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Ferien in Marokko - gefährlich?

ich überlege mir, mitte august nach marokko zum surfen ans meer zu fahren (Moulay/Essaouira). soll ich angesichts der allgemein unruhigen situation in nordafrika davon absehen? dabei muss ich anfügen, dass ich noch nie in nordafrika war.

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14 BEITRÄGE

 

Ich kann den bericht von cad789 nur bestätigen. Ich habe die leute als zumeist höflich und unglaublich anständig erlebt. Auf der strasse raucht und isst praktisch niemand (bzw. nur touris), es liegt praktisch kein abfall rum auf der strasse. Zürich kam mir nach 5 tagen marrakesch total versifft, verblödet und abgelöscht vor. Die leute sind hilfsbereit. Aber schlitzohrig halt schon auch - musst immer knallhart märten - nimm viel zeit mit ;-) Terrorgefahr ist schon da, 3 tessinerInnen haben beim anschlag auch ihr leben lassen müssen. In die wüste ginge ich persönlich nicht unbedingt. Das musst du eben selbst abwägen. Aber eher passiert dir nichts. Schau dir die leute gut an, mit denen du gehst (bauchgefühl gut?). War im juli in Israel. Ist auch immer terrorgefahr. Aber dann kannste auch gleich zuhause bleiben. Ich wünsche dir schöne ferien.

 

Hey ciao! Ich war im Sommer 2011 in Marrakesch und in Essaouira. Am ersten Ort ist es im Juli bis zu 48°C aber nicht tüppig. Es ist heiss, aber mit leichter Kleidung aus Leinen hältst Du es aus. Du kommst Dir einfach vor wie eine Kartoffel im Ofen. In Essaouira zieht ein erfrischender Wind vom Atlantik her und das Wasser ist schön kalt, erfrischend. Du wirst es lieben. Wegen der Sicherheit: Es gab im April 2011 einen Anschlag auf ein Touristencafé in Marrakesch, der arabische Frühling hatte in Ägypten, Libyen und Tunesien begonnen und in Marokko gingen die Leute auf die Strasse. Hätte ich deswegen nicht hingehen sollen? In Essaouira gab es auch eine Demonstration, ich war dabei, verstand nicht sehr viel, aber alles in allem waren die Leute dort immer anständig und friedlich. Was Dir auch auffallen wird: Es torkeln in Marokko nicht überall Besoffene herum, die dummes Zeug anstellen oder aggressiv werden. Das ist hier in Zürich so. Nach zwei Wochen Marokko fiel mir in Zürich auf, wie viele Leute nicht gerade gehen können, verschwitzt und dümmlich dreinschauen und kakophon herumblöken wegen übermässigem Alkoholkonsum. Als Tourist bekommst Du in Marokko da und dort Alkohol. Ich habe darauf verzichtet und es hat mir nichts gefehlt. Ach ja hey, in Essaouira bekommst Du fangfrischen Fisch, der hinter dem Fischmarkt direkt grilliert und mit Pommes Frites und Oliven serviert wird. Das ist sensationell.

 

ich frag mich manchmal schon was leuten durch den kopf geht die hier schreiben: ungefährlich, war ich ich auch schon, easy....!!? kommt mir vor wie einer der blind durch ein minenfeld läuft und dann entwarnung gibt! ganz ungefährlich ist es nun mal nicht, auf der seite des eda kannst du ganz sachlich nachlesen wie die situation ist und dann selbstständig entscheiden ob man en gewisses restrisiko tragen will oder nicht. Ich war übrigens auch schon da und mir ist auch nix passiert, ca. 17 andere können das aber nicht mehr schreiben seit 2011!

 

mir scheint ich bin ein ziemlicher schisshase! aber auf der EDA website hiess es eben quasi " sie können jederzeit ein opfer von entführung werden" und "in touristengebieten kann sich jederzeit ein bombenanschlag ereignen". da dachte ich, ich frag mal hier. danke für die tips!!

 

jaaa, genau, ich will auch... marokko im allgemeinen und essouira im speziellen sind super und sowas von ungefährlich. Die abwesennheit von alkohol wirkt sich sehr positiv auf die atmosphäre im öffentlichen raum aus. Und essouira hat gut wind und ist nicht so heiss, aber auch in marrakesh lässt sich gut leben, einfach den rhythmus der einheimischen übernehmen.... Und wenn du angequatsch wirst: einfach locker bleiben und dir ein paar hübsche sätze auf französisch bereitlegen wie: pas aujourd'hui, mon ami, pêut-etre demain.... Und kauf dir bald einen teppich, das ist das beste argument ;-)

 

jaaa, genau, ich will auch... marokko im allgemeinen und essouira im speziellen sind super und sowas von ungefährlich. Die abwesennheit von alkohol wirkt sich sehr positiv auf die atmosphäre im öffentlichen raum aus. Und essouira hat gut wind und ist nicht so heiss, aber auch in marrakesh lässt sich gut leben, einfach den rhythmus der einheimischen übernehmen.... Und wenn du angequatsch wirst: einfach locker bleiben und dir ein paar hübsche sätze auf französisch bereitlegen wie: pas aujourd'hui, mon ami, pêut-etre demain.... Und kauf dir bald einen teppich, das ist das beste argument ;-)

