenen Anlass - schau doch einfach mal rein:
www.spontacts.com
Finde ich echt empfehlenswert - just try it. :))

Auch ich bin schon "recht" über 50, wobei mir jeden tag gesagt wird - WENN ich menschen treffe; ich übe leider einen beruf aus, in dem ich den ganzen tag alleine bin, seit eh und je - dass ich 10 jahre jünger aussehe.
JEDER mensch wünscht sich nähe, kuscheleien, geborgenheit, teilen/mittielen - frauen womöglich etwas mehr als männer, wobei diese tatsache auch genetisch mitbestimmt ist.
Tatsache is tauch, dass niemand sich mehr verpflichten will, jeden nach 3 "meinungsverschiedenheiten" den bettel wirft (danke dir, liebe "kleenex gesellschaft") und X ausreden sucht, um ja nicht über die bücher gehen zu wollen.
NEIN - alleine zu sein ist NICHT lustig. Nur "maîtresse" - was ich seit 9 monaten wieder bin - auch nicht. In clubs herum zu hängen (vom fin. aspekt mal abgesehen), wo man sich kaum verständigen kann und die meistens erst nach 22 uhr öffnen, bringt auch gar niches. Was dann ?

Ich bin erstaunt. Ich lese "Hier wird nichts was beleidigt oder verletzt veröffentlicht!"
Nüchternheit, Sachlichkeit empfinde ich als notwendigen Gegenpol zu all den in Watte gepackten Beiträgen. Sich einen Absatz lang über jemanden herzumachen, der die Welt nun mal von einer anderen Seite sieht und - in der Regel - nicht rumsülzt, zeigt einfach, wie wenig tragfähig man ist.
Wenn man gewisse Kommentare nicht verträgt, sollte man sich nicht an ein Forum wenden. Verständnis ist sicher gut und wohltuend für die Seele. Das alleine hilft jedoch nicht, wenn man etwas verändern will. Man muss der ungeschminkten Wahrheit ab und zu auch direkt in die Augen schauen können.

Hallo liebe ronOrpler. Vielen dank all denjenigen, die sich hier ehrlich und ernsthaft eingebracht haben – ganz viele konstruktive gedanken in respektvoller art und weise. Ich verfolge eure beiträge mit interesse und es bestätigt sich, dass da draussen eben ganz viele sind, die dieses gefühl kennen.
@mary-jane: wenn ich sehe, wo und wann du überall kommentierst, dann bekomme ich den eindruck, als hättest du im leben nicht viel anderes zu tun als vor dem pc zu sitzen und deine belehrenden und oft abschätzigen kommentare zu posten, so, wie es früher die pensionierten mit den leserbriefen getan haben (bloss wurde da nicht jeder automatisch abgedruckt!) und ich frage mich, welches eigenartige vergnügen du daraus ziehst. aber wir sind ja hier im netz und alles ist möglich – ich glaube, so manch einer würde sich wundern, wer hinter den profilen steckt... Spannend ist natürlich, dass du mit deiner rolle einen immensen raum einnimmst, sozusagen in jeder diskussion und in jedem forum. Vielleicht ist es das, was du dir holst: aufmerksamkeit. Von mir kriegst du ab jetzt keine mehr.
@roybaer, auch dir merci, du weisst schon.
@mostinderin du hast richtig erkannt, ich bin kein huscheli, dass zuhause in der ecke sitzt und wartet. Die sozialen geschichten à la speedflirt und zusammen wandern oder kochen kenne ich, nehme auch ab und an mal an sowas teil, habe schon an events und singlereisen teilgenommen, gehe auch allein ins kino oder in die ferien. Grad weil ich schon so viel probiert habe, ist es müssig. Ja, die Ideen sind gut – allerdings ist es auch so, dass die social clubs sehr unverbindlich sind und viele einmal kommen, zweimal kommen und dann nicht mehr. Dazu kommt, ich bin nicht so gut im smalltalk. Auch viele expats, die kommen und gehen, was zwar einerseits spannend ist, aber eben auch keine langfristigen geschichten unterstützt. Ich will eure ideen nicht ablehnen, aber es ist ein bisschen so wie wenn du einen partner suchst und dir die leute sagen, geh in den buchladen, in die badi, in einen kurs und du denkst dir – ja genau, die idee hatte ich auch schon. Single sein kann ganz schön anstrengend sein und manchmal geht uns wohl einfach die energie aus.
Ich gebe sogar zu, dass ich ganz gern allein bin und mich nie langweile. Es ist doch so, dass alleinsein oft mit einsamkeit verwechselt wird. der unterschied ist die wahl, allein sein zu wollen oder zu müssen. In anlehnung an @sternamhorizont: alleinsein kann ein schöner ort sein. Ich bezweifle, ob es die einsamkeit ist.
Vielleicht macht es das auch aus, denn so gewinnt öfters „lieber allein als in schlechter gesellschaft“, wobei ich mit „schlecht“ einfach meine, bloss in eine gruppe zu gehen, damit man da ist, auch wenn man sich nicht wirklich amüsiert oder wohlfühlt (@kristallin – so ungefähr deine gedanken). Ich bin auch durchaus eine offene natur à la @boys, kann mit allen reden und habe oft spontan nette gespräche. Aber eben, etwas tieferes, andauerndes, das ist schwer zu finden.
So ein thema hier zu eröffnen war eine spannende erfahrung. Etwas vom interessantesten ist die tatsache, dass ich mehr mails in die private mailbox erhalten habe als öffentliche kommentare. Sehr nette, ehrliche mails. Oft schrieben die leute, sie wollten sich gewissen personen nicht aussetzen und deshalb nicht im forum posten, das kann ich nachvollziehen – trotzdem ärgert es mich. leute, lasst euch nicht einschüchtern, lasst euch eure meinung nicht nehmen! Auch interessant: viele männer, die mir einfach ihre telefonnummer mailen. Auf rückfrage, wer denn dahinter steckt, oft keine oder nicht mehr ganz so nette antworten… da wurde wohl etwas falsch verstanden…
Also nochmals an alle (auch die, die ich nicht namentlich erwähnt habe), die sich ernsthaft mit dem thema auseinandersetzen hier – vielen dank für eure beiträge und die zeit, die ihr euch dafür genommen habt. Grossartig. So stelle ich mir das vor. Ich wünsche euch, mir – uns allen, ganz viel glück und viele nette begegnungen.

