Filme für die Erde

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Urban Pro

Filme für die Erde ist ein internationales Kompetenzzentrum für Umweltdokumentarfilme. Wir geben Wissen weiter & inspirieren zum Handeln!

Ort Winterthur
Gegründet 2007
Follower 14

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Über mich

Steinberggasse 54

Steinberggasse 54, 8400 Winterthur, Telefon: 0522022553

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, meist 10-12 und 14-17 Uhr

Filme für die Erde ist ein internationales Kompetenzzentrum für Umweltdokumentarfilme. Wir geben Wissen weiter & inspirieren zum Handeln!

Fotos & Videos

Filme für die Erde Festival 2015 - 1 Tag, 15 Städte, 6 Filme zum Thema Nachhaltigkeit!

Wir bringen 12.000 Menschen an einem Tag in 15 Schweizer Städten vor die beruhendsten und wichtigsten Umwelt-Dokumentarfilme!

Portfolio

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Filme für die Erde Festival 2015 - 500 begeisterte Schulkinder schauen sich einen wunderbaren Film über unsere Ozeane an!

Projekte

Filme für die Erde Festival (1)

Filme für die Erde Festival

Das Filme für die Erde Festival findet das fünfte Jahr in Folge in 15 Schweizer Städten statt und zeigt spannende Filme zum Thema Nachhaltigkeit.

Stadtschreiber

Der nachhaltige Filmtipp: Die 4. Revolution (16)

Der nachhaltige Filmtipp: Die 4. Revolution

Noch unentschieden wegen der Abstimmung zum Energiegesetz am 21. Mai? Dann könnte der Film «Die 4. Revolution» helfen. Der Film zeigt, wie saubere, bezahlbare und erreichbare Energie für alle möglich ist und skizziert, wie sich die globale Energiewirtschaft verändern wird. Ein Plädoyer mit starken Bildern und berührender Musik über die Kraft der Einzelnen, globale Veränderungen zu ermöglichen. Nach der landwirtschaftlichen, industriellen und digitalen Revolution folgt nun die vierte Revolution, der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energien. So lautet Hermann Scheers These, die er im Buch «Energieautonomie» beschrieben hat und die als «Die 4. Revolution» vom deutschen Regisseur Carl-A. Fechner verfilmt wurde. Im Film nimmt der deutsche Politiker und Träger des Alternativen Nobelpreises das Publikum mit auf eine Reise zu Menschen, die verschiedene Wege zum Umstieg auf erneuerbare Energien beschreiten. Eine davon ist die Professorin für Chemietechnik, Maria Skyllas-Kazacos, die eine Autobatterie entwickelt hat, die an der Steckdose aufgeladen oder – wenn es eilt – an der Zapfsäule aufgetankt werden kann. Dabei wird die entladene Flüssigkeit durch aufgeladene ersetzt. Ein anderer ist der Erfinder und Unternehmer Elon Musk, der neben dem Elektroauto für die Massen auch ein Elektroflugzeug entwickelt. Der Film führt das Publikum zudem zum Nordic Folke Center, welches auf einer Halbinsel im Nordwesten Dänemarks rund 50.000 Menschen seit vielen Jahren ausschliesslich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Weitere Stationen sind Dörfer in Mali und Bangladesch, wo Solarzellen installiert werden und die Lebensqualität der Bevölkerung steigern. «Die Energieversorgung bekommt eine Demokratisierung», sagt Scheer, denn je mehr Energie dezentral – also zum Beispiel von einzelnen Haushalten oder Regionen – hergestellt wird, desto unabhängiger werden die Konsumenten von den Energiekonzernen. Gehandelt wird mit Technologie statt mit Rohstoffen und das krempelt die Struktur der Energiewirtschaft um; ein weltweiter Wandel, der weniger kostet, als wenn an fossilen und atomaren Energieträgern festgehalten wird. Und dieser Wandel bedeutet nach Preben Maegaard, dem Gründer des Nordic Folke Center, keinen Verzicht: «Das haben wir hier im Folke Center gezeigt. Wir können einen neuen Wohlstand haben. Es hängt nur vom Willen der Menschen ab». Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite  Energie aufgelistet. Die DVD des Films ist  hier erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Website zu Film und Nachhaltigkeit, mit über 100 Filmen, die direkt online angeschaut werden können.

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Der nachhaltige Filmtipp: Landraub

Ein kleines Stück Land – das einzige Hab und Gut - wird einem genommen! Landraub zeig auf erschreckende und nachdenkliche Weise, wie Grosskonzerne der indigenen Bevölkerung auf der ganzen Welt Land entreissen. Beispiele aus Kambodscha, Ungarn, Rumänien, Indonesien und Ländern in Afrika zeigen das Vorgehen der Konzerne und die Machtlosigkeit der einheimischen Bevölkerung. In Kambodscha wurden in den letzten Jahren 600`000 Bauern gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Grosse Zuckerrohrplantagen übernehmen das Land mit enormen sozialen und ökologischen Folgen. Im Afrika erhalten Bauern attraktive Preise für das Land. Erst später zeigt sich, dass sie damit ihre ganzen Ressourcen verkauft haben, das Land untern anderem durch Pestizide degradiert ist und sie abhängig von Maschinen und Saatgut geworden sind. In Indonesien wird jede Stunde Regenwald in der Grösse von 300 Fussballfeldern für Ölplantagen eingenommen und abgeholzt. Landgrabbing ist oftmals eine direkte Folge von EU-Beschlüssen, die Handelsabkommen und Subventionen beschliessen. Das Fördersystem der EU dienst besonders den Bauern mit grossen Flächen und diese politische Struktur führt dazu, dass kleine Betriebe kaum Chancen haben. Landraub zeigt die enorme Notwendigkeit, kleinbäuerlichen Strukturen zu bewahren, denn momentan sind noch 70% der weltweiten Agrarprodukte aus kleinbäuerlichen Betrieben. Mit jedem Einkauf können wir bewusste Entscheidungen treffen und dafür sorgen, dass das Angebot an regionalen, fairen und nachhaltigen Produkte steigt. Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite  Essen Global  aufgelistet. Die DVD des Films ist  hier  erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Website zu Film und Nachhaltigkeit, mit über 100 Filmen, die direkt online angeschaut werden können.

