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janisjoplin schreibt: "Und noch eins, und das kann nicht oft genug gesagt werden: Sexuelle Orienentierungen sind DE FACTO keine Erkrankungen!!" Ich bin der Meinung, gewisse extreme sexuelle Orientierungen können Erkrankungen verursachen weil sie ausser Kontrolle geraten und schädigende Wirkungen auslösen können, sei es auf der betroffenen Person oder auf unschuldig hingerißene Opfer.
Jeder von uns ist (im)Dauereinfluß seiner Umgebung(interaktion zwischen das Selbst und die Gesellschaft)und die wenigsten haben die nötige Übersicht, Geduld und Weisheit um über den eigenen Weg einigermaßen entSCHEIDEn zu können.

Bevor du jetzt hier eine neue diskussion unter fachfernen personen anzettelst, die auch nicht mehr zu "krank" sagen können als du, schau doch bitte erst mal z.B. im Pschyrembel nach, vielleicht findest du da eine Antwort auf deine Fragen.

janisjoplin: ich frag ja nur.. ich behaupte überhaupt nichts. vielleicht müsste man grundsätzlich mal über den begriff *krank* diskutieren? ich möchte an dieser stelle noch mal betonen, dass ich nix gegen homos habe.

schneebrunz, du sprichst von absoluten minderheiten, aber tust grad so, als würde jeder 2. verheiratete mann sich einen schossknaben halten. und wenn du reliable statistiken haben willst, dann um gottes willen bitte nicht einfach googeln, sondern ernsthaft mit so einem thema beschäftigen. infos und literatur findest du bei allen sozialwissenschaftlichen und psychologischen fakultäten der universitäten. ansonsten halte ich es für eine farce, wenn jemand mit behauptungen und zahlen herumjongliert, ohne auch nur den blassesten schimmer über deren herkunft und über den weg, wie sie zu interpretieren sind, zu haben. und überhaupt, statistiken sind nur ein querschnitt einer gesellschaftlichen ist-situation und sagen im grunde überhaupt nichts definitives aus. vorsicht mit dem statistik-glauben, lieber alles nochmal hinterfragen, auch diese seltsamen freikirchlichen moralvorstellungen, die dir anerzogen scheinen. Und noch eins, und das kann nicht oft genug gesagt werden: Sexuelle Orienentierungen sind DE FACTO keine Erkrankungen!! Das wusste sogar schon Freud. Es können aber aus der Unterdrückung und Verdrängung sexueller Energien (damit ist aus heutiger sicht nicht unbedingt das ausleben, sondern einfach das "BEWUSST-werden über die eigene Sexualität" gemeint) psychische Krankheiten entstehen, wie z.B. die Hysterie im 19. Jhdt., (schlag bitte im lexikon nach, wenn du nicht weisst, wovon ich spreche), Depression, Manie, usw.
Was du mit deinen Beiträgen machst, ist schlicht und einfach Stigmatisierung, und diesbetrefflich würde ich dir die Lektüre von Erving Goffman empfehlen.

@lisasbruder: wenn du die sache aufsplittest und nicht 2 sondern einen menschen nimmst dann siehts eben wieder anders aus. dann haben wir da EINEN mit EINER speziellen neigung. so sehr hinkt der vergleich nicht. die statistik hat mir google geliefert und ich finde es schade, dass du nicht mehr sachlich argumentierst. ich bin grundsätzlich gegen gewalt in der sexualität. ja und da muss ich schon mal fragen wieviele verheiratete männer es gibt, die auf traute familie machen und sich einen boy in der einschlägigen szene aufreissen.

wir lieben doch alle einander, ob mit oder ohne sexxx...tatsache ist, daß jeder von uns das resultat einer gelungener befruchtung ist...

@simsalabim
ohne zweifel. hab ich denn was anderes behauptet?
@janisjoplin
weil dein beitrag diese gedanken & schlüsse in mir auslösten. was habe ich denn deiner meinung nach nicht verstanden? wer dieses thema nur wissenschaftlich angeht, begrenzt sich m.e. doch stark in seinen eigenen ressourcen & möglichkeiten!

Lisasbruder: exakt! Das ist wirklich ein anderes Thema. Schwule nerven sich nämlich zu Recht supergewaltig, dass einige aktive Mitglieder der Pädophilenfraktion, die gerne das Gesetz gelockert haben möchten, damit Sex mit Kindern nicht mehr automatisch straffällig ist, sich immer auf die soziale Akzeptanz von Schwulen und Lesben beruft. Diese Pädophilen meinen, früher war Schwul=nicht normal=strafbar und gesellschaftlich nicht akzeptiert, aber: nach gesellsch. Öffnung und Sensibilisierung folgte Straflosigkeit und beginnende Akzeptanz für Homosexualität. Man kann sich ja vorstellen, wie deren logische Gleichung lautet: Was den Schwulen passierte, kann uns ja auch passieren! Und verteilen haufenweise Flugblätter mit solchen Vergleichen drin und fordern daraufhin Straffreiheit (das heisst, endlich die Neigung auch ausleben können, nicht nur "haben"). Dabei kann man höchstens die Zufälligkeit der Neigung vergleichen, sonst aber rein gar nichts. Der Vergleich ist total unzulässig und ich versteh jeden Schwulen/Lesbe, die sich diese ungewollte Annäherung verbittet. Auch ich als Hetero ärgere mich drüber, weil das Hauptproblem bei der Pädophilie, wie von Dir schon gesagt, darin liegt, dass Unmündige im Spiel sind. Bei Vergewaltigung geht es um gewaltsames Erzwingen sexueller Handlungen, nicht um Neigungen.. Man muss echt aufpassen, das alles nicht zu vermischen so im Stil von: Alles was nicht der Norm entspricht, läuft eh aufs Gleiche raus. Totaler Fehlschluss. Verquere Logik!