Cherrydarling: sehe ich absolut auch so. zeitverschwendung. aber auch kräfteraubend. deshalb sind solche tipps wie "musst halt..." ein zweischneidiges schwert... irgendwann hat man genug davon.

@roybear: Danke für deine ausführliche Erklärung zu Spontacts, ich sehe das ebenfalls so und vielleicht nimmt Peony ja doch nochmal einen Anlauf, das wäre schön!

Mary-Jane, der Unterschied ist, dass ich mit den Leuten einen konstruktiven Erfahrungsaustausch pflegen kann ohne gleich altklug, anklagend und besserwisserisch mit dem Finger auf die Leute und deren offene Wunden zu zeigen! Also mach´s nicht noch peinlicher, als es schon ist. Es haben dir schon etliche Leute hier in den Foren direkt und offen mitgeteilt, wie verletzend und unüberlegt deine Kommentare ankommen - wie zuletzt mostinderin. Mit deiner Profilierungsneurose bist du bei ronorp definitiv am falschen Platz!
Also, lass es doch einfach sein. Deine Belehrungen ecken nur an. Es ist an der Zeit, dass du es selber merkst!

@CherryDarling: Bezüglich Spontacts und deinem letzten Beitrag, Stichwort "Interessen": Es stimmt, dass bei Spontacts das Durchschnittspublikum zwischen 30 und 40 Jahre alt ist. Wenn man jedoch das Bedürfnis hat, neue Leute "mit gleichen Interessen" kennenzulernen, dann bietet Spontacts wohl die ideale Plattform dazu. Ich bin auch Ü-40 und habe schon etliche jüngere und interessante Leute kennengelernt (wobei es auch immer wieder sehr viele ältere Leute darunter hat). Da spielen die paar Jahre Altersunterschied auch keine Rolle. Bei Spontacts hat´s für jeden Geschmack was dabei. Und sonst kann man ja auch eine eigene Aktivität organisieren. Ich betone das mit den gemeinsamen Interessen so stark, weil man mit Gleichgesinnten eben mehr zu teilen hat als mit Leuten, die man so zufällig irgendwo trifft. Die Chance ist dann eher gering. Das Gute an Spontacts ist eben auch (wenn man nicht gerade der Vereins-Typ ist): Es ist unverbindlich! Wenn man merkt, die Chemie stimmt, dann kann man sich auch auf privater Basis wieder treffen. Wenn nicht, hat man auch nicht viel verloren, sondern um eine Erfahrung reicher. Jede/r muss selber herausfinden, wie er/sie am besten Kontakte knüpfen kann - in Bezug auf das vorliegende Thema "Neue Leute kennenlernen" - und wie man diese Kontakte dann allenfalls zu einer Freundschaft ausbauen kann.