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Der nachhaltige Filmtipp:: Weniger ist mehr

“Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?”. Das fragt sich die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf. Der Film "Weniger ist mehr" nimmt uns mit auf eine Reise zu der grossen Frage die uns alle beschäftigt - brauchen wir dieses ständige Wachstum? Bisher hiess es immer: kein Wohlstand ohne Wachstum. Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Doch Bevölkerungsexplosionen, Energiekrisen und die Umweltbelastung haben diesen Glauben erschüttert. Immer mehr Menschen gelangen zu der Überzeugung: grenzenloses Wachstum ist in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich. Und erstaunlich ist doch, dass trotz der Steigerung des Bruttoinlandsproduktes, die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den 70er Jahren nicht mehr gewachsen ist. Kann es also sein, dass die Konsumgesellschaft das Versprechen vom Glück nicht hält? Was braucht man wirklich, um ein gutes Leben zu führen? Viele Menschen haben realisiert, dass es an der Zeit ist, umzudenken und nach Alternativen zu suchen. Im Film kommen Menschen zu Wort, die mit eigenen Lebens- und Wirtschaftsmodellen den Weg in die Postwachstumsgesellschaft weisen. Reparieren statt neu kaufen, kürzere Arbeitszeiten, lokale Währung, Selbstversorgung, Tauschhandel, Gemeinschaftsgärten. Passend zur Weihnachtszeit regt der Film an, sich zu überlegen, was wirklich wichtig ist im Leben und das auch in vielen Fällen Verzicht ein Gewinn an Lebensqualität sein kann. Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite  Konsum und Alternativen  aufgelistet. Die DVD des Films ist  hier  erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Website zu Film und Nachhaltigkeit, mit über 100 Filmen, die direkt online angeschaut werden können.

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DIE TOP 10 FILME ZU VEGANISMUS

Cowspiracy (2014) Eine der meist beachteten veganen Umwelt-Dokus der vergangenen Jahre geht der Frage auf den Grund, warum Klimasünder Nummer Eins – die Viehzucht und Landwirtschaft ganz allgemein – imöffentlichen Bewusstsein als solcher praktisch inexistent ist. Dass Kühe Gase produzieren ist allgemein bekannt, dass man Zuchttiere mit Getreide füttern muss, dessen Anbau teilweise unter ökologischen Gesichtspunkten kritisch zu betrachten und dem Welthunger nicht gerade zuträglich ist, weiss man auch, ignoriert es aber gern. Welches Ausmass der globale Hunger nach Fleisch und tierischen Erzeugnissen aber unterdessen angenommen hat und welchen Impact dies auf unseren Planeten hat, davon berichtet diese spannende Dokumentation in Spielfilmlänge. Der Film kann auf Filme für die Erde auch direkt als Video on Demand angeschaut werden. Cowspiracy on demand anschauen  oder als DVD kaufen  ________________________________________________________________ Sea the Truth (2014) Fischen wir so weiter, wie wir dies aktuell noch tun, werden laut Experten die Weltmeere bis 2048 leer gefischt sein. Auf der Suche nach Informationen über den aktuellen Zustand der Ozeane reisen die beiden jungen Meeresbiologinnen Marianne van Mierlo und Barbara van Genne um die Welt und gehen Themen wie industriellem Fischfang, Nachhaltigkeits-Labels für Fische etc. nach. Führende Wissenschaftler meinen, dass jeder noch so nachhaltig gefangene Fisch ein gefangener Fisch zu viel sei und wir im allgemeinen Interesse auf Fisch verzichten sollten. „Sea The Truth“ ist der zweite Film der Holländischen Nicolaas G. Piersen Foundation, die bereits 2007 mit dem Film „Meat The Truth“ für Aufsehen gesorgt hat. Der Film kann auf Filme für die Erde gratis angeschaut werden. Sea the Truth gratis anschauen ________________________________________________________________ Live and Let Live (2013) Diese schöne Doku von Marc Pierschel lässt verschiedene Befürworter des veganen Lebensstils zu Wort kommen und geht Themen wie Gesundheit, Umwelt und Ethik nach. Der Film erzählt die Geschichten von sechs unterschiedlichen Menschen und wie sie zu Veganern wurden: Ein ehemaliger Metzger wird zum veganen Koch, ein vormals industrieller Milchbauer eröffnet ein „Kuh-Altersheim“ oder ein Radfahrer findet bei der Vorbereitung für die Olympischen Spiele heraus, dass er durch eine rein pflanzliche Ernährung seine Leistung steigern kann. Der Film verzichtet auf schockierende Bilder und setzt darauf, die positiven Veränderungen im Leben der Protagonisten aufzuzeigen. Mehr zu Live and Let Live erfahren ________________________________________________________________ Speciesism (2013) Kommt das Fleisch und die Milch tatsächlich von den hübschen Bauernhöfen, die wir in der Werbung regelmässig zu sehen bekommen? Auch wenn uns die Lebensmittelindustrie dies suggerieren möchte, kommen immer mehr Berichte ans Tageslicht, die das wahre Gesicht der modernen Viehhaltung offenbaren. Der Filmemacher Mark Devries macht sich auf die Suche nach den gut versteckten und abgelegenen Tierfabriken Amerikas und nimmt den Zuschauer mit auf diese abenteuerliche Reise – mal im Flugzeug über diesen Anlagen, mal Auge in Auge mit den Betreibern dieser Grossbetriebe. Auch wird der sogenannte Speziesismus, die moralische Diskriminierung von Individuen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit, thematisiert, der Mitte der 70er-Jahre zum ersten Mal diskutiert wurde und immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wer gibt uns das Recht, so mit Tieren umzugehen, wie wir dies aktuell tun? Speciesism ist ein aufrüttelnder Film, der stark zum Nachdenken anregt. Mehr zu Speciesism erfahren ________________________________________________________________ Forks over Knifes (2011) Wie sieht eine gesunde Ernährung aus? Der Film von Lee Fulkerson schlägt eine vollwertige, pflanzliche Kost vor und schildert, wie unsere westliche Ernährungsweise mit zu viel tierischem Protein, Fetten, Zucker und stark industriell verarbeiteten Lebensmitteln zu den typischen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit führt. Renommierte Wissenschaftler werden interviewt, Patienten schildern ihre gesundheitlichen Erfolge durch die Umstellung auf eine vegane Ernährung und auch der Regisseur zeigt, wie seine eigene Ernährungsumstellung innerhalb von 12 Wochen Früchte trägt und sich seine Cholesterin- und Entzündungswerte drastisch verbessern konnten. Mehr zu  Forks over Knifes  erfahren ________________________________________________________________ Vegucated (2011) Drei Fleisch- und Käseliebhaber aus New York lassen sich auf das Experiment ein, für sechs Wochen vegan zu leben. Ins Experiment gestartet um Gewicht zu verlieren und die eigene Gesundheit zu verbessern, merken die Protagonisten schon bald, dass hinter einer veganen Lebensweise noch viel mehr steckt, als sie zu Beginn angenommen haben. Sie entdecken verborgene Seiten der Viehzucht und riskieren bald schon alles, um die Machenschaften der industriellen Landwirtschaft aufzudecken, die sie selbst noch bis vor kurzem bedenkenlos unterstützt haben. Vegucated dokumentiert auf kurzweilige Art die Entwicklung dreier unterschiedlicher Charaktere, wie sie mit den Herausforderungen des neuen Lebensstils umgehen und ihren eigenen Weg finden, um eine bessere Welt zu schaffen. Der Film kann auf Filme für die Erde gratis angeschaut werden. Vegucated gratis anschauen  oder als DVD kaufen ________________________________________________________________ Fat, Sick & Nearly Dead (2010) 50 Kilo zu schwer und abhängig von Medikamenten, um seine Autoimmunerkrankung unter Kontrolle zu behalten, beschliesst der Australier Joe Cross 60 Tage durch die USA zu reisen und sich von nichts als Frucht- und Gemüsesäften zu ernähren. Auf seiner Reise spricht er mit vielen Leuten über Ernährung und Gesundheit und trifft auf einer Autobahnraststätte zufällig auf den schwer fettleibigen Phil Staples, der an genau der gleichen Krankheit leidet wie er. Inspiriert durch Joe’s Veränderung und seine Erkenntnis „nur einen Cheeseburger vom Herzinfarkt entfernt zu sein“, beginnt auch Phil mit einer radikalen Saftkur. Der Film begleitet die beiden Protagonisten auf ihrem Weg zurück in ein gesundes Leben und zeigt, was mit einer simplen Ernährungsumstellung alles möglich ist.   Mehr zu Fat, Sick & Nearly Dead erfahren   ________________________________________________________________ Simply Raw (2009) Sechs Amerikaner mit Diabetes versuchen mit einer radikalen Ernährungsumstellung ihre Krankheit zu heilen. Sie wollen sich für dreissig Tage vegan, biologisch und ausschliesslich von Rohkost ernähren. Der Film begleitet diese sechs unterschiedlichen Charaktere auf ihrer schwierigen Reise, auf der weder Fleisch, Milchprodukte, Zucker, Alkohol, Koffein, Fast Food noch gekochtes Essen erlaubt sind.  Diabetes nimmt seit einigen Jahren weltweit epidemische Ausmasse an und gilt in der Schulmedizin noch immer als unheilbar. Diese Doku bringt Betroffenen einen Funken Hoffnung und unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung.   Mehr zu Simply Raw erfahren   ________________________________________________________________ Meat the Truth (2007) Marianne Thieme, die führende Kraft der niederländischen „Partei für die Tiere“, präsentiert im Rahmen eines Vortrags auf unterhaltsame und aufrüttelnde Art und Weise die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Klimawandel und Viehzucht. Ihre Aussagen werden von dazwischen geschnittenen Videos mit führenden Experten auf diesen Gebieten ergänzt und ausgeführt.  Thematisch gleicht der Film dem neueren „Cowspiracy“ stark, ist jedoch durch die spezielle Form, die mehr an einen TED-Talk erinnert, als an einen Dokumentarfilm im klassischen Sinne, durchaus sehenswert. Der Film kann auf Filme für die Erde gratis angeschaut werden. Meat the Truth gratis anschauen ________________________________________________________________ Earthlings (2005) Sucht man nach Filmen zum Thema Veganismus, so stösst man immer und immer wieder auf den Klassiker auf diesem Gebiet: Earthlings. Der Film widmet sich unserem Umgang mit Tieren in allen Bereichen – als Haustiere, Nutztiere für Fleisch-, Milch- Eier-, Leder- und Pelzproduktion, oder auch Tieren, die wir zu unserer Unterhaltung in Zoos und Zirkus halten. Erschreckende Bilder werden vom Kommentar von Jaoquin Phoenix und der Musik von Moby untermalt und zeigen uns auf explizite Art, was viele Leute ahnen, noch mehr Leute aber lieber nicht wissen möchten: Was wir den Mitbewohnern unseres Planeten Erde antun, ist alles andere als human und wenn wir uns als Krone der Schöpfung sehen wollen, müssen wir unser Handeln überdenken. Der Film ist ein 90-minütiges Foltervideo und  nichts für zartbesaitete Gemüter, aber er zeigt – auf erschreckende Weise – wichtige Themen und hat bestimmt schon viele Leute weltweit dazu bewogen komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Via Filme für die Erde kann Earthlings als Video on demand angeschaut werden. Earthlings on demand anschauen ________________________________________ Die Top 10 Filme zu Veganismus wurde von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online anschauen kann. Wenn du neu entdeckte Filme und spannende News zu Film und Nachhaltigkeit haben möchtest, dann melde dich  hier  zu unserem Newsletter an.

