|
|
Literatur live
|
Texte und andere Dokumente rund um das Leben von Mani Matter tauchen nach und nach auf und zeichnen ein interessantes Bild des berühmten Berner Troubadours. Der Autor und Historiker Wilfried Meichtry präsentiert die erste, umfassende Biografie Mani Matters. Musikalisch wird Lukas Gerber begleiten. Moderiert wird der Abend von Luzia Stettler. Eintritt 15,–19:00 Stattkino
|
|
|
|
Applaus!
|
 Die offene Bühne beim Projekt «EinQuartier(t)» nimmt eine ganz andere Offenheit an: Quasi Open Air darf das Quartier Hirschmatt-Neustadt Theater machen. Heute bis Freitag dürfen zwischen 18:30 und 19:30 Uhr Quartier-Künstler und Erstlingshelden die Bühne nutzen. Wir hoffen, dass das Wetter nicht die Laune verdirbt. Programm Heute bis Freitag zwischen 18:30 und 19:30, Helvetiaplatz
|
|
|
|
Wulffmorgenthaler
|
|
|
|
|
Tokyo City Symphonie
|
Zum zehnjährigen Jubiläum des Roppongi Hills Mori Tower, einem 238 Meter Hochhaus mitten in Japans Hauptstadt, wurde die Seite Tokyo City Symphonie ins Leben gerufen. Mittels deiner Tastatur kannst du ein gigantisches Modell des Hauses und der umliegenden Gebäude mit Musik und Licht bespielen. Absolut grossartig gemacht und sehr einnehmend. Hier gibt es ein tolles Video und hier kannst du gleich selber Hand anlegen.
|
|
|
|
Macht und Metropolen
|
In Zukunft gibt es keinen Klassenkampf mehr, sondern einen Kampf in und um Metropolen, so die Grundthese des Neo-Marxisten David Harvey. In einem Spiegel Interview spricht der Brite über Immobilienblasen, irrwitzige Prestigebauten und Häuslebauer als Feinde der Revolution. Lesen
|
|
|
|
|
|
Hier gebären Männer
|
Da Wehen im Grunde nichts anderes als Muskelkontraktionen sind, die man mittels Elektroden auch künstlich erzeugen kann, lässt sich der Schmerz relativ einfach simulieren. Zwei Männer haben sich der Geburtssimulation ausgesetzt und den Schmerz aller Schmerzen über sich ergehen lassen. Vielleicht auch um der Urfrage, ob Männer oder Frauen härter im Nehmen sind, auf den Grund zu kommen. So würde es aussehen, wenn Männer gebären.
|
|
|
| |
Stadtschreiberbeiträge Hier findest du Beiträge von Stadtkindern, die es lieben, für ihre Stadt zu schreiben. Der Inhalt stammt nicht von Ron und muss auch nicht seiner Meinung entsprechen. Du willst selber Stadtschreiber werden? Hier mehr Infos.
|
|
| |
|
| |
Stadtgespräch Wenn man was zu sagen, trällern oder diskutieren hat, kann man das hier im Stadtgespräch tun.
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
| |
Marktplatz Wenn man auf der Suche nach etwas (WG Partner, Konzert Ticket, etc.) ist oder etwas zu vergeben (Wohnung, Ex Freund/in) hat, dann kann man das auf der Marktplatz tun. Oder gleich ein Inserat aufgeben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Das Letzte Gib deinen Senf dazu! Alles kann auf ronorp.net kommentiert werden und die besten Kommentare erscheinen hier:
|
|
| |
|
|
JA zum Buch - JA zur Buchpreisbindung
Liebe Leute
Die Buchpreisbindung liegt mir sehr am Herzen und die Schweizer Bevölkerung stimmt am 11. März darüber ab, ob diese wieder eingeführt werden soll. Mein Tipp: JA zum Buch.
