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Paranoia presents
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Eines meiner Lieblingsläden in Sachen Streetwear ist das Paranoia. Die verkaufen nicht nur Lifestyle, sondern bringen ihn dir auch anderweitig nahe. Diesmal präsentieren sie «Skateboarding Shortclips», ein kleines Filmprojekt aus Luzern, und das in der Bar deines Skater-Vertrauens. P.S.: Mind the mall grab. Eintritt frei21:00 Haifish Bar
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Konfetti hoch 3
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Was ein Aufgebot beim heutigen «Donnerspass», haiaiai: Die Zürcher My Heart Belongs To Cecilia Winter mit ihren Songs über Fluchtautos, schöne Narben, Sex und 1997. Ausserdem Huck Finn, die die grossen Gesten ergänzen. Last but not least Zigitros mit ihrem Future-Folk-Pop. Wanna join? Gewinne 2x2 Tickets für die Glitzerkanonenkonzerte des Indie. Eintritt 20,- | Gewinnen!20:30 Schüür
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Ein Blick auf Einblick
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Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung «Showroom» haben in die Glasfront der Kunsthalle eingegriffen: Jedes Hineinspähen gewährt einen eigenen Einblick. Das Gesamtbild ergibt sich erst, wenn die Kunsthalle betreten wird. Die Kunst ist hier «Ansichtssache». Mit: Karin Lustenberger, Max Grüter, Nina Steinmann, Reto Steiner, Christoffer Joergensen und Marianne Engel. Eintritt frei | Mehr InfosEröffnung 19:00 Kunsthalle Luzern | Ausstellung bis 23. Juni 2013
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Wulffmorgenthaler
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Filmtheke: Epic
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Marie-Kathrine besucht ihren Vater weit draussen im Wald. Sie will ihn von seiner fixen Idee, winzige Waldwesen zu erforschen, endlich losbringen. Bis sie selbst in jene phantastische, aber höchst bedrohte Welt hineinpurzelt... Weiterlesen Mehr aus der Filmtheke:- Harry Dean Stanton: Partly Fiction- Boys are us
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App(enzeller) Talerschwingen
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Kaum ein Völkchen in unserem Land ist mir so fremd wie die Appenzeller, weshalb ich mich über jegliche Integrationsbemühungen freue. Während ich noch darauf warte, das Zäuerlen und Käsen eines Tages richtig zu lernen, bin ich im Talerschwingen dank der Appenzeller App schon fast ein Profi. Jetzt ist die traditionsreiche Anwendung in verbesserter Form zurück und meiner Talerschwingprofikarriere steht nichts mehr im Weg. App Store / Google Play
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Gretchen Einzlkind
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 Vielleicht kannst du dich noch an meinen Buchtipp Harold Einzlkind erinnern? Unbekannter Autor? Junge, der seinen Vater sucht? Bingo! Nun hat der unbekannte Autor ein neues Buch geschrieben und der Verlag war so nett, mir ein Exemplar zu schicken. Was soll ich sagen? Eigenartig bis am Schluss, aber ich habe es in drei Tagen durchgelesen, was ja schon ein Kompliment ist und über den Schreibstil des Autors habe ich mich köstlich amüsiert. Wer Harold gerne mag, der mag Gretchen genauso. Und hier noch mein Lieblingssatz: "Ich hatte immer genug Selbstvertrauen, um an mir zu zweifeln." Eine Leseprobe gibt es hier bei Edition Tiamat, drei Exemplare gewinnst du bei mir.
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Stadtschreiberbeiträge Hier findest du Beiträge von Stadtkindern, die es lieben, für ihre Stadt zu schreiben. Der Inhalt stammt nicht von Ron und muss auch nicht seiner Meinung entsprechen. Du willst selber Stadtschreiber werden? Hier mehr Infos.
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Stadtgespräch Wenn man was zu sagen, trällern oder diskutieren hat, kann man das hier im Stadtgespräch tun.
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Marktplatz Wenn man auf der Suche nach etwas (WG Partner, Konzert Ticket, etc.) ist oder etwas zu vergeben (Wohnung, Ex Freund/in) hat, dann kann man das auf der Marktplatz tun. Oder gleich ein Inserat aufgeben.