 

marokko ist wirklich ungefährlich, essaouira sowieso. ich habe da 1.5 jahre gelebt und hatte nie angst. natürlich wird man angequatscht, die leute wollen verkaufen. doch wenn man offen ist und mit einer lockeren einstellung rumläuft, dann können sich so auch schöne begegnungen ergeben.
in essaouira ist es im sommer meist 20 grad kühler als in marrakech. aber natürlich ist der souk von marrakech ein muss, wenn man schon mal in marokko ist. daher würde ich den august auch nicht unbedingt empfehlen.
ramadan ist in essaouira kein problem, die stadt ist sehr touristisch und es hat viele ausländische residents, die auch nicht fasten. man kann tagsüber in restaurants essen und trinken, alles gar kein problem. es gibt nicht die gleiche auswahl wie sonst, aber verköstigen kann man sich alleweil. dass manche menschen gereizt sind und es auch manche gibt, die ein wenig aggressiv sind, stimmt. mit denen kommt man nicht wirklich in kontakt und männer, die ihre frauen, auf offener strasse schlagen habe ich noch nie gesehen! das fastenbrechen am abend ist etwas wunderbares, zu dem man, wenn man nicht mit scheuklappen rumläuft auch oft eingeladen wird.
wegen der kleidung usw. musst du dir keine gedanken machen. am besten trägst du das, worin du dich wohl fühlst! marokko ist ein sehr offenes land und die menschen sind sich touristen gewohnt.
wenn du willst kannst du mir gerne eine message schicken und fragen, was du noch fragen möchtest.

 

marokko ist echt ungefährlich. aber absolut nicht empfehlenswert zum ramadan. da werden die männer teils etwas aggressiv. naja, würd ich wohl auch werden, wenn ich den ganzen tag nichts zu essen bekäme. als frau hatte ich noch probleme damit, das männer ihre ehefrauen zb auf offener strasse prügeln. dazwischen zu gehen ist eine schlechte idee. auch die polizei interessiert so etwas nicht. ich bin deshalb nicht mehr all zu oft in islamischen ländern anzutreffen. hat mir das ganze etwas abgelöscht.
aber kultur gibt es natürlich zu hauf, marakesh ist sehenswert, vor allem der souk. dort haben wir aber die erfahrung gemacht, das eine führung ganz gut wäre. normalerweise hasse ich reisegruppen, in marakesh hätt ich mir aber eine gewünscht. den der souk ist sehr unübersichtlich, es gibt keine strassennamen etc. verläuft man sich wird das teuer, denn die marokaner wollen für eine wegerklärung doch tatsächlich geld haben. generell wird man sowieso gerne abgezockt, vor allem von den händlern.
ich war nur in agadir am strand, da wars sehr entspannt, auch kurze röcke tragen war dort kein problem, die leute sind an touris gewöhnt und sehen alles nicht so eng wie im landesinneren. ansonsten ist ouarzazate, das tor der wüste noch zu empfehlen. von dort aus kann man die tolle historische filmstadt Ait Ben Haddou (unesco welterbe) besichtigen. aber eben: im sommer in die wüste ;D

 

Wie ihr an dem kleinen Schnauzer sehen könnt, ist es ein Mann. Und er will nach Essaouira, einer Touristen- /& Kifferhochburg. Da kann er rumlaufen wie er will und als Frau kann man da auch gut in Röcken und Tanktops rumlaufen. Dieser Ort ist nicht wie der Rest Marokkos, man kann das gut oder schlecht finden.
Wenn du mal nicht surfen willst: Geh in den Hamam, das ist einer der schönsten in Marokko. Und Orson Wells hat Szenen aus Othello dort gedreht.

 

hi, war auch schon dort und ich fühlte mich eignetlich soweit sicher, aber es ist schon komisch wenn du abends weg gehst und in allen bars hat es nur männer und du als ausländerin fällst halt immer auf und kriegst angenehme oder unangenehme aufmerksamkeit....
denke dran wie oben schon gesagt, es wird sehr heiss im august und du kannst nicht wie in spanien oder so in shorts und tank tops rumlaufen...(können schon aber wollen nicht...) ich würde eher nach tarifa oder kanaren gehen...und marokko mal für den frühling oder herbst ins auge fassen....

 

danke, sythiar, für die guten tips. nachdem ich gesehen habe, dass heute in marakesh 46 grad herrschen, bin ich noch ein bisschen unsicherer geworden ;-)
@L: weil's windig ist, will ich dahin...