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Der nachhaltige Filmtipp: Rise of the Eco-Warriors

Die Orang-Utans auf Borneo sind in Gefahr: Für die Produktion von Palmöl wird ihr Lebensraum im grossen Stil abgeholzt. Dr. Willie Smits, Tierschützer und promovierter Forstwissenschaftler, setzt sich seit vielen Jahren für die unmittelbar vor dem Aussterben bedrohten Orang-Utans ein. In der Dokumentation „Rise of the Eco-Warriors“ bekommt er Verstärkung bei seiner Arbeit: 15 junge Menschen lassen ihre bekannte Welt hinter sich und verbringen 100 Tage im Dschungel von Borneo. Ihre Mission ist es, den Regenwald zu schützen und damit die Orang-Utans vor dem Aussterben zu bewahren. Den jungen Eco Warriors wird die Orang-Utan Waise „Jojo“ anvertraut. Sie müssen einen Weg finden sie wieder im Wald auszuwildern. Doch nicht nur das, sie helfen den Einheimischen ihre Wälder vor den Bulldozern zu schützen, die sich gnadenlos und rasend schnell durch den Regenwald fressen, damit auf den Flächen später Ölpalmen gepflanzt werden können. Unter der Leitung von Willie Smits führt die Gruppe ein Satelliten-Überwachungssystem ein und gewinnt damit die Unterstützung von Schülern auf der ganzen Welt. Regisseurin Cathy Henkel ist es gelungen eine bewegende Doku auf die Leinwand zu bringen, die junge Menschen motivieren soll. Es entwickelt sich eine Geschichte darüber, was es braucht ein Eco-Warrior zu sein: ein Individuum, das bereit ist aufzustehen, um etwas zu unternehmen damit eine globale Katastrophe verhindert werden kann. Die Filme für die Erde Jury hat die Dokumentation als einen von 6 Filmen ausgewählt, die beim diesjährigen Filme für die Erde Festival gezeigt worden sind. Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite  Potential Mensch aufgelistet. Die DVD des Films ist  hier  erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann.