@kristallin: Warum soll man mit jemandem eine Freundschaft erzwingen, wenn man sich bereits nach zwei, drei Treffen nichts mehr zu sagen hat und vor allem NICHT sich selbst sein kann? Klingt für mich nach einer totalen Zeitverschwendung. Ich würde das als Trial and Error abhaken und meine Zeit mit jemand anderem verbringen. Vielleicht jemandem, bei dem schon ein gemeinsames Interesse bekannt ist (was allerdings voraussetzt, dass man diesem Interesse nachgeht und dabei wiederum Menschen kennenlernt, die dies teilen).

@lucid: Die Ironie daran ist ja, dass selbst wenn ich alleine irgendwohin gehe, ich neue Leute kennenlerne und mir daher diese Wahl gegeben ist. Es ist eine Frage der Einstellung, aber natürlich auch der Persönlichkeit, ob und wie schnell man mit Menschen in Kontakt kommt. Optimismus hilft eher als Pessimismus, das ist einfach so. Ich will und kann keine Rezepte für Optimismus geben, ohne hier als zynisch/pauschalisierend/überheblich/kalt abgestempelt zu werden, aber Peonys Grundstimmung/Lebenseinstellung ist möglicherweise änderungswürdig, damit es ihr besser geht.
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Liebe Peony, ich weiss, dass es schwer ist, aus einem Loch herauszukommen, wenn man schon eine Weile darin sitzt und immer tiefer reinrutscht. Es fehlt an Kraft und Energie, man sieht keine Resultate. Ich möchte dir nicht zu nahe treten oder die Situation unnötig dramatisieren, aber ich hatte vor fünfzehn Jahren Depressionen und habe mich mit professioneller Hilfe und gehöriger Änderung meines Lebensstils daraus herausgekämpft. Was ich auch dir, liebe Catherine, empfehlen würde. Dieses Forum ist für den Erfahrungsaustausch interessant, aber niemand kann hier professionell helfen oder eben DIE Antwort auf alle Fragen geben, das ist doch individuell.
@roybear: Spontacts wurde zu Recht schon vorgeschlagen, aber die Mitmacher wurden als zu jung bemängelt.

hm... mir scheint dies ein bekanntes Thema zu sein, das viele Menschen betrifft. Aber das ist keinesfalls landestypisch. Da würde man sich etwas vormachen. Ich habe über 20 Jahre in Deutschland gelebt und dieses Problem häufig beobachtet, egal ob in Berlin oder Stuttgart. Doch das Problem besteht für viele Menschen die ich kennen gelernt habe. Ein Widerspruch? Wie kann ich viele Menschen kennen lernen die doch einsam sind. Vielleicht liegt es auch am Anspruch den mansche Menschen an das stellen was Bekannschaft und Freundschaft und soziales Netzwerk angeht. Und auch an sich selbst. Ich persönlich empfinde als soziale Kontakte auch meine alltäglichen Begegnungen. Die gestalte ich mir dann auch, so wie ich das möchte. Das heisst, ich mache der Dame an der Kasse ein kleines Kompliment für ihren Ring, schenke ihr ein Lächeln und erhalte eines zurück. Ich habe auch meine Nachbarn begrüsst, als ich meine neue Wohnung bezog. Die fanden das etwas seltsam, weil ungewoht, und da habe ich ihnen recht gegeben und schon sass ich zum Cafe an ihrem Tisch. Alle diese Gespräche sind für mich soziale Kontakte, ohne dass ich dahinter den Wunsch habe einen neuen Freund oder Freundin zu finden. Einfach normale Beziehungen die man mit Menschen für eine kurze Zeit eingeht und sie wieder löst. Meistens nur Momente. Doch daraus entstehen auch meine Bekannten und aus diesen meine Freunde. Das kann dauern, aber als Schweizer gelte ich wenigstens im Ausland als langsam :-) und damit ist das auch normal.