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Das Letzte Gib deinen Senf dazu! Alles kann auf ronorp.net kommentiert werden und die besten Kommentare erscheinen hier:
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JA zum Buch - JA zur Buchpreisbindung
Liebe Leute
Die Buchpreisbindung liegt mir sehr am Herzen und die Schweizer Bevölkerung stimmt am 11. März darüber ab, ob diese wieder eingeführt werden soll. Mein Tipp: JA zum Buch.
Alle Argumente dafür können unter www.ja-zum-buch.ch aufgerufen werden.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Komitee GEGEN die Buchpreisbindung mit Parolen aufwartet, welche zum Teil einfach nicht stimmen oder verdreht werden. In dessen Reihen finden sich hauptsächlich Leute aus SVP und FDP. Diese wissen gar nicht, wie der Schweizer Buchmarkt genau funktioniert und vergleichen das Buch mit einer normalen Ware aus dem Supermarkt. Doch das Buch ist ein Kulturgut, welches mit dem wirksamen Mittel der Buchpreisbindung zu schützen ist.
An vorderster Front gegen die Wiedereinführung der Buchpreisbindung kämpft Ex Libris. Die Migros-Tochter ist jedoch alles andere als eine normale Buchhandlung und denkt nur an ihren eigenen Profit.
Mir ist aufgefallen, dass die Leute nicht genau wissen, worum es überhaupt geht. Deshalb meine Bitte an euch: Lasst euch nicht von den unwahren Parolen des Nein-Komitees einlullen und informiert euch, worum es genau geht.
Und noch ein letzter Hinweis: Alle unsere Nachbarländer haben eine Buchpreisbindung. Und es funktioniert. Warum sollte die Schweiz als fast einziges Land (neben Belgien und Grossbritannien) wiedermal aus der Reihe tanzen?
Es dankt herzlich
Eine Buchhändlerin
www.ja-zum-buch.ch
Ich bin Student und muss mit einem beschränkten Budget so einige (teure!) Bücher kaufen im Laufe der Jahre (nicht alles gibt es in genügender Anzahl in der Bib), und da ist der Preis ein SEHR wichtiges Entscheidungskriterium. Ich weiss ganz genau, welche Bücher ich möchte und brauche, kann daher sehr gut auf den "Service und Beratung" einer Buchhandlung verzichten. Für mich bietet diejenige Firma den besten Service, welche mein gewünschtes Buch zu einem guten Preis portofrei und schnell in meinen Briefkasten liefert.
Sorry für deinen Job, das ist sicher nicht persönlich gemeint, aber deine Arbeit befriedigt einfach kein Bedürfnis von mir und von einer ganzen Anzahl anderer Menschen anscheinend auch nicht. Klar ist das hart für die Menschen welche dahinter stehen, aber wer eine Marktleistung erbringt welche nicht genügend Nachfrage erfährt, wird halt einfach über kurz oder lang eingehen, das ist der natürliche Lauf der Dinge. Es gäbe ansosten noch viele andere Branchen welche man künstlich am Leben erhalten könnte (z.B. Bäckereien - Brot kann man auch als Kulturgut ansehen!).
Ich bin mir sicher, auch wenn einige Buchläden "sterben", werden auch einige Überleben - und die Kundschaft welche aktiv die Beratung und den Service sucht, wird diese paar wenigen Läden rege nutzen und dafür auch einen Mehrpreis bezahlen, sofern der Service dann wirklich auch der gefragten Qualität entspricht.
Meine bescheidene Meinung.
Mal ehrlich Sämtliche Buchhandlungen mit 2 oder mehr Läden sind startbereit für eine Internet Seite im Ausland. Wird diese "bindung" abgelehnt werden diese Händler im Ausland einkaufen den Preis annehmen und in die Schweiz importieren.
Wieso nicht gleich noch Preisbindungen in der Autobranche, Essen , Kosmetik?
Ich brauche wie alle anderen auch Keine EMpfehlung. Spezial Bücherhandel und Top Service werden belohnt. Da zahl ich auch 10 Franken mehr.
Ich bin aber nicht bereit .