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Der nachhaltige Filmtipp: Freightened

Die Meere dieser Welt sind zu Autobahnen geworden. 60‘000 Frachtschiffe verkehren rund um die Uhr, um die Bedürfnisse von sieben Milliarden konsumhungrigen Menschen zu versorgen. Ist der Transport per Schiff tatsächlich besser, als per LKW oder Flugzeug? Neun von zehn Gütern, die im Westen konsumiert werden, stammen aus Übersee. Weit entfernt hergestellte Produkte sind oft billiger als jene, die aus der nahen Umgebung kommen. Das „made in“-Etikett erzählt nur die letzte Etappe der Reise, tausende Kilometer wurden zurückgelegt und dies zum Preis eines U-Bahn Tickets. Der preisgekrönte Filmemacher, Denis Delestrac (u.a Sand Wars) hat hingeschaut und beleuchtet in seinem neuen Film „Freightened“ die Funktionsweise und die Gefahren des weltweiten Frachtschiffgeschäfts. Das eigentliche Rückgrat der globalisierten Wirtschaft ist die Seefrachtmaschinerie mit ihren gigantischen Schiffen und dem unschlagbaren Geschäftsmodell. 90% aller Güter der Welt werden auf dem Seeweg verschifft, weil Luftfracht um das fünfzigfache teurer ist. Leidtragend dabei: die Umwelt, die Mitarbeiter und die Tierwelt. Matrosen haben 100 Stunden-Wochen, viele Schiffkatastrophen geschehen durch Schlafmangel und mangelhafte Wartung der Schiffe. Ein heutiges Frachtschiff hat den Schwefelausstoss von 50 Millionen (!) Autos und ist verantwortlich für Luftverschmutzung und weitreichendem Unterwasser-Lärm. Jährlich werden 500 Millionen Container über die Meere transportiert, wovon gerade mal 2% durch den Zoll abgescannt und kontrolliert werden. So sind Container auch zum idealen Beförderungsmittel für Waffenhändler, Drogenschmuggler und illegale Schleusernetzwerke geworden. Aber die Öffentlichkeit nimmt kaum Notiz von davon. Moderne Frachtschiffe sind mittlerweile für Grossstadthäfen zu riesig geworden. Sie sind hinter Abschrankungen und Sicherheitskontrollen aus dem Blickwinkel der Menschen verschwunden. Wer zieht die Fäden dieses Multimilliardengeschäfts? Welchen Einfluss übt die Branche auf unsere Entscheidungsträger aus? Der Film deckt interessante Zusammenhänge auf und blickt hinter die Kulissen dieser „unsichtbare“ Industrie. Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite  Multinationale Wirtschaft & Fairtrade  aufgelistet. Die DVD des Films ist  hier  erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann.

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Exklusive Premiere mit: Racing Extinction

In 100 Jahren könnten 50 Prozent aller Tierarten ausgestorben sein, wenn die Menschheit nicht beginnt, radikal umzudenken. Denn viele Tiere sind durch direkte menschliche Einflüsse, wie die Überfischung und Lebensraumzerstörung, vom Aussterben bedroht. Und auch indirekte Einflüsse wie der Klimawandel und die globale Erwärmung stellen eine Gefahr für das Überleben dar. Wie gehen wir damit um? Und haben wir überhaupt eine Chance, dies noch zu ändern? Oft wird gedacht, was kann ein einzelner Mensch schon gegen das Artensterben ausrichten? Sehr viel, wie der Film „Racing Extinction“ bildgewaltig und eindrücklich mit vielen interessanten Fakten und Hintergründen zu diesem Thema belegt. Der Regisseur Louie Psihoyos und sein Team aus Umweltaktivisten begeben sich auf eine teilweise gefährliche Reise, um das verborgene Artensterben für alle sicht- und greifbar zu machen. Mit versteckter Kamera fängt die Crew noch nie zuvor gezeigte Bilder ein. So zum Beispiel beim Besuch eines Haifischflossenhändlers. Der Handel mit Haifischflossen ist in Asien weit verbreitet, etwa 250.000 Haie werden deshalb täglich für den Flossenhandel gefangen und getötet – kein Wunder also, dass sich der Bestand dieser uralten Tierart inzwischen um 90 Prozent verringert hat. Steigt die globale Temperatur um sechs Grad an, führt das zu einem Massensterben in den Ozeanen. Doch wenn jeder Amerikaner ein Jahr lang einen Tag in der Woche auf Fleisch und Käse verzichten würde, würde das einen Unterschied ausmachen, als wären 7,6 Millionen Autos weniger auf den Strassen fahren. Dies alles zeigt, wir Menschen haben es in der Hand etwas zu verändern, wir müssen nur damit anfangen. Vier Jahre haben Psihoyos und sein Filmteam an der Doku gearbeitet. Den Abschluss der Dreharbeiten bildet ein einzigartiges, bildgewaltiges Projekt. Die Crew macht die bedrohten Tierarten für alle sichtbar indem sie überdimensionale Aufnahmen der Tiere auf Hochhäuser und Wahrzeichen in verschiedenen Städten projiziert und somit tausenden von Menschen berührt. Der Film wird als exklusive Premiere am  Filme für die Erde Festival   am Freitag, 23. September 2016 gezeigt. Vor dem Film wird ein 20-minütiges Podium das Thema Artensterben in der Schweiz thematisieren und diese drei Experten sind dazu eingeladen: Dr. Alex Rübel (Zoodirektor, Zoo Zürich), Philippe Ammann (Pro Specie Rara) und Andreas Hasler (Pro Natura) . Komm vorbei und schau dir diesen bildgewaltigen Streifen gemeinsam mit vielen Anderen am Festival an. Eintritt ist gratis. Alle Infos zum Festival und die 17 Städte >>>  hier lang Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann.

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Der nachhaltige Filmtipp: Bikes vs Cars

