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mumok in progress
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 Ab heute wird die seit Feber laufende mumok-Ausstellung in progress auf zwei zusätzliche Ebenen erweitert. Zum ersten Teil, der verschiedene Tendenzen der Klassischen Moderne in einen spannenden Dialog setzt, kommen Sammlungshighlights aus den Bereichen der Figuration und Abstraktion nach dem 2. Weltkrieg, der Pop Art, des Nouveau Réalisme und des Wiener Aktionismus hinzu. Alles aus der 9000 Werke umfassenden Sammlung des Museums Moderner Kunst Stiftung Ludwig. Eintritt: 10 €. in progress 10:00 mumok
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Wulffmorgenthaler
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Tokyo City Symphonie
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Zum zehnjährigen Jubiläum des Roppongi Hills Mori Tower, einem 238 Meter Hochhaus mitten in Japans Hauptstadt, wurde die Seite Tokyo City Symphonie ins Leben gerufen. Mittels deiner Tastatur kannst du ein gigantisches Modell des Hauses und der umliegenden Gebäude mit Musik und Licht bespielen. Absolut grossartig gemacht und sehr einnehmend. Hier gibt es ein tolles Video und hier kannst du gleich selber Hand anlegen.
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Macht und Metropolen
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In Zukunft gibt es keinen Klassenkampf mehr, sondern einen Kampf in und um Metropolen, so die Grundthese des Neo-Marxisten David Harvey. In einem Spiegel Interview spricht der Brite über Immobilienblasen, irrwitzige Prestigebauten und Häuslebauer als Feinde der Revolution. Lesen
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Hier gebären Männer
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Da Wehen im Grunde nichts anderes als Muskelkontraktionen sind, die man mittels Elektroden auch künstlich erzeugen kann, lässt sich der Schmerz relativ einfach simulieren. Zwei Männer haben sich der Geburtssimulation ausgesetzt und den Schmerz aller Schmerzen über sich ergehen lassen. Vielleicht auch um der Urfrage, ob Männer oder Frauen härter im Nehmen sind, auf den Grund zu kommen. So würde es aussehen, wenn Männer gebären.
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Stadtschreiberbeiträge Hier findest du Beiträge von Stadtkindern, die es lieben, für ihre Stadt zu schreiben. Der Inhalt stammt nicht von Ron und muss auch nicht seiner Meinung entsprechen. Du willst selber Stadtschreiber werden? Hier mehr Infos.
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Stadtgespräch Wenn man was zu sagen, trällern oder diskutieren hat, kann man das hier im Stadtgespräch tun.
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Marktplatz Wenn man auf der Suche nach etwas (WG Partner, Konzert Ticket, etc.) ist oder etwas zu vergeben (Wohnung, Ex Freund/in) hat, dann kann man das auf der Marktplatz tun. Oder gleich ein Inserat aufgeben.
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Das Letzte Gib deinen Senf dazu! Alles kann auf ronorp.net kommentiert werden und die besten Kommentare erscheinen hier:
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Schreibe für deine Stadt!
Hast du Spannendes zu erzählen über deine Stadt und was in ihr so abgeht? Dann teile es doch mit uns und werde Stadtschreiber. Dabei kannst du nicht nur deine journalistischen Fähigkeiten aufpolieren, sondern dir auch die Freiheit nehmen über die, Dinge zu Schreiben, die du magst.Ron erklärt, was es mit dem Stadtschreiber auf sich hat!
Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass für einige dies ein Sprungbrett ist um eine redaktionelle Laufbahn einzuschlagen. Denn als Stadtschreiber können erste redaktionelle Erfahrungen gesammelt werden. Den Fleissigen, die mehr als 25 Berichte geschrieben haben, stelle ich auch ein Zertifikat aus.
Ein Stadtschreiber kann aber auch Profit daraus ziehen, in dem er seinen Nickname auf seinen richtigen Namen ändert (so wird man bekannt) oder er gibt seine Webseite als Nickname an. So kann er auf seinen Blog oder auf sein Geschäft hinweisen.
Ganz wichtig: ich suche Leute, die dies aus Spass an der Freude tun. Geld oder andere Vergütungsformen gibt es nicht.
Rondo
Denn Walter ist Autist
Ein Mann, nennen wir ihn Walter, geht seines Weges durch die Stadt. Es ist ein schöner Sommerabend, und die Menschen sind draussen unterwegs. Da erblickt Walter vor einem Restaurant einen Bekannten. Walter freut sich, tritt zu ihm hin und beginnt, fröhlich auf ihn einzureden.
Walter erkennt nicht, dass direkt neben seinem Bekannten ein weiterer Mensch steht und die zwei sich bereits in einem Gespräch befinden.
Denn Walter ist Autist.
Walter leidet an einer geheimnisvollen Disposition: Er ist von Geburt an nicht in der Lage, gewisse Dinge um ihn herum überhaupt wahrzunehmen. Das bedeutet nicht, dass er in Bäume oder parkierte Autos hineinläuft. Bäume und Autos sieht Walter. Was Walter hingegen nicht sieht, sind die sozialen und emotionalen Zusammenhänge. Ein Bekannter ist für ihn ein Bekannter, ob dieser nun allein auf einer Bank sitzt oder dort mit einer Frau knutscht. Und einen Bekannten muss man doch begrüssen!