Zitate:
Die zumeist kleinen Schweizer Verlage stehen im Heimmarkt grossen europäischen Medien- und Verlagskonzernen gegenüber. Nur wenige beschäftigen mehr als zehn Personen und schaffen es, ihre Titel auch im deutschsprachigen Ausland zu verkaufen.
Argument:
Also wir Binden die Preise und das Ausland darf es dan so kaufen??? oh Gutes Argument für das Ausland weiterhin überteuert bei uns zu verkaufen!
Zitat:
Der Buchhandel ist seit je von knappen Margen geprägt. Insbesondere Amazon und die Discounter setzen die kleinen, unabhängigen Läden unter Druck. Spezialisierung und Beratungskompetenz sind die unabdingbaren Überlebensgrundlagen für unabhängige Buchhandlungen.
Argument:
Auch mit der Bindung werden die Margen genau so sein wie vorher. Auch die Discounter werden weiter leben und es gibt auch Deutsche Postadresse. Die "grossen" haben schon sowas eingerichtet. Wird die Bindung kommen werden wir Online Bestellen, das Buch wird in Deutschland bestellt.. Verzollt und dan ausgeliefert... Etwa 20% unter der Preisbindung.. Das Spezialisierung sein muss ist klar, aber ohne Bindung!
Zitat:
Wichtigster Vertriebsweg ist in der Schweiz nach wie vor der stationäre Buchhandel
Argument: Ja laut studie der kleinen Buchhandlungen (anteil 10%) wer statistik auslegt hat auch zu schreiben was gemeint ist um es nachvollziehen.. vorschlag: lernt mal Statistik !
Zitat:
Sonderkonditionen für Schulen und Bibliotheken gesichert
Im Vergleich zur heutigen Situation profitieren vor allem kleinere Bibliotheken und Schulen von der einheitlichen Rabattstruktur.
Argument:
Sehr Intressant.. Die Armen Buchahndlungen sterben aus Wir müssen binden sonst....
und dan : Sie provitieren von einheitlichen Rabatstrukturen..
Gehts euch eigentlich noch??
Mal ernsthaft Lasst es so wie es ist.
Nehmt ihr es an wird es OnlineHandel geben in Deutschland und ich werde es Massiv unterstützen! Sowas kann nicht sein das wir Feste Preise vorgeben und die kleinen die ja Jammern dan noch rabatte bekommen
also NEIN!!
Ich vergleiche IMMER die Preise
Und etwa 1/3 MEINER Bücher hat die Schweiz Billiger als Amazon!
Wenn ich dan aber Bestellen gehe dan kommt Porto dazu..
Wenn ich auf Amazon gehe = kein Porto!
Wenn ich das Buch heute Brauche würde ich in den Buchhandel gehen und es so kaufen!
Wenn ich warten kann geh ich Amazon bestellen.
Das duu natürlich Geld hast und nicht schauen musst, ist ja egal..
Hauptsache das Bucht "fleischküche" kostet immer 35 Franken...
Und der Preisüberwacher ist nicht zur Stelle wenn da einer 36 will... Da musst du dan als Konsument dem ein Brief schreiben.
Wie oft muss sich die Geschichte wiederholen, bis der Mensch merkt, was passiert? Lest öfter mal die WOZ.
@lucid: Der Buchhandel ist auch mit Preisbindung herausgefordert, das ist klar. In GB haben aber seit Aufgabe der Preisbindung 60% der Buchhandlungen schliessen müssen und Bücher sind im Schnitt massiv teurer geworden.
@pimp: Das Schweizer Kunstbuch würde ohne Preisbindung teurer, da die Bestsellerrabatte wieder reingeholt werden müssen. Für den kleinen Kunstverlag, der kein Geld der öffentlichen Hand bekommt, wird es schwer - er hat immer noch die selben Margen, bei sinkenden Verkäufen.
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Effizienz vermindernde Aspekte einer Buchpreisbindung [Bearbeiten]
An Effizienz vermindernden Gründen wird in der Literatur aufgeführt, dass eine Buchpreisbindung Händlerkartelle befördert, ein Hindernis bei der Wahl des optimalen Absatzweges darstellt und Herstellerkartelle unterstützt.