Bikes vs. Cars zeigt eine globale Krise, über die wir uns längst bewusst sind und über die wir sprechen sollten: Ganze Städte ächzen unter der täglichen Blechlawine und werden von Autos vereinnahmt und verschlungen. Dabei steigt das globale Verkehrschaos stetig und die Klimaverschmutzung und der Lärm werden immer grösser. Welche Alternativen gibt es? Worauf sollten wir uns in Zukunft fokussieren? Ist eine nachhaltige Mobilität möglich? Der schwedische Regisseur Frederik Gertten geht diesen Fragen auf den Grund und nimmt uns mit auf eine spannende Reise um die Welt mit Beispielen aus Grossstädten. Die brasilianische Metropole São Paulo ist zum Beispiel mit 21 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt auf der Südhalbkugel und versinkt im Verkehrschaos. Sieben Millionen Autos sind auf den Strassen unterwegs. Die Folge: Pendler stehen täglich etwa drei Stunden im Stau – alle vier Tage wird ein Radfahrer getötet. Aber Sao Paulo ist nicht die einzige Stadt, die unter der Blechlawine ächzt. Auch Los Angeles oder Toronto werden klar von der Autoindustrie regiert. So lässt Torontos Bürgermeister Rob Ford die Radgassen der Stadt wieder entfernen um den „Krieg gegen Autos“ welchen Radfahrer betreiben, zu gewinnen. Seiner Meinung nach sind Strassen für Busse, Autos und Lastwagen gebaut worden, und nicht für Menschen auf dem Fahrrad. Die Autoindustrie verkauft mehr Fahrzeuge als jemals zuvor. Geschätzt wird, dass bis im Jahr 2020 zwei Milliarden Autos verkauft werden. Ein Milliardengeschäft, in welches die Autoindustrie jährlich Millionen für die Lobbyarbeit und Werbung investiert. Bedenklich dabei, im Jahr 2013 wurden 82,8 Millionen Autos verkauft, aber weniger als ein Prozent davon waren Elektofahrzeuge. Im Gegensatz dazu sind in Kopenhagen 40% der Bevölkerung mit dem Fahrrad unterwegs. Ist dies eine Zukunftsvision auch für andere Städte? Das Fahrrad ist ein erstaunliches Werkzeug für eine Änderung - es ist sauber und gesund! Frederik Gertten lässt Denker und Aktivisten zu Wort kommen, die im Sinne einer Verbesserung der aktuellen Situation kämpfen. Dabei ermutigt er die Zuschauer, sich mittels einfacher Wahrheiten, eine eigene Meinung zu bilden. Ein Film, der sich auch für Autofahrer lohnt, weil er beide Perspektiven gleichberechtigt nebeneinanderstellt. Der Film wird am Filme für die Erde Festival am Freitag, 23. September 2016  um 18 Uhr in 17 Städten gezeigt. Eintritt ist gratis. Dieser Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite Mobilität aufgelistet. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann. Quelle:  https://blog.filmefuerdieerde.org/filmtipp-bikes-vs-cars/

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Der nachhaltige Filmtipp: Der Gen-Food Wahnsinn

Immer mehr Amerikaner werden krank, die Gesundheitskosten steigen in die Höhe, Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Autoimmunkrankheiten nehmen zu. Besteht ein Zusammenhang damit, dass fast alle Nutzpflanzen in Amerika genmanipuliert sind? Der Film „Der Gen-Food Wahnsinn“ beleuchtet diese Fragen kritisch und regt zum Nachdenken an. Worauf sollen wir bei der täglichen Ernährung schauen? Was für Konsequenzen hat genmanipulierte Nahrung? Filmregisseur Jeffrey M.Smith analysiert und hinterfragt die aktuelle Situation der genmanipulierten Lebensmittel in Amerika und unterlegt seine Thesen und Vermutungen mit vielen Beispielen. Denn, Genmanipulation ist ein kompletter Eingriff in die Evolutionsgeschichte, die langfristigen Auswirkungen davon sind nicht absehbar. Monsanto, der grosse amerikanische Konzern im Vertrieb von Saatgut und Herbizide behauptet, dass die genmanipulierten Lebensmittel unbedenklich sind. Doch können wir dies einfach glauben? In Amerika sind mittlerweile Mais, Soja und Rapsöl, die nicht explizit Bio oder genfrei deklariert sind, genmanipuliert. Schon Babys und Kleinkinder leiden unter diesen Folgen. Wenn eine Mutter gentechnisch veränderte Lebensmittel isst, beeinflusst dies die Entwicklung des ungeborenen Kindes mit nicht vorhersehbaren Folgen, sagt Dr. Doris Rapp, Umweltmedizinerin und Fachärztin für Kinder, in einem Interview. Wollen und können wir in Zukunft so weitermachen? In Amerika gibt es keine klaren Regulierungen für genmanipuliertes Saatgut, und Produkte werden nicht sorgfältig geprüft. Genmanipulierte Pflanzen sind wirtschaftlich interessant, denn durch das Verwenden von Roundup, der meistverkaufte Unkrautvernichter von Monsanto, haben Bauern es deutlich einfacher, gegen das Unkraut anzukommen. Brauchen wir überhaupt Genfood? Nein ist die klare Antwort im Film, denn Studien zeigen, die Welt kann sich selbst ernähren und müsse schnellstmöglich darauf verzichten. So sollten sich die Menschen aktiv dagegen einsetzen, denn die Konsumenten haben es in der Hand und die Industrie muss sich anpassen. Diesen Film sowie weitere Filme zu diesem Thema sind auf der Filmseite  Gentech und Saatgut  aufgelistet. Die redaktionelle Aufarbeitung dieses Themas wird unterstützt durch die Schweizer Allianz Gentechfrei Die DVD des Films ist  hier  erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann. Quelle:  https://blog.filmefuerdieerde.org/filmtipp-der-gen-food-wahnsinn    

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Der nachhaltige Filmtipp: Power to Change

Ist die Energiewende möglich? Kann eine Industrienation komplett auf erneuerbare Energien umsteigen und unabhängig von fossilen Energien werden? Der Film Power to Change zeigt die Auseinandersetzungen um die Energiewende und präsentiert mutige und innovative Menschen, die von einer Welt träumen, die in Zukunft von 100% erneuerbaren Energien versorgt wird. Nach dem erfolgreichen Film „Die 4. Revolution“ begibt sich der Regisseur Carl-A Fechner erneut auf die Suche nach Menschen, die den Kampf gegen die Energiewende aufgenommen haben und zukunftsweisende Projekte entwickeln. Der Film beleuchtet die relevanten Energieprobleme und die grossen globalen Herausforderungen dieser Zeit. Die Weltbevölkerung steigt und damit auch das Verkehrsaufkommen und der Konsum. Banken und Versicherungen investieren immer noch Milliarden in fossile Energien, der Kampf und die Kriege um die Ressourcen nehmen ihren Lauf. Die Welt braucht Alternativen! Power to Change porträtiert Menschen, die mit zukunftsweisenden Projekten den fossilen Energien den Rücken kehren. Fahren Frachtschiffe in Zukunft mit Segeln? Kann mit Strohpellets Energie erzeugt werden? Welche Rollen spielen dabei Elektromobilität, Photovoltaic, Biogasanlagen und Windenergie? Entscheidend ist, dass Strom und Wärme dezentral erzeugt werden, das macht unabhängig von Energieimporten. Die grosse Transformation kommt von vielen kleinen Initiativen und bildet schlussendlich die Summe aller Veränderungen! Der Film gibt Mut, dass mit konkreten Möglichkeiten die Energiewende in Deutschland und somit auch in anderen Ländern möglich ist. Wir zeigen den Film am schweizweitem Lunchkino am 23. September 2016 am Filme für die Erde Festival. Weitere Informationen dazu hier .  Weitere Filme zu dem Thema sind auf der Filmseite Energie  zusammengefasst. Die redaktionelle Aufarbeitung dieses Themas wird unterstützt durch  naturemade .  Weitere Infos zum Film und Trailer zu Power to Change hier .  Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann.