 

Auch Männer haben das Problem, dass sie häufig angesprochen oder manchmal belästigt werden. Und das Buch, dass ich empfohlen habe ist für beide Geschlechter gleichermassen geeignet. :) Ich habe einfach mal drauflos geschrieben. Keine Ahnung wie man raus findet, dass der Schreiber ein Mann oder eine Frau ist. :)

 

Der Fragesteller ist ein MANN. ;)
Geh nach Marokko surfen, da passiert dir nichts. Du solltest allerdings ein guter Surfer sein, es ist ziemlich windig in Essaouira.
Bezüglich Sicherheit ist es wie überall auch: An den Touristenorten ist es eher ruhig. Ansonsten geh nach Tarifa.

 

Nein, Ferien in Marokko sind, abgesehen von den ganz allgemeinen Gefahren eigentlich nicht gefährlich. Marokko ist nicht von den Unruhen betroffen, die viele der anderen Nordafrikanischen Staaten heimsuchen. Ich war letztes Jahr da (als Frau, z.T. alleine) und ich hatte sehr wenig Probleme. Man sollte einfach bedenken, dass, wenn man als Frau dort hin geht, man sich einigermassen bedeckt kleiden sollte. Schliesslich ist ja ein arabisches Land d.h. nicht bauchfrei rumlaufen, die Arme bis zu den Ellbogen bedecken und meist etwas langes über den Hintern anziehen, so dass er nicht so betont wird - ein Kopftuch ist nicht Pflicht. Man wird so oder so oft angesprochen, und bei Frauen kommt nebst den üblichen Verkaufs- und Neugiergesprächen auch noch der Fakt dazu, dass Marokko eine der Hauptdestinationen für Sextourismus für Frauen aus Europa ist... und das kann schon mal zu ganz interessanten Avancen führen. Aber man wird nie sexuell belästigt. Eine Frau anzufassen ist ein Tabu, dass kein Marokkaner brechen sollte.
Mein allgemeiner Tipp: kauf dir einen Reiseführer, dort sind sehr interessante Tipps drin was verhalten und Kultur anbelangt. Ausserdem ist das Buch "KulturSchock Marokko" von Muriel Brunswig-Ibrahim sehr informativ (ISBN-10: 3-8317-1114-3).
In Moulay war ich nicht, aber Essaouira ist sehr touristisch und zieht vor allem die Haschischtouristen aus dem Norden und Surfer an. Also viele Dreadies und Waschbrettbäuche. :)
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Gutes Karma gefällig?

Gutes Karma gefällig?

Wenn du Ron weiterempfiehlst, was ja nur etwa 30 Sekunden dauert, bekommst du massig gutes Karma. Am besten schreibst du eine persönliche Mail an deine Freunde und lobpreist den Ron. Natürlich Link nicht vergessen! Ok, dauert etwas länger als 30 Sekunden, aber dafür gibt’s noch einen Extrakarmapunkt.
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Hochgeschwindigkeitselectropop
Jene, die Tocotronic eh nicht mögen und/oder keine Karten für deren Auftritt im Burgtheater ergattern konnten, sei ein Konzert im Arena-Dreiraum ans Herz gelegt. Captain Capa vom Hamburger Indie-Label Audiolith Records liefern Hochgeschwindigkeitselectropop, der direkt auf die Tanzfläche zielt und in ohrwurmartigen, melodiösen Refrains seinen Höhepunkt findet. Könnte durchaus was ganz Großes werden. Eintritt: 12 €. Video ansehen
20:00 Arena Dreiraum
 
Himmlische Waffeln
Mit Gaufre wird im Französischen die Waffel bezeichnet. In der gleichnamigen Bäckerei zwischen Belvedere und ehemaligem Südbahnhof schmecken diese als ob die Besitzer dort nie etwas anderes zubereitet hätten. Neben dem Duft von Waffeln laden auch noch zahlreiche andere Mehlspeisen sowie Brot und Gebäck zum Besuch ein. Authentisch, einfach, günstig und mit comicartigen Illustrationen an den Wandtafeln. Und bitte nicht von der Fassade abschrecken lassen. Gaufre
ab 07:00 Weyringergasse 21, 4. Bezirk
 
Wulffmorgenthaler
 
 
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Das meinen zumindest die Macher des Projekts Fuck for Forest. Die Berliner NGO verkauft auf ihrer Webseite selbstgedrehte Pornos und nutzt das verdiente Geld für die Rettung des Regenwaldes. Spezielle Herangehensweise, aber scheinbar taugt das Thema genug, um darüber einen Film zu drehen. Der kommt dann am 19. April raus. Mehr zu Fuck for Forest / Ab zum Filmtrailer
 
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Das eigene Bier brauen, das ist bestimmt ein heimlicher Traum jedes Bierliebhabers. Das junge New Yorker Paar Stephen Valand und Erica Shea hat es einfach gemacht und reichlich Erfahrungen gesammelt. Diese liess es dann in sein Beer Making Kit einfliessen. Damit kann sich quasi jeder zuhause sein eigenes Bier brauen. Herrlich! Es gibt eine 5-minütige Kurzdoku über die beiden Macher: AnschauenAb zum Brooklyn Brew Shop
 

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