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Neues Interessantes aus der "Ich mach euch fertig"- Gender-Sandkastenliteratur: ein interessanter Tagi-Artikel: www.tagesanzeiger.ch

immerhin: eine familie gründen kann frau nicht alleine.

In einer Zeit der absoluten Selbstbestimmung, ist die Antwort auf die Schuldfrage des eigenen Scheiterns sowieso schon immer entschieden...

...und die Schuldfrage ist in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach fehl am Platze, vor allem, wenn man sie geschlechtstypisch projizieren will.

Manchmal kann es wichtig sein, sich in Stille und Rückzug zu üben, um den Wunden aus dem Kampf Zeit zum Heilen einzugestehen und später gestärkt aus der Ruhephase hervortreten zu können. Sich auszuruhen ist ok, nicht aber, sich aufzugeben.

Das Leben ist schon oft genug ein Kampf bis zur Erschöpfung aber als Mann geboren zu sein, führt diesen Kampf über alle Belastbarkeitsgrenzen. Als Mann, wenn du nicht mehr kämpfen kannst und nur noch müde bist, bist du todeseinsam auf der Welt.
"Flirten, Umwerben, Erobern ist nichts für die Metaebene." Das stimmt.
Das ist eben den rechten Kerlen vorbehalten, die die eigene Rolle des zupackenden und zielbewussten Mannsbildes nie in Frage gestellt oder es verinnerlicht haben.
Alle anderen Männer sind nur noch Wesen, definiert durch Bedürftigkeit und marternde Sehnsucht, zu verängstigt und überfordert um das Stillen all dieser, zu stark gewordenen Verlangen entschlossen einzufordern - oder wie ich; einfach zu erschöpft.
Ich, für meinen Teil, trete den Rückzug an. Frauen haben gewonnen, ich verloren.
Habe zwar gehofft, dass es möglich sei, den puren, nackten Menschen zu lieben und nicht den Menschen in einer Rolle, ich habe mich getäuscht.
Es zählt nur eines im Leben eines gescheiterten Mannes; lernen ein Verlieren zu sein.

Ein Beitrag am Rande: www.tagesanzeiger.ch

Der Schlagabtausch geht weiter: www.zeit.de

Ja, es gibt ihn, den neuen Mann! Sagt z.B. W wie Wissen/ ARD in dem interessanten TV-Beitrag "Das starke Geschlecht - was Männer bewegt". www.daserste.de
Und die Lektüre folgender Studie des Zentrums Gender Studies Basel halte ich für äusserst empfehlenswert:
genderstudies.unibas.ch

Lieber pimp, herzilichen Dank für diesen Artikel. Den finde ich sehr sehr gut geschrieben. - Bester Absatz für mich: " Und wenig bindet stärker als gemeinsame Interessen. Dass aus einer Ehe, die Projektcharakter hat, auf lange Sicht und wenn man Glück hat, enge Freundschaft wird, weil die Leidenschaft irgendwann verglüht, ist nicht das Schlechteste, was man ihr nachsagen könnte."

neben all der hysterie um siegende singel-frauen und bärtige schluffi-männer schätze ich die nüchtern-entspannte sichtweise der autorin hier:
www.nzz.ch
nzz, liebe in den zeiten der allverfügbarkeit

@minette: also ist ja schon nicht so dass ich gar "nix* kann, aber einen pax schrank zusammenbauen kann ich defintiv nicht (hab selbst einen zu hause) und bin schon ab der anleitung wirklich schier verzweifelt hehe..düfr kann ich sprüch klopfen "wie ein mann" ..:)

@Nikita Du kannst das im Fall auch, du musst es nur mal probieren. Vielen Frauen wird eingeredet, oft von sich selbst, dass sie Dinge nicht können aber ich bin für "lieber beim Versuch scheitern als es gar nicht erst versuchen", es fühlt sich super an, wenn man Dinge selber hinkriegt. Ich finde es sowieso nicht nachhaltig gedacht, wenn man gewisse Sachen überhaupt nicht selber kann, schliesslich kann der Partner auch mal krank werden und auf Hilfe angewiesen sein?

@mike: STRIKE:O)
@ minette: respekt, ich mein ich werd da schon fast neidisch, und ich könnt mir vorstellen dass ein mann sich da vieleicht noch mehr unter druck gesetzt fühlt, wenn er deine beschriebenen dinge nicht kann..keine ahnung., ich bin irgendwie verdammt froh, dass ich kein mann bin, find echt nicht, dass es die im moment so enfach haben in diesen dingen aber sei froh, dass du so viel "kannst", weil schlussendilch kann man sich doch am meisten auf sich selbst verlassen.

Ich bin handwerklich begabt, kann meinen Computer (und den von anderen) ganz gut in Ordnung bringen/halten, habe schon selber einen 2.36 PAX Schrank zusammengebaut, inklusive die Spiegeltüre alleine montieren (die wiegt um die 25 kg), kann Karten lesen, Feuer machen, einen Reifen wechseln, etc. - ich "brauche" für sowas keinen Mann aber ich finde es trotzdem seltsam, wenn ich solche Dinge besser kann als er. Ist das jetzt reaktionär? Und wieso haben Männer so ein Problem damit, wenn man sie nicht "braucht"? Denn obwohl ich das alles selber kann, ich geniesse es trotzdem, wenn ich so etwas auch mal abgeben kann und in der Zeit stattdessen etwas leckeres Kochen. Ich fände auch die umgekehrte Variante OK aber es ist noch kein Mann klargekommen damit.