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Die Top 10 Filme zu Veganismus

    Die Top 10 Filme zu Veganismus!  Am kommenden Pfingstwochenende findet im Sihlcity in Zürich zum zweiten Mal das vegane Strassenfest „ Vegana “ statt, welches letztes Jahr schon über 75‘000 Besuchende begeistern konnte. Veganes Essen, innovative Produkte und Kleider, sowie Tipps und Informationen rund um eine vegane Lebensweise werden angeboten, die ersten Swiss Vegan Awards werden verliehen und sogar ein Weltrekordversuch steht auf dem Programm. Bei solch einem breiten und unterhaltsamen Programm möchten wir zur Einstimmung  die zehn besten Filme passend zum Thema Veganismus   vorstellen . ________________________________________________________________ Cowspiracy (2014) Eine der meistbeachteten Umwelt-Dokus der vergangenen Jahre geht der Frage auf den Grund, warum Klimasünder Nummer Eins – die Viehzucht und Landwirtschaft ganz allgemein – im öffentlichen Bewusstsein als solcher praktisch inexistent ist. Dass Kühe Gase produzieren ist allgemein bekannt, dass man Zuchttiere mit Getreide füttern muss, dessen Anbau teilweise unter ökologischen Gesichtspunkten kritisch zu betrachten und dem Welthunger nicht gerade zuträglich ist, weiss man auch, ignoriert es aber gern. Welches Ausmass der globale Hunger nach Fleisch und tierischen Erzeugnissen aber unterdessen angenommen hat und welchen Impact dies auf unseren Planeten hat, davon berichtet diese spannende Dokumentation in Spielfilmlänge. Der Film kann auf Filme für die Erde als Video on Demand angeschaut werden. Mehr zu Cowspiracy erfahren ________________________________________________________________ Sea the Truth (2014) Fischen wir so weiter, wie wir dies aktuell noch tun, werden laut Experten die Weltmeere bis 2048 leer gefischt sein. Auf der Suche nach Informationen über den aktuellen Zustand der Ozeane reisen die beiden jungen Meeresbiologinnen Marianne van Mierlo und Barbara van Genne um die Welt und gehen Themen wie industriellem Fischfang, Nachhaltigkeits-Labels für Fische etc. nach. Führende Wissenschaftler meinen, dass jeder noch so nachhaltig gefangene Fisch ein gefangener Fisch zu viel sei und wir im allgemeinen Interesse auf Fisch verzichten sollten. „Sea The Truth“ ist der zweite Film der Holländischen Nicolaas G. Piersen Foundation, die bereits 2007 mit dem Film „Meat The Truth“ für Aufsehen gesorgt hat. Der Film kann auf Filme für die Erde gratis angeschaut werden. Mehr zu Sea the Truth erfahren ________________________________________________________________ Live and Let Live (2013) Diese schöne Doku von Marc Pierschel lässt verschiedene Befürworter des veganen Lebensstils zu Wort kommen und geht Themen wie Gesundheit, Umwelt und Ethik nach. Der Film erzählt die Geschichten von sechs unterschiedlichen Menschen und wie sie zu Veganern wurden: Ein ehemaliger Metzger wird zum veganen Koch, ein vormals industrieller Milchbauer eröffnet ein „Kuh-Altersheim“ oder ein Radfahrer findet bei der Vorbereitung für die Olympischen Spiele heraus, dass er durch eine rein pflanzliche Ernährung seine Leistung steigern kann. Der Film verzichtet auf schockierende Bilder und setzt darauf, die positiven Veränderungen im Leben der Protagonisten aufzuzeigen. Mehr zu Live and Let Live erfahren ________________________________________________________________   Speciesism (2013) Kommt das Fleisch und die Milch tatsächlich von den hübschen Bauernhöfen, die wir in der Werbung regelmässig zu sehen bekommen? Auch wenn uns die Lebensmittelindustrie dies suggerieren möchte, kommen immer mehr Berichte ans Tageslicht, die das wahre Gesicht der modernen Viehhaltung offenbaren. Der Filmemacher Mark Devries macht sich auf die Suche nach den gut versteckten und abgelegenen Tierfabriken Amerikas und nimmt den Zuschauer mit auf diese abenteuerliche Reise – mal im Flugzeug über diesen Anlagen, mal Auge in Auge mit den Betreibern dieser Grossbetriebe. Auch wird der sogenannte Speziesismus, die moralische Diskriminierung von Individuen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit, thematisiert, der Mitte der 70er-Jahre zum ersten Mal diskutiert wurde und immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wer gibt uns das Recht, so mit Tieren umzugehen, wie wir dies aktuell tun? Speciesism ist ein aufrüttelnder Film, der stark zum Nachdenken anregt. Mehr zu Speciesism erfahren ________________________________________________________________ Forks over Knifes (2011) Wie sieht eine gesunde Ernährung aus? Der Film von Lee Fulkerson schlägt eine vollwertige, pflanzliche Kost vor und schildert, wie unsere westliche Ernährungsweise mit zu viel tierischem Protein, Fetten, Zucker und stark industriell verarbeiteten Lebensmitteln zu den typischen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit führt. Renommierte Wissenschaftler werden interviewt, Patienten schildern ihre gesundheitlichen Erfolge durch die Umstellung auf eine vegane Ernährung und auch der Regisseur zeigt, wie seine eigene Ernährungsumstellung innerhalb von 12 Wochen Früchte trägt und sich seine Cholesterin- und Entzündungswerte drastisch verbessern konnten. Mehr zu  Forks over Knifes  erfahren ________________________________________________________________ Vegucated (2011) Drei Fleisch- und Käseliebhaber aus New York lassen sich auf das Experiment ein, für sechs Wochen vegan zu leben. Ins Experiment gestartet um Gewicht zu verlieren und die eigene Gesundheit zu verbessern, merken die Protagonisten schon bald, dass hinter einer veganen Lebensweise noch viel mehr steckt, als sie zu Beginn angenommen haben. Sie entdecken verborgene Seiten der Viehzucht und riskieren bald schon alles, um die Machenschaften der industriellen Landwirtschaft aufzudecken, die sie selbst noch bis vor kurzem bedenkenlos unterstützt haben. Vegucated dokumentiert auf kurzweilige Art die Entwicklung dreier unterschiedlicher Charaktere, wie sie mit den Herausforderungen des neuen Lebensstils umgehen und ihren eigenen Weg finden, um eine bessere Welt zu schaffen. Der Film kann auf Filme für die Erde gratis angeschaut werden. Mehr zu Vegucated erfahren _______________________________________________________________ Fat, Sick & Nearly Dead (2010) 50 Kilo zu schwer und abhängig von Medikamenten, um seine Autoimmunerkrankung unter Kontrolle zu behalten, beschliesst der Australier Joe Cross 60 Tage durch die USA zu reisen und sich von nichts als Frucht- und Gemüsesäften zu ernähren. Auf seiner Reise spricht er mit vielen Leuten über Ernährung und Gesundheit und trifft auf einer Autobahnraststätte zufällig auf den schwer fettleibigen Phil Staples, der an genau der gleichen Krankheit leidet wie er. Inspiriert durch Joe’s Veränderung und seine Erkenntnis „nur einen Cheeseburger vom Herzinfarkt entfernt zu sein“, beginnt auch Phil mit einer radikalen Saftkur. Der Film begleitet die beiden Protagonisten auf ihrem Weg zurück in ein gesundes Leben und zeigt, was mit einer simplen Ernährungsumstellung alles möglich ist.   Mehr zu Fat, Sick & Nearly Dead erfahren   ________________________________________________________________ Simply Raw (2009) Sechs Amerikaner mit Diabetes versuchen mit einer radikalen Ernährungsumstellung ihre Krankheit zu heilen. Sie wollen sich für dreissig Tage vegan, biologisch und ausschliesslich von Rohkost ernähren. Der Film begleitet diese sechs unterschiedlichen Charaktere auf ihrer schwierigen Reise, auf der weder Fleisch, Milchprodukte, Zucker, Alkohol, Koffein, Fast Food noch gekochtes Essen erlaubt sind.  Diabetes nimmt seit einigen Jahren weltweit epidemische Ausmasse an und gilt in der Schulmedizin noch immer als unheilbar. Diese Doku bringt Betroffenen einen Funken Hoffnung und unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung.   Mehr zu Simply Raw erfahren   ________________________________________________________________ Meat the Truth (2007) Marianne Thieme, die führende Kraft der niederländischen „Partei für die Tiere“, präsentiert im Rahmen eines Vortrags auf unterhaltsame und aufrüttelnde Art und Weise die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Klimawandel und Viehzucht. Ihre Aussagen werden von dazwischen geschnittenen Videos mit führenden Experten auf diesen Gebieten ergänzt und ausgeführt.  Thematisch gleicht der Film dem neueren „Cowspiracy“ stark, ist jedoch durch die spezielle Form, die mehr an einen TED-Talk erinnert, als an einen Dokumentarfilm im klassischen Sinne, durchaus sehenswert. Der Film kann auf Filme für die Erde gratis angeschaut werden. Mehr zu Meat the Truth erfahren ________________________________________________________________   Earthlings (2005) Sucht man nach Filmen zum Thema Veganismus, so stösst man immer und immer wieder auf den Klassiker auf diesem Gebiet: Earthlings. Der Film widmet sich unserem Umgang mit Tieren in allen Bereichen – als Haustiere, Nutztiere für Fleisch-, Milch- Eier-, Leder- und Pelzproduktion, oder auch Tieren, die wir zu unserer Unterhaltung in Zoos und Zirkus halten. Erschreckende Bilder werden vom Kommentar von Jaoquin Phoenix und der Musik von Moby untermalt und zeigen uns auf explizite Art, was viele Leute ahnen, noch mehr Leute aber lieber nicht wissen möchten: Was wir den Mitbewohnern unseres Planeten Erde antun, ist alles andere als human und wenn wir uns als Krone der Schöpfung sehen wollen, müssen wir unser Handeln überdenken. Der Film ist ein 90-minütiges Foltervideo und  nichts für zartbesaitete Gemüter, aber er zeigt – auf erschreckende Weise – wichtige Themen und hat bestimmt schon viele Leute weltweit dazu bewogen komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Mehr zu Earthlings erfahren ________________________________________________________________ Das Popcorn schon bereitgestellt? Wir wünschen viel Vergnügen und inspirierende Film-Momente. Aufgepasst - die Vegane Gesellschaft Schweiz verlost an der Vegana diese vier Filme zu Veganismus und nachhaltiger Ernährung: 10 Milliarden, Cowspiracy, Die Zukunft Pflanzen und Vegucated.  Kommt am Stand vorbei und macht beim Wettbewerb mit. Wenn du neu entdeckte Filme und spannende News zum grössten Umwelt-Filmfestival erhalten möchtest, dann melde dich  hier  zu unserem Newsletter an. Text: Christian Diboky, Redakteur der  Filmseite Essen Global  von Filme für die Erde  Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.filmefuerdieerde.org