Alle Argumente dafür können unter www.ja-zum-buch.ch aufgerufen werden.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Komitee GEGEN die Buchpreisbindung mit Parolen aufwartet, welche zum Teil einfach nicht stimmen oder verdreht werden. In dessen Reihen finden sich hauptsächlich Leute aus SVP und FDP. Diese wissen gar nicht, wie der Schweizer Buchmarkt genau funktioniert und vergleichen das Buch mit einer normalen Ware aus dem Supermarkt. Doch das Buch ist ein Kulturgut, welches mit dem wirksamen Mittel der Buchpreisbindung zu schützen ist.
An vorderster Front gegen die Wiedereinführung der Buchpreisbindung kämpft Ex Libris. Die Migros-Tochter ist jedoch alles andere als eine normale Buchhandlung und denkt nur an ihren eigenen Profit.
Mir ist aufgefallen, dass die Leute nicht genau wissen, worum es überhaupt geht. Deshalb meine Bitte an euch: Lasst euch nicht von den unwahren Parolen des Nein-Komitees einlullen und informiert euch, worum es genau geht.
Und noch ein letzter Hinweis: Alle unsere Nachbarländer haben eine Buchpreisbindung. Und es funktioniert. Warum sollte die Schweiz als fast einziges Land (neben Belgien und Grossbritannien) wiedermal aus der Reihe tanzen?
Es dankt herzlich
Eine Buchhändlerin
www.ja-zum-buch.ch
Deshalb: Ja zum Lesen, Ja zum Buch, Nein zum Buchhandelskartell!
Ach ja: Ex Libris musste im Jahr 2011 einen Umsatzrückgang von -11.9% beklagen. Da läuft doch irgendwas falsch. Kein Wunder, wenn sie in den Läden fast nur auf Bestseller setzen und diese auch noch bis zu 30% verbilligen. Trotzdem ist dieser Händler und auch viele andere Onlinehändler die grosse Gefahr für die konventionellen Buchhandlungen.
@ Perlentaucher: Ich stimme mit dir überein: Wenn es die kleine Buchhandlung nicht schafft, sich zu spezialisieren oder innovativ zu sein, dann hat sie es mit oder ohne Preisbindung schwer. Es ist leider eine Tatsache, dass die grossen Buchläden (Thalia, OF, Lüthy&Stocker) die kleinen verdrängen.
Die Preise der Bücher aus Deutschland werden mit Preisbindung im Schnitt tiefer. Das belegen Zahlen aus England und aus der welschen Schweiz, wo Bücher heute, Jahre nach Aufhebung der indung, 40 Prozent teurer sind als in Frankreich und 20 Prozent teurer als in der Deutschschweiz. Und man kann es nicht oft genug wiederholen: auch in Deutschland gilt die Preisbindung! Auch Amazon hält sich daran!
Bücher werden zudem jetzt schon mit dem tieferen MWST-Satz gefördert.
Es handelt sich nämlich ganz einfach nur um Symptombekämpfung, die Ursache (keine Nachfrage) wird dadurch aber nicht beeinflusst.
Und: natürlich sind und bleiben Bücher in der Schweiz teurer als im Ausland, solange unsere Löhne und Mieten viel höher sind. Anfangslohn einer Buchhändlerin in der Schweiz: 3920 CHF. In Deutschland: 1580 Euro.
Ökonomisch gesehen bedeutet eine Buchpreisbindung, dass ein Preiswettbewerb zwischen Buchhändlern unterbunden wird. Gemäß dem Ersten Wohlfahrtstheorem ist das in einer idealen Ökonomie am Markt im Wettbewerb erreichte Marktgleichgewicht pareto-effizient. In einer solchen idealen Welt würde eine Einschränkung des Wettbewerbs über eine Buchpreisbindung ineffizient sein, also zu hohen Preisen, niedrigeren Verkaufsmengen und überhöhten Gewinnen von Marktteilnehmern führen.
