Kommentare


"Wage zu lieben, mit der Gewissheit, zu verlieren und in der Hoffnung, geliebt zu werden." Hab nicht ich herausgefunden! Aber mich bei der Lektüre von Dunkelziffers Beitrag grad dran erinnert, dass das mal wer gesagt hat...

Meine Meinung und Ernüchterung dazu:
Häufig wähnt man schon sehr lange im Voraus das Scheitern einer Beziehung, man weiss es durch einen Zweifel, der sich nicht abschütteln lässt.
Die Frage drängt sich auf, mit wie viel Zweifel man eine Beziehung weiteführen kann. Lässt sich eine Beziehung überhaupt weiterführen, in der das Zweifeln ständig mitwirkt?
Das Leben ist einsam.
Man hat grosse emotionale Verbindungen zu bestimmten Menschen, die man nicht aufgeben möchte...jeder kennt es, ganz in einem Gefühl von ruhigem Dasein bei jemandem versunken zu sein.
Aber genau diesen Moment findet man auch ernüchtert immer wieder und zwar in Menschen, die keine Entwürfe im Leben mehr fassen, die wissen, wann eine Begegnung sich wohl und gut anfühlt und aufgehört haben, Pläne zu schmieden.
Man lebt dann nur noch von Tag zu Tag und hat aufgehört Luftschlösser zu bauen.
Dass man die Glückseeligkeit über Jahrzehnte aufrecht erhalten kann, halte ich für einen Trugschluss. Es ist irgendwann einfach nur schön, die Gefühlswärme in der Zufälligkeit des Lebens zu erfahren, gleichgültig ob man jemanden gerade mal eine Minute oder zehn Jahre lang kennt...

Hallo ja war gerade auch in so einer situation. Ich finde man sollte kampfen, zum der anderen person zu zeigen, dass man sie auch wirklich liebt und einem auch etwas bedeutet, vielleicht andert der partner die meinung oder wird ihm bewusst wie wichtig die beziehung ist aber schlussendlich man soll es nicht ubertreiben. Wenn der partner keine gefuhle mehr hat dann wird es schwierig was auch immer man macht......erzwingen geht nun bei der liebe definitiv nicht....Klar, viele sagen du wirst bestimmt jemand anderst finden ist absolute doofe aussage
jede person und beziehung ist meiner meinung einzigartig du wirst jemand finden besser oder schlechter aber genau das gleiche widr wohl unmoglich sein. Man muss auch aufgeben konnen und sich wie bereits erwahnt wirklich wieider auf sich selber konzentrieren......

Das Schönste zum Thema, was mir selbst viel Vertrauen gibt, dass Trennungen auch richtig sein können: "Throw it away" von Abbey Lincoln
And keep your hand wide open
Let the sun shine through
'Cause you can never lose a thing
If it belongs to you
Read more: ABBEY LINCOLN - THROW IT AWAY LYRICS www.metrolyrics.com
Copied from MetroLyrics.com

@fatzke...ja tatsächlich so unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Meinungen, die Beziehungen etc....schlussentlich kann diese Frage nur jeder für sich selbst beantworten, ein allgemeingültiges Rezept gibt es nicht....es ist einfach spannend zu lesen, was andere darüber denken oder wie sie handeln würden...und ob ich nun schlauer bin? hmm jeden Tag ein kleines Stückchen, ja würd ich sagen ;-)

Die bereits bestehende Intensität der Beziehung ist natürlich ausschlaggebend, ob es sich zu kämpfen lohnt oder nicht. Wenn man lange Jahre zusammengelebt hat und einen viel verbindet, vielleicht sogar gemeinsam Familie hat etc. meine ich doch, ja, dann lohnt es sich zu kämpfen, füreinander, umeinander. Aber auch hier bleibt der Ausgang ungewiss.
Das, city-single, wovon du sprichst, hat ja (noch) nix mit Liebe zu tun, das gehört in eine ganz andere Schublade.
Vielleicht ist es eine Altersfrage, wie man die von Nütfürunguet gestellte Frage für sich beantwortet.

Schau mal, es ist ganz einfach: Stell dir vor DU hast einen "Verehrer", der dich, aus welchen Gründen auch immer nicht oder nicht mehr interessiert ... Wie wäre es für DICH, wenn dieser nun für SEINE Liebe kämpfen würde? Setz ihn nicht unter Druck. Wenn er aber tatsächlich so ein wichtiger Mensch für dich ist, versuche ihn als guten Freund zu behalten, dies kann auch eine wahre Bereicherung sein!

ein schönes sammelsurium an mehr oder weniger weisen ratschlägen! und, bist du nun schlauer?

Ich mag den Spruch von City Single! Und bin überzeugt, dass man das, was man liebt ziehen lassen soll! Denn schlussendlich sind beide nur unglücklich. Zudem stimmt: der Zweifel ist der Beginn des Scheiterns. Daher: ziehen lassen, sich selber finden und dann weiterschauen! Good luck!

Warum tönt Kampf für Dich negativ? Weil man sich dabei verletzten kann? weil man dabei in die Knie gehen kann? Weil man dabei an seine Grenzen geht? Weil man dabei mehr über sich lernt als in sonst irgendeiner Phase des Lebens? Weil man "verlieren" kann? Weil man Angst hat vor der Konfrontation? Warum? Ausserdem, was ist denn das Ziel? Jemand anders verändern zu wollen oder sich selbst treu zu bleiben?
Auch wenn Asia-Philosophie zur Zeit im Trend ist: die Chinesen haben nicht immer unbedingt recht. Loslassen und Freiheit schenken ist wichtig, das stimmt. Aber selbst wenn etwas zurückkommt: in der Liebe besitzt man nie, zu keinem Zeitpunkt.
Man muss sich selbst über seine eigene Position klar sein, wissen, was man selbst will. Und dem Partner die Freiheit einräumen, sich selbst klar zu positionieren. Erst dann kann man den nächsten Schritt gehen, gemeinsam oder getrennt.

"Kampf" tönt negativ und wird Dich nicht zum Ziel bringen, hör auf die alten Chinesen:
"Was Du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es Dir"

& beide haben recht, romantiker wie auch realist...am besten wäres, sie würden zusammenarbeiten...also von beidem ein bisschen ;-)

Der Romantiker möchte bis zum letzten kämpfen, der Realist erkennt: "Der Zweifel ist der Beginn des Scheiterns!"

Wenn man nicht kämpft, weiss man nie, ob es sich nicht vielleicht doch gelohnt hätte...
Meiner Erfahrung nach lohnt es sich immer, um etwas zu kämpen, das einem wichtig ist. Auch wenn es scheitert, so hat man es zumindest versucht.
Fragt Euch folgendes: Willst Du überhaupt um Deine Beziehung kämpfen? Wollt Ihr um Eure Beziehung kämpfen? Ist Euch - Dir UND dem Partner/in - die Beziehung wichtig genug, um darum zu kämpfen?
Wenn sowohl Du als auch Dein/e Partner/in diese Fragen klar beantworten könnt, ist der Weg klar, denke ich.