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Filme für die Erde Filmtipp: Das Geheimnis der Bäume

Das Geheimnis der Bäume Das Geheimnis der Bäume ist eine poetische Reise zum Ursprung unseres Lebens. Mit imposanten Kamerafahrten hoch über Baumkronen und mit Animationen, welche die verborgene Hand der Evolution sichtbar machen, entfalten sich sieben Jahrhunderte vor unseren Augen. Nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir begleiten den Botaniker Francis Hallé und sehen, wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird durch diesen Film überrascht werden. Bäume haben zum Beispiel einen Weg gefunden Regen zu produzieren. Sie senden Duftmoleküle in den Himmel, diese führen zur Wolkenbildung schlussendlich zu Regen! Ganz schön clever!   Der Film entführt den Zuschauer auf eine wunderschöne Reise, auf der er nicht nur in die Geheimnisse der Bäume eingeweiht, sondern auch für deren Gefährdung sensibilisiert wird: Sterben die Bäume – dann stirbt unsere Erde, denn sie sind lebensnotwendig für unser Ökosystem und für uns. Erlebe „Das Geheimnis der Bäume“ am schweizweiten Stubenkino am Earth Day Schon seit 1970 finden jedes Jahr am 22. April weltweit Events zu Ehren der Erde statt! Dieses Jahr ruft der Earth Day dazu auf, zusammen 7.8 Milliarden Bäume zu pflanzen. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten und laden dich zum schweizweiten gratis Stubenkino mit „Das Geheimnis der Bäume“ am 22. April ein. Erlebe einen gratis Filmabend in deiner Nähe. Alle öffentlichen Aufführorte des Stubenkinos am Earth Day findest du  hier. Für jeden Besucher versuchen wir mit der Hilfe des Vereins  newTree  einen Baum zu pflanzen! Wir danken unseren Eventsponsoren  Blumer Lehmann AG  und der  Berner Fachhochschule  für die wertvolle Unterstützung am Earth Day! Als Mitglied bei Filme für die Erde erhält man an diesem Tag eine gratis Film-Lizenz und Eventmaterialen um einen öffentliches Event zu organisieren. Hast du Lust auch Teil der Bewerbung zu werden und am Earth Day gleich selbst einen Filmabend zu organisieren? Als Mitglied in unserem Netzwerk schenken wir dir jedes Jahr 2-4 DVDs, Informationen über die besten Umweltdokus und eine gratis Film-Lizenz am Earth Day. Probier es gleich aus, als neues Mitglied erhälst du die DVD «Das Geheimnis der Bäume» als Willkommensgeschenk.  Jetzt Mitglied werden . Das Geheimnis der Bäume ist als DVD  hier  erhältlich. Weitere top - aktuelle Informationen zu den besten Umweltdokus und Nachhaltigkeitsinitiativen monatlich in unserem Newsletter.  Jetzt unverbindlich abonnieren   www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann.