Allerdings liegen in der realen Welt die Voraussetzungen eines derartigen idealen Marktes nicht vor. Eine Reihe von Ökonomen haben den Buchmarkt daraufhin untersucht, ob eine Buchpreisbindung im konkreten Buchmarkt zur Erhöhung oder Senkung der Effizienz führt. Dies führt daher nicht zu eindeutigen Ergebnissen, da der Buchmarkt in unterschiedliche Teilmärkte zerfällt, auf dem die Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind. Dies sind z.B. Bestseller, Belletristik oder Fachbücher. Während bei Bestsellern oder Fachbüchern der Verleger in einer Monopolsituation ist, da ein Ausweichen auf andere Produkte nur schwer möglich ist, besteht bei vielen Belletristik-Werken ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Werken. Bei Bestsellern ist Marketing und Werbung für den Vertriebserfolg wesentlich, bei Fachbüchern eher die schnelle Bestellbarkeit bei vielen Händlern und bei Belletristik die Beratungsleistung des Handels. Konsequenterweise ist der Preiswettbewerb insbesondere bei Bestsellern zu erwarten, während andere Marktsegmente einen Service- oder Beratungswettbewerb erwarten lassen.
Indikatoren der ökonomischen Wirkung der Buchpreisbindung sind vor allem die Konzentration und Marktanteile einzelner Verlage und Buchhandelsketten, die Buchhändlerdichte, die Buchpreise, die Umsätze und Verkaufszahlen des Buchhandels bzw. einzelnen Bücher und die Zahl und Vielfalt der lieferbaren und angebotenen Bücher
:
Effizienz vermindernde Aspekte einer Buchpreisbindung [Bearbeiten]
An Effizienz vermindernden Gründen wird in der Literatur aufgeführt, dass eine Buchpreisbindung Händlerkartelle befördert, ein Hindernis bei der Wahl des optimalen Absatzweges darstellt und Herstellerkartelle unterstützt.
Händlerkartelle: Es gibt verschiedene Händlergruppen. Neben kleinen Einzelhändlern bestehen große Handelsketten, Discounter und Internethändler. Eine Buchpreisbindung verhindert nun das Entstehen von Discountern und behindert Internethändler, da deren Hauptvorteil eben der günstige Preis ist. Genau diese Behinderung ist im Interesse der stationären Einzelhändler und Ketten. Sie unterstützen daher als Kartell eine Buchpreisbindung.
Optimaler Absatzweg: Im Laufe des Produktlebenszyklus wäre es für den Verleger sinnvoll, den Absatzweg zu verändern. Am Anfang des Lebenszyklus ist eine Hochpreisstrategie sinnvoll, um diejenigen Käufer zu bedienen, die gerne die aktuellen Werke kaufen. Später ist es sinnvoll den Preis zu senken, um die preisbewussten Kunden in hoher Zahl anzusprechen. Diese Strategie deckt sich nicht mit den Interessen des Handels. Dieser möchte die bekannten Werke nutzen, um eine Vertriebschance auch für unbekanntere zu haben. Sonderangebote für aktuelle Bestseller wären daher ein geeignetes Mittel, Kunden anzulocken. Zuletzt erwartet der Kunde eine Preissenkung nach kurzer Zeit und stellt sich in seiner Kaufentscheidung darauf ein, das Buch nach einiger Zeit günstiger zu bekommen. Die Buchpreisbindung verhindert hier im Interesse des Verlegers wirksam Lockvogelangebote des Handels und signalisiert dem Käufer, dass er keine Chance hat, das Buch in kurzer Zeit günstiger zu erhalten.
Auch ein Herstellerkartell wird durch eine Buchpreisbindung gestützt. Ein Kartell steht immer unter dem Druck, dass es für einzelne Kartellmitglieder günstig ist, die Kartellpreise heimlich leicht zu unterbieten. Dadurch gewinnt er Marktanteile und profitiert dennoch von den überhöhten Preisen. Eine Buchpreisbindung mit fixen Margen sichert die Kartellmitglieder gegen das Ausscheiden einzelner Mitglieder.[16]
Effizienz erhöhende Aspekte einer Buchpreisbindung [Bearbeiten]
An Effizienz erhöhenden Gründen wird in der Literatur aufgeführt, dass eine Buchpreisbindung zu einer höheren Zahl von Verkaufsstellen führt und das Serviceniveau hebt.