Händlerkartelle: Es gibt verschiedene Händlergruppen. Neben kleinen Einzelhändlern bestehen große Handelsketten, Discounter und Internethändler. Eine Buchpreisbindung verhindert nun das Entstehen von Discountern und behindert Internethändler, da deren Hauptvorteil eben der günstige Preis ist. Genau diese Behinderung ist im Interesse der stationären Einzelhändler und Ketten. Sie unterstützen daher als Kartell eine Buchpreisbindung.
Optimaler Absatzweg: Im Laufe des Produktlebenszyklus wäre es für den Verleger sinnvoll, den Absatzweg zu verändern. Am Anfang des Lebenszyklus ist eine Hochpreisstrategie sinnvoll, um diejenigen Käufer zu bedienen, die gerne die aktuellen Werke kaufen. Später ist es sinnvoll den Preis zu senken, um die preisbewussten Kunden in hoher Zahl anzusprechen. Diese Strategie deckt sich nicht mit den Interessen des Handels. Dieser möchte die bekannten Werke nutzen, um eine Vertriebschance auch für unbekanntere zu haben. Sonderangebote für aktuelle Bestseller wären daher ein geeignetes Mittel, Kunden anzulocken. Zuletzt erwartet der Kunde eine Preissenkung nach kurzer Zeit und stellt sich in seiner Kaufentscheidung darauf ein, das Buch nach einiger Zeit günstiger zu bekommen. Die Buchpreisbindung verhindert hier im Interesse des Verlegers wirksam Lockvogelangebote des Handels und signalisiert dem Käufer, dass er keine Chance hat, das Buch in kurzer Zeit günstiger zu erhalten.
Auch ein Herstellerkartell wird durch eine Buchpreisbindung gestützt. Ein Kartell steht immer unter dem Druck, dass es für einzelne Kartellmitglieder günstig ist, die Kartellpreise heimlich leicht zu unterbieten. Dadurch gewinnt er Marktanteile und profitiert dennoch von den überhöhten Preisen. Eine Buchpreisbindung mit fixen Margen sichert die Kartellmitglieder gegen das Ausscheiden einzelner Mitglieder.[16]
Effizienz erhöhende Aspekte einer Buchpreisbindung [Bearbeiten]
An Effizienz erhöhenden Gründen wird in der Literatur aufgeführt, dass eine Buchpreisbindung zu einer höheren Zahl von Verkaufsstellen führt und das Serviceniveau hebt.
Eine hohe Zahl von Verkaufsstellen wirkt vielfach absatzfördernd (eine Sonderform des Sayschen Theorems). Durch eine Buchpreisbindung sinkt der Preiswettbewerb, womit auch kleine Händler mit ungünstigen Kostenstrukturen am Markt eine Chance haben. Die dadurch gesteigerte Zahl der Buchhändler führt wiederum in der Theorie zu einer höheren Zahl von Verkaufsstellen und damit einem höheren Absatz der Verlage.
Durch den Wegfall des Preiswettbewerbs steigt die Bedeutung des Services als einziger verbliebenen Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzuheben. Service kann nun z.B. Beratungsqualität, Vielfalt des Angebotes oder ähnliches bedeuten. Im Buchhandel wird hier insbesondere die Beratung und die Bestellmöglichkeit aller lieferbaren Bücher über die Grossisten genannt. Diese Services könnten nur deshalb angeboten werden, weil ein ruinöser Wettbewerb über den Preis per Buchpreisbindung ausgeschaltet sei. Insbesondere die Ausschaltung der Trittbrettfahrerproblematik (der Kunde lässt sich im Buchhandel beraten und bestellt im Internet) wird hier genannt.[17]
Studien zur Auswirkung der Buchpreisbindung [Bearbeiten]
Bei der Diskussion um die Buchpreisbindung stellt sich zuerst die Frage, ob man Bücher primär als frei handelbare Güter betrachtet, die sich der Marktselektion stellen müssen, oder ob das Buch ein Kulturgut ist, das einen besonderen Schutz verdient. Bejaht man die Schutzwürdigkeit, so stellt sich als Nächstes die Frage, ob die Buchpreisbindung ein notwendiges und geeignetes Werkzeug ist, diesen Schutz durchzusetzen.