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Filme für die Erde Filmtipp: Taste the Waste

Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg – so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? Der Regisseur Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er im Film „Taste the Waste“ ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen. Die Folgen der Lebensmittelverwendung sind nicht nur unethisch (jeder 7. Mensch auf diesem Planeten leidet an Hunger), sondern auch ökologisch fatal. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Das für die Fleisch- und Milchproduktion benötigte Soja wird auf gerodeten Urwaldflächen angebaut. Intensive Tierhaltung erzeugt durch Waldrodung und von den Tieren erzeugtes Methan grosse Mengen an Treibhausgas. Mehr als ein Drittel aller Treibhausgase wird durch Tierhaltung erzeugt. „Taste the Waste“ zeigt aber auch, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten. Dieser Film ist ein ist ein Muss! Als DVD ist der Film hier  erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.filmefuerdieerde.org

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Filme für die Erde Filmtipp: Die Vision der Wangari Maathai

Die Vision von Wangari Maathai erzählt die dramatische Geschichte der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, deren einfaches Bäumepflanzen zu Kenias Green Belt Movement wuchs – eine global anerkannte Bewegung, für welche diese Frau eine bildhafte Inspiration wurde . Wangari Maathai ist ein Vorbild für alle Frauen. Sie kämpft für ihre Überzeugung gegen alle Wiederstände und erreicht somit Grosses. Sie bewegt kenianische Frauen, gegen die Entwaldung, Armut, befangene ökonomische Interessen und Korruption der Regierung vorzugehen und erreicht schlussendlich Kenias 24-jährige Diktatur zu beenden. Dieser Film zeigt sehr eindrücklich den Zusammenhang zwischen Ökologie und Politik und wie das eine vom anderen genutzt bzw. benutzt werden kann. Die Natur ist die Basis von uns allen. Noch viel mehr als anderswo heisst Überleben in Afrika, die Natur zu schützen. Der Film ist zudem ein sehr bewegendes Beispiel für das unglaubliche Potential eines Menschen und dafür, welch positiven Einfluss ein Mensch haben kann, der ein Ziel kennt und sich für Mut und Integrität entschieden hat. Wangari Maathai: „It is the people who must save the enviroment. It is the people who must make their leaders change. We must stand up for what we believe in!“  (Es sind die Menschen, die unserer Umwelt schützen müssen. Es sind die Menschen, die unsere Politiker zum umdenken bewegen müssen. Für das was wir glauben müssen wir kämpfen! Der Film „Die Vision von Wangari Maathai“ fängt eine Weltsicht ein, in welcher nichts als unmöglich scheint. The Green Belt Movement hat bereits über 35 Millionen Bäume gepflanzt! Lehrpersonen in Deutschland aufgepasst. Bei unserer ersten Schulaktion in Deutschland verschenken wir 200 DVDs dieses Films an Lehrpersonen. Weitere Infos und Anmeldung hier !   Dieser Film ist eine wahre Inspiration! Als DVD ist der Film hier erhältlich. Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.filmefuerdieerde.org

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Filme für die Erde Filmtipp: Waste Land

Ein künstlerisches Meisterwerk! Wie können aus Müll, Menschen die diesen Müll sortieren und einer Kamera wunderschöne Kunstwerke entstehen die auf dem internationalen Kunstmarkt grosses Ansehen erlangen? Künstler und Fotograf Vik Muniz zeigt wie es geht!  Er realisierte ein aufwendiges Projekt zusammen mit den Müllsammlern genannt „Catadores”, Pflücker einer Mülldeponie ausserhalb von Rio de Janeiro. Drei Jahre lang begleitete die Filmemacherin Lucy Walker den weltbekannten Künstler bei seiner Arbeit mit den Menschen, die davon leben, den Müll nach Recycling-Material zu durchwühlen. Für die Installation schiesst Muniz Portraits der „Catadores“, die er dann in einem leeren Fabrikgebäude auf den Boden projiziert. Die „Catadores” erschaffen unter der Anleitung von Muniz ein Kunstwerk, sie legen ihre Bilder mit dem gesammelten Müll aus, Muniz lichtet diese ab, um die Fotografien in Rio de Janeiro auszustellen und später in London zu versteigern. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder kommt der „Müllwerkergewerkschaft“ zugute. Waste Land zeigt in aller Deutlichkeit auf, welche Auswirkungen unser Wachstumsparadigma auf Mensch und Umwelt hat. Reichtum schafft Verantwortung, fordert Vik, der Hauptdarsteller des Films. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen.   Waste Land von wurde an der Berlinale 2010 mit gleich zwei Auszeichnungen geehrt. Neben dem Panorama-Publikumspreis bekam die Dokumentation außerdem den Amnesty International Film Award verliehen. Zudem war er nominiert für den Oscar 2011 für den besten Dokumentarfilm. Diesen Film muss man sehen! Als DVD ist der Film hier   erhältlich. Die nächste öffentliche Vorführung ist am 10.3.16 in Zürich , mehr Infos dazu hier !

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Filme für die Erde Filmtipp: 10 Milliarden - wie werden wir alle satt?

Künstliches Fleisch oder Salat aus LED-Fabriken? Gentech oder Bio? Insekten, Mischkultur oder weiter so wie bis anhin? In den nächsten Jahrzehnten wird sich eine Frage immer drängender stellen: Wie können wir eine Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen ernähren ohne unsere Lebensgrundlagen zu zerstören? 10 Milliarden ist eine intelligente Doku und lässt ganz unterschiedliche Akteure für sich alleine sprechen. Vom Gentech-Begeisterten bei Bayer, über den Hühnchen-Fabrikanten in Indien zur Bäuerin in Afrika, Valentin Thurn führt uns geschickt und als erster durch die vielfältigen Aspekte des Themas “Ernährungssicherheit”. Der Regisseur reist mit seiner Kamera um die Welt, fängt auf, was in 107 Minuten aufgefangen werden kann. Kapitel um Kapitel erkennt der Zuschauer die Zusammenhänge zwischen den zentralen Produktionsbereichen unseres Tellerinhalts und der Welt, wie wir sie gestaltet haben. Die Relevanz des Energieaufwands, die endlichen Vorkommen der Düngemittel von Kali und Phosphor und die Weisheit traditioneller Anbaumethoden deuten alle in die Richtung einer machbaren zukünftigen Landwirtschaftform. Kleinteilige Biolandwirtschaft und Permakultur scheinen am Horizont als wichtigste Werkzeuge der Zukunft auf. Packen wir es an! Hier und jetzt – regional und saisonal. Biologisch und kleibäuerlich! Mehr zum Film hier: filmefuerdieerde.org/10-milliarden Seit dieser Woche haben wir den Film neu in unserem Shop: https://filmefuerdieerde.org/shop#677

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