Eine hohe Zahl von Verkaufsstellen wirkt vielfach absatzfördernd (eine Sonderform des Sayschen Theorems). Durch eine Buchpreisbindung sinkt der Preiswettbewerb, womit auch kleine Händler mit ungünstigen Kostenstrukturen am Markt eine Chance haben. Die dadurch gesteigerte Zahl der Buchhändler führt wiederum in der Theorie zu einer höheren Zahl von Verkaufsstellen und damit einem höheren Absatz der Verlage.
Durch den Wegfall des Preiswettbewerbs steigt die Bedeutung des Services als einziger verbliebenen Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzuheben. Service kann nun z.B. Beratungsqualität, Vielfalt des Angebotes oder ähnliches bedeuten. Im Buchhandel wird hier insbesondere die Beratung und die Bestellmöglichkeit aller lieferbaren Bücher über die Grossisten genannt. Diese Services könnten nur deshalb angeboten werden, weil ein ruinöser Wettbewerb über den Preis per Buchpreisbindung ausgeschaltet sei. Insbesondere die Ausschaltung der Trittbrettfahrerproblematik (der Kunde lässt sich im Buchhandel beraten und bestellt im Internet) wird hier genannt.[17]
Studien zur Auswirkung der Buchpreisbindung [Bearbeiten]
Bei der Diskussion um die Buchpreisbindung stellt sich zuerst die Frage, ob man Bücher primär als frei handelbare Güter betrachtet, die sich der Marktselektion stellen müssen, oder ob das Buch ein Kulturgut ist, das einen besonderen Schutz verdient. Bejaht man die Schutzwürdigkeit, so stellt sich als Nächstes die Frage, ob die Buchpreisbindung ein notwendiges und geeignetes Werkzeug ist, diesen Schutz durchzusetzen.
Anlässlich der Diskussion um die Wiedereinführung in der Schweiz wurde bei der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) eine Studie in über die Auswirkungen der Aufhebung der Buchpreisbindung in der Deutschschweiz in Auftrag gegeben. Diese Studie untersuchte die Entwicklung in der Deutschschweiz während der ersten 10 Monate nach der Aufhebung der Preisbindung und stellte Vergleiche an zwischen Regionen bzw. Ländern mit und ohne Preisbindung.[18]
Die Studie kam zum Schluss, dass 10 Monate nach Aufhebung der Buchpreisbindung noch keine statistisch signifikanten Veränderungen der Buchpreise dokumentiert werden konnten. «Klarere Signale können in ca. 3 Jahren erwartet werden.», heisst es in der Studie der FHNW. Aus Konsumentensicht lässt sich allerdings beobachten, dass seit der Aufhebung der Buchpreisbindung vor allem im Internet ein regelrechter Preiskampf entfacht wurde. Als Beispiel dafür sei hier der zusätzlich zum Abzug der deutschen MwSt. gewährte Rabatt von 20% auf den regulären deutschen Verkaufspreis erwähnt, welcher Amazon.de seit Frühling 2010 auf alle Buchbestellungen für Lieferungen in die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein gewährt. In der Schweiz ist seit Ende 2007 zudem eine Preissuchmaschine für Bücher online, die dokumentiert, wie sich der Wettbewerb unter den Buchhändlern seit der Aufhebung der Buchpreisbindung verschärft hat. [19]
Während zur Preisentwicklung somit bereits erste Ergebnisse vorliegen, fehlen derzeit verwertbare Ergebnisse zu anderen Aspekten wie zur Entwicklung der Anzahl der Buchhandlungen oder der Anzahl produzierter Bücher.