Anlässlich der Diskussion um die Wiedereinführung in der Schweiz wurde bei der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) eine Studie in über die Auswirkungen der Aufhebung der Buchpreisbindung in der Deutschschweiz in Auftrag gegeben. Diese Studie untersuchte die Entwicklung in der Deutschschweiz während der ersten 10 Monate nach der Aufhebung der Preisbindung und stellte Vergleiche an zwischen Regionen bzw. Ländern mit und ohne Preisbindung.[18]
Die Studie kam zum Schluss, dass 10 Monate nach Aufhebung der Buchpreisbindung noch keine statistisch signifikanten Veränderungen der Buchpreise dokumentiert werden konnten. «Klarere Signale können in ca. 3 Jahren erwartet werden.», heisst es in der Studie der FHNW. Aus Konsumentensicht lässt sich allerdings beobachten, dass seit der Aufhebung der Buchpreisbindung vor allem im Internet ein regelrechter Preiskampf entfacht wurde. Als Beispiel dafür sei hier der zusätzlich zum Abzug der deutschen MwSt. gewährte Rabatt von 20% auf den regulären deutschen Verkaufspreis erwähnt, welcher Amazon.de seit Frühling 2010 auf alle Buchbestellungen für Lieferungen in die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein gewährt. In der Schweiz ist seit Ende 2007 zudem eine Preissuchmaschine für Bücher online, die dokumentiert, wie sich der Wettbewerb unter den Buchhändlern seit der Aufhebung der Buchpreisbindung verschärft hat. [19]
Während zur Preisentwicklung somit bereits erste Ergebnisse vorliegen, fehlen derzeit verwertbare Ergebnisse zu anderen Aspekten wie zur Entwicklung der Anzahl der Buchhandlungen oder der Anzahl produzierter Bücher.
Ökonomisch gesehen bedeutet eine Buchpreisbindung, dass ein Preiswettbewerb zwischen Buchhändlern unterbunden wird. Gemäß dem Ersten Wohlfahrtstheorem ist das in einer idealen Ökonomie am Markt im Wettbewerb erreichte Marktgleichgewicht pareto-effizient. In einer solchen idealen Welt würde eine Einschränkung des Wettbewerbs über eine Buchpreisbindung ineffizient sein, also zu hohen Preisen, niedrigeren Verkaufsmengen und überhöhten Gewinnen von Marktteilnehmern führen.
Allerdings liegen in der realen Welt die Voraussetzungen eines derartigen idealen Marktes nicht vor. Eine Reihe von Ökonomen haben den Buchmarkt daraufhin untersucht, ob eine Buchpreisbindung im konkreten Buchmarkt zur Erhöhung oder Senkung der Effizienz führt. Dies führt daher nicht zu eindeutigen Ergebnissen, da der Buchmarkt in unterschiedliche Teilmärkte zerfällt, auf dem die Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind. Dies sind z.B. Bestseller, Belletristik oder Fachbücher. Während bei Bestsellern oder Fachbüchern der Verleger in einer Monopolsituation ist, da ein Ausweichen auf andere Produkte nur schwer möglich ist, besteht bei vielen Belletristik-Werken ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Werken. Bei Bestsellern ist Marketing und Werbung für den Vertriebserfolg wesentlich, bei Fachbüchern eher die schnelle Bestellbarkeit bei vielen Händlern und bei Belletristik die Beratungsleistung des Handels. Konsequenterweise ist der Preiswettbewerb insbesondere bei Bestsellern zu erwarten, während andere Marktsegmente einen Service- oder Beratungswettbewerb erwarten lassen.
Indikatoren der ökonomischen Wirkung der Buchpreisbindung sind vor allem die Konzentration und Marktanteile einzelner Verlage und Buchhandelsketten, die Buchhändlerdichte, die Buchpreise, die Umsätze und Verkaufszahlen des Buchhandels bzw. einzelnen Bücher und die Zahl und Vielfalt der lieferbaren und angebotenen Bücher
Und: natürlich sind und bleiben Bücher in der Schweiz teurer als im Ausland, solange unsere Löhne und Mieten viel höher sind. Anfangslohn einer Buchhändlerin in der Schweiz: 3920 CHF. In Deutschland: 1580 Euro.
Es handelt sich nämlich ganz einfach nur um Symptombekämpfung, die Ursache (keine Nachfrage) wird dadurch aber nicht beeinflusst.