Also sagt Walter hallo zu seinem Bekannten. Zu der Person neben diesem sagt er nichts. Er schaut sie nicht mal an.
Denn Walter ist Autist.
Der Bekannte hingegen ist keiner. Er kann die Gefühle der Menschen um ihn herum wahrnehmen und einen potentiellen Zusammenhang zwischen seinem Verhalten und diesen Gefühlen herstellen. Daher sagt er auch nicht zu Walter: Walter, du störst uns beim Reden; oder, etwas weniger barsch: Walter, wir sind gerade in einem Gespräch. Denn das wäre für Walter nicht so angenehm.
Daher gibt der Bekannte Walter ein paarmal knapp Antwort und wendet sich danach jeweils mit dem Kopf wieder seinem vorherigen Gesprächspartner zu, in der Hoffnung, Walter möge dadurch erkennen, dass er gerade eine intime Situation unterbrochen hat.
Doch Walter ist Autist.
Er redet einfach weiter.
Der Bekannte ist gezwungen, unhöflich zu werden. «Also!» sagt er nach einer Weile laut, er ruft es schon fast, und nun dreht er nicht nur den Kopf, sondern den ganzen Körper zurück zu der für Walter unsichtbaren Person. Einander vorgestellt hat er die beiden nicht, denn dies hätte zur Folge, dass Walter noch länger hier stehen und plaudern würde.
Walter lässt sich nicht stören und gibt seiner Freude über das schöne Wetter Ausdruck.
Der Bekannte geht noch einen Schritt weiter und nimmt sein unterbrochenes Gespräch wieder auf. Er macht es wie Walter und tut so, als gäbe es Walter nicht.
Endlich versteht Walter. Bei Walter muss man zu deutlichen Signalen greifen. Leicht beleidigt verabschiedet er sich. Allerdings nur von seinem Bekannten. Die andere Person existiert für ihn noch immer nicht. Vermutlich fragt er sich, weshalb sein Bekannter sich einfach plötzlich umgekehrt und sinnlos in die Luft zu reden begonnen hat.
Aber darüber wundert er sich nicht lang.
Denn Walter ist Autist.
Da können wir keine Ausnahme machen!
Seit einem knappen Jahr wohne ich in einer hübschen, ruhigen Gegend. Vor meinem Haus gibt es einen Spielplatz. Er gehört zu den beiden Liegenschaften gegenüber und darf, so verkündet es ein deutliches Hinweisschild, nur von deren Mietern benutzt werden.
Ich fand das Schild immer unsympathisch, doch im Gegensatz zu meinen Freunden, die gern antifaschistische Parolen in Richtung des Schildes riefen, nahm ich es als Ausdruck der geordneten Kultur entgegen, in der ich lebe. Zudem interessierten Spielplätze meinen Sohn lange nicht.
Nun ist er vierzehn Monate alt und wird magnetisch angezogen von Sandkästen und Rutschbahnen. Vor allem von den beiden Exemplaren vor meinem Haus. Ich überlegte, was zu tun sei.
Das trotzige Ignorieren des Schildes verwarf ich. Ich will meine Nachbarn nicht verärgern. Im weiteren ist mein Sohn zu klein, um das abstrakte Konzept eines Verbotes zu verstehen. Also setzte ich auf Verständigung, fragte einen der Mieter nach seiner Verwaltung und schrieb ein Mail: Hallo, ich wohne direkt gegenüber, ich habe einen kleinen Sohn, der gern auf die Rutschbahn möchte und im Sand spielen. Bitte machen Sie mir einen Vorschlag zur Mitbenützung. Ich zahle auch gern dafür.
Ich schickte das Mail ab und ging mit meinem Sohn in die Stadt und kam zurück und nahm ihn vor der Haustüre aus dem Buggy, und er marschierte zielstrebig zum Spielplatz, und ich ging ihm nach und hob ihn hoch, und während ich ihn forttrug, was er mit verärgertem Zappeln quittierte, wusste ich: Sohn, du wirst niemals hier spielen dürfen.
Die Antwort lag auch schon in meiner Inbox parat:
Guten Tag Herr Meyer
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider können wir Ihnen da nicht entgegen kommen.
Dieser Spielplatz ist ausschliesslich für die Kinder unserer Mieter vorgesehen. Da können wir keine Ausnahme machen.
Sinnigerweise wohnt gegenüber nur eine Familie mit Kind. Dieses benutzt den Spielplatz so gut wie nie. Ich habe es letzten Sommer zweimal dort gesehen und diesen Frühling einmal.
Und so wird der Spielplatz auch dieses Jahr unbespielt bleiben, mit der kleinen und für mich bereits jetzt betrüblichen Neuerung, dass mein Sohn danebenstehen muss und ich ihm nicht erklären kann warum.
Kniffle : Das Kartenspiel
Ab in die Tonne: das Müllstapel-Spiel
Bankraub!
Ladies & Gentlemen: provokativer Spielspaß
Pelican Bay
Bloqs: Würfelspiel für Baumeister
THE WINNER TAKES IT ALL