Ich denke, das grösste problem (nicht nur von peony!) ist nicht, menschen kennen zu lernen, sondern beziehungen aufzubauen. Und mit zunehmendem alter wird das immer schwieriger, weil die leute familie haben, einen kleinen freundeskreis, eingespannt im beruf sind usw. Ein mehr oder weniger ausgefülltes leben führen halt. Natürlich kann man sich als single bemühen und mit neuen menschen zweidreimal abmachen und sich beschnuppern, smalltalk machen - aber dann? wenns nicht weitergeht? wenn das gespräch stockt? nichts mehr weiss, was man sich erzählen soll? nicht selbst sein kann mit diesem menschen? kein interesse/keine zeit vom anderen entgegenkommt? Eben. Ich verstehe dich peony, aber es geht sehr vielen so! Du bist keine ausnahme, sondern eher die regel... Vielleicht kann es dich mit deiner situation versöhnen, wenn du weisst, dass alle nur mit wasser kochen, und - wunder können geschehen..... :-) viel glück

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Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass jede/r an sich selber arbeiten muss, um sich möglichst unabhängig und frei von äusseren Einflüssen zu seinem Glück verhelfen zu können. So nach dem Motto: "Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner!". Aus dem Ursprungsbeitrag von peony lese ich jedoch eine grosse Verletzlichkeit und innere Resignation, verbunden mit einem Gefühl der Einsamkeit und Verlassenheit. Wenn jemand wie peony schon den Mut aufbringt, so offen und authentisch über seine Befindlichkeit zu sprechen, dann ist es völlig fehl am Platz, dass so altkluge und besserwisserische Kommentare wie diejenigen von mary_jane_louis kommen! Immer gleich zynisch alle authentischen und nach Rat und Unterstützung suchenden Beiträge von Leuten wie peony mit dem Mahnfinger würdelos herabstufen und die "Geprellten" noch mehr runtermachen und verurteilen...statt mit ein bisschen Empathie und Gespür aufmunternde und motvierende Worte für diejenigen finden, denen es trotz Anstrengungen eben nicht so gut geht!
Nachdem ich die Beiträge von mary-jane-louis (welche auch in anderen Foren immer wieder so unsensible und völlig deplatzierte Kommentare geschrieben hat) gelesen habe, habe ich gedacht, dass man solchen Leuten wirklich mal in Erinnerung rufen sollte, dass es eben einen Grund hat, wenn Leute wie peony solche Themen wie "Die Einsamkeit der Singles 40+" in einem Forum wie hier initiieren und es manchmal besser ist zu schweigen als mit altklugen Weisheiten im Sinne von "Es gibt immer 2 Meinungen: Meine und die falsche!" andere noch mehr zu entmutigen und zu bedrücken. Doch siehe da, der folgende Beitrag stammte auch gleich von mostinderin, welche wirklich super und authentisch die Sache auf den Punkt bringt! Danke, mostinderin! Toller Beitrag, mit deiner Unterstützung für peony und deiner unverblümten und klaren Sprache!
@peony: Das wurde zwar auch schon angesprochen Ich kann aber diesen Tipp nur noch einmal unterstreichen: Melde dich bei Spontacts an (Webcommunity zur Freizeitplanung). Du kannst die App einfach aufs Smartphone laden. Es gibt aber auch eine Browserversion, mit der der Dienst auch ohne Smartphone nutzbar ist. Bei den zahlreichen interessanten Aktivitäten, an denen ich schon teilgenommen habe, habe ich immer wieder tolle und interessante Leuten kennengelernt. Super Sache! Peony, versuch´s doch mal! Dort findest du zu 100% Leute, die deinen Interessen entsprechen.

@lucid; über 40 Jahre lang? So viele Hunde gibt es gar nicht zum drüber stolpern. Natürlich find ich so ein Text sehr traurig und bin immer wieder erstaunt wie viele einsame Menschen es gibt. Das Problem bei den verschlossenen Schweizern, oder wo auch immer, suchen zu gehen ist der einfachste Weg. An sich selber arbeiten und im Leben was verändern, das braucht Mut, Wille, eine freie Seele und ein offenes Herz. Und genau das haben viele nicht.