@Kitty Lee: kurz und knapp: heilung gehört jenen die ihrer bedürfen. und niemand kann die bedürfnisse eines anderen, für diesen, bestimmen, da hört die freiheit auf. was das ausleben von bedürfnissen betrifft, das steht auf einem anderen blatt.

oder warum widmest du deinen beitrag mir?

sag mal, kittylein, hast du meinen beitrag überhaupt gelesen geschweige denn verstanden? schon mal mit dem thema wissenschaftlich befasst? ausserdem schweifst du ins unermessliche aus.

@janisjoplin
alles ist heilbar, wenn man es heilen will!!! in der regel hat man das bedürfnis das zu heilen, unter dem man selber leidet! allerdings haben wir uns über die zeit bereits an ein gewisses mass an "leid" gewöhnt und sind daher so verhärtet dass wir uns zum teil gar nicht mehr spüren und somit lieber das gewohnte elend wählen u. weiterhin ertragen, als sich auf etwas neues einzulassen. unsere sexuellen neigungen haben sehr wohl was mit unserer psyche zu tun! unser denken & handeln basiert auf unseren erlebnissen u. erfahrungen. alles was uns weitergegeben, eingetrichtert und eingeprügelt wurde etc. ist unsere "vorprogrammation" und bildet die grundlage im jetzt zu denken & leben. egal wie wir denken, wir fühlen uns damit entweder sehr frei oder total eingeschränkt!
wenn ich dich nun richtig verstanden habe, willst mir sagen dass man sein konditioniertes denken nicht mehr verändern kann? ich erlebe uns und die welt nicht statisch sondern sehr beweglich u. formbar. die frage aller fragen die wir uns im leben immer wieder stellen ist "warum"?! und auf dieses warum soll es nun keine antwort geben? ich denken, wenn es keine antworten gibt, dann auch keine fragen! unsere sexuellen organe entscheiden hier auf der erde über "leben". d.h. mit unserem sexual organ haben wir macht und kontrolle in der physischen welt, auch über andere. alles natürlich eine glaubensfrage, aber sex und geld stehen sehr nahe beieinander, denn beides ermöglicht hier auf der erde unsere existenz....wirft man einen blick auf globalen status quo, liegen genau in diesen beiden bereichen unsere "probleme". ignorieren die bessere lösung u. antwort?
warum ignorieren wir unsere fragen an's leben? aus angst, denn die antwort könnte eine wahrheit beinhalten und die wahrheit ist nicht immer angenehm!
ich verurteile das alles nicht, denn jeder mensch muss u. wird irgendwann mal selber drauf kommen und merken wo freiheit beginnt!

@spielverderberin: Völlig richtig. Grundsätzlich kann keiner was für seine Neigung, und nicht jeder Pädophile wird automatisch zum Triebtäter. Trotzdem ist das ein anderes Thema und gehört deshalb in einen anderen Thread, genauso wie der Missbrauch an Frauen, den - so hoff ich mal - jeder hier verurteilt, vielleicht sogar schneebrunz.

mir geht das so auf den keks, dass bei pädophilie alle gleich aufschreien, aber an die millionen frauen, die tagtäglich auf dieser welt vergewaltigt werden, an das hat man sich gewöhnt. aber ja, die kinder können sich halt nicht wehren. die frauen schon? ein erwachsner mann, der ne erwachsene frau missbraucht ist also "normaler" als ein mann, der ein kind anfasst.
scheißgesellschaft.
(ich bin nicht pro-pädophilie, aber solange es jemand nicht auslebt, hat er nichts böses getan und alles recht der welt, so zu sein wie er ist).

ANTI FROST
findet schwul sein nicht eine krankheit,sondern eine lebenseinstellung,wie können menschen glauben,dass gleichgeschlechtlich anziehendes gedankengut eine krankheit sein kann,dann ist kunst ja auch eine krankheit,sie lässt sich auch nicht mit einer pille ausdrücken,da brauchts schon mehrere und erst noch grüne blaue und rosarote.www.mondoskop.ch alias anti frost erlebt die kunst jedoch ohne pille,mittellos und knallhart am rande einer sich krankhaft machenden gesellschaft der gröberen schicht.
merci und gruss aus bern,fridu
(schweizer kunst die aus der kälte kam)