Wir haben keine Schuldenkrise, sondern eine Vermögenskrise
Ist es nicht erstaunlich, dass alle Welt ständig von Schulden spricht, sich aber so gut wie niemand fragt, WEM denn all diese horrenden Geldbeträge überhaupt geschuldet werden??? Dass es Schulden nur geben kann, wenn da jemand ist, der diese Schulden zu gut hat, also ein gleich grosser horrender Vermögensberg dem gegenübersteht? Wieso fragt sich niemand, WER diese Menschen und Institutionen sind, die dieses Geld anscheinend 'zu gut' haben? Und was dazu führte, dass diese horrenden VERMOEGENSberge überhaupt entstehen konnten? Wieso fragt sich niemand, warum Wirtschaft nicht von klein auf fester Bestandteil der Bildung für alle ist? Ja klar, ist ja viiiiiel zu schwierig, wir wären eh alle zu dumm, es zu verstehen, und es ist ja sooooo eine langweilige Materie, besser nicht damit beschäftigen ... Ist das wirklich so? JEDER hat tagtäglich mit Geld zu tun und fast KEINER versteht, wie Geld im heutigen System entsteht, was Geld überhaupt IST. Wie kommt das? Wem nützt das und wem nützt es nicht? Keine Schuldenberge ohne Vermögensberge. Keine Vermögensberge ohne Ursache. Es gibt zwei Gruppen von Menschen, welche leistungslos Geld erhalten, die ganz Armen und die ganz Reichen. WER kostet die Arbeitenden mehr? x-fach mehr? Wer sind die wahren Schmarotzer dieser Welt? Wie muss ein System konstruiert sein, das dies ermöglicht? Und wieso interessiert das fast niemanden?
Wenn 10% der Bevölkerung 60% des Geldes besitzen und diese Tendenz steigt, dann muss das Grundproblem woanders liegen als in den Renten, also in dem Teil, der allen geschuldet wird. Stellen wir uns einen Kuchen vor und 10 Leute an der Party. Eine Person beansprucht mehr als die Hälfte des Kuchens für sich, die anderen 9 teilen sich den Rest. Hier würde jeder der 9 Personen aufschreien und die 1 Person hätte null Chance, seinen 'Anspruch' durchzusetzen. In der Realität geschieht aber genau das und keiner von den 9 Menschen fragt sich überhaupt, woher es kommt, dass dieser eine überhaupt in die Position kommt, 60% für sich zu beanspruchen. Womit wir wieder dabei sind, dass die Menschen das Geldsystem nicht verstehen. Der Grossteil des Geldes der 10% der Reichen wird nicht erarbeitet, sondern leistungslos eingesackt. Aber die 90% lassen das zu, weil sie das System, welches dies ermöglicht, gar nicht verstehen. Sie merken bloss: Irgendwas stimmt nicht. Die Renten sind nicht das Problem. (Jedenfalls nicht das Problem im Kern der Sache).
25.04.2012 15:30von
Lena*
Hügli, 'echtes Vermögen kann man sich erarbeiten': In kleinen Mengen, möglicherweise ja.
Grosse Vermögen werden heute jedoch geerbt. Oder aus bereits bestehendem Vermögen generiert. Die Tellerwäschekarriere des fleissigen Arbeiters ist heute definitiv ein Mythos geworden.
25.04.2012 10:56von
pimp
Ich freue mich sehr über diesen Post und kann nur beipflichten. Vermögen und Wohlstand sind zunächst mal gut. Man sollte ihre Entstehung keinesfalls behindern. Leider wird Vermögen heutzutage mit Geld verwechselt. Geld kann man sich ausleihen, aber echtes Vermögen (Eigenkapital) kann man sich nur erarbeiten und ansparen. Geld ist im Überfluss vorhanden, die Geldmengen von CHF, USD, EUR steigen mit jährlichen Raten von 5-20%. Doch Realkapital ist wenig vorhanden, weil die Leute wenig sparen und von investieren keine Ahnung haben.
25.04.2012 10:01von
Charles Hügli
Also zumindest mit dem mangelnden Interesse an Wirtschaft hast du recht. Hättest du irgendeine Sex-These verfasst, hättest du bestimmt schon jetzt dutzende (Hass)-Kommentare.
Jetzt zur "Vermögenskrise": Staatsanleihen galten bis vor kurzem als praktisch risikolose Anlagen, die zwar keine grossen Renditen abwerfen, dafür aber sehr sicher sind. Mit anderen Worten nichts für Börsenspekulanten, sondern die richtige Anlageklasse für konservative Sparer. Das heisst nicht nur für Superreiche und Banken, sondern für jeden der etwas Geld auf der hohen Kante hat, vom kleinen Unternehmer bis zur Spareinlage der Mittelkalsse. Im ganzen grossen Stil werden Staatsanleihen zum Beispiel von Pensionskassen gekauft, denn die müssen Zinsen erwirtschaften (sonst müssten wir mehr Pensionskassenbeiträge zahlen) und dürfen keine hohen Risiken eingehen. Wenn diese Staatsanleihen plötzlich wertlos werden, ist die Rente futsch. Das heisst die Staaten haben nicht nur bei den Reichen Schulden, die eventuell darauf verzichten könnten, sondern bei uns allen! Wenn die Staaten ihre Schulden nicht zurückzahlen, gibt es weniger Rente oder die Beitragszahlungen steigen, die Versicherungsbeiträge steigen, vermeintlich sicheres Vermögen der Mittelklasse verschwindet, etc.
Ich hoffe das hat etwas zur Klärung beigetragen.
Bin es nur ich, oder wird die 20min wirklich zum neuen Blick?
Gestern war es eine Gruppenvergewaltigung ohne fundierte Fakten.
Heute eine Hijab tragende Aushilfslehrerin die zur Zielscheibe gemacht wird ohne (bis jetzt) ersichtlichen Grund.
Ist das jetzt deren neuer Aufhänger?
Also mich stösst...
Wenn du Ron weiterempfiehlst, was ja nur etwa 30 Sekunden dauert, bekommst du massig gutes Karma. Am besten schreibst du eine persönliche Mail an deine Freunde und lobpreist den Ron. Natürlich Link nicht vergessen! Ok, dauert etwas länger als 30 Sekunden, aber dafür gibt’s noch einen Extrakarmapunkt.
Dass dieser Typ aus Australien kommt, erstaunt mich herzlich wenig. Mit seinem blonden, gewellten Haar und seiner Gitarre reitet der sympathische Xavier Rudd derzeit auf einer Erfolgswelle. Seine Musik ist aber kein Surfer-Pop sondern hört sich wie ein ursprünglich feingeschliffener Folk-Blues an, der von Didgeridoos und gesellschaftskritischen Texten begleitet eigentlich als moderner Sound der australischen Ureinwohner beschrieben werden kann. Aber mit Pfiff. 2x2 Tickets liegen auf meinem Strandtuch bereit. Eintritt ab 37.- 19:00 Kufa Lyss
Meinens Fabrikladen
Bei Meinen müssen nur die Vegis weinen. Und zwar, weil sie nichts kaufen können und hoffentlich nicht, weil sie sauer sind, dass ich über Fleisch berichte. Denn ich empfehle nur Qualitätsware, am liebsten aus der Schweiz und vom Biohof. Familie Meinen mit dem eleganten Schweinchen im Logo betreibt ihre Metzgerei heute in der 4. Generation und hat hinter dem Monbijou einen Fabrikladen mit äusserst günstigen Angeboten. Zur Grillsaison empfehle ich das marinierte Cowboy-Steak, die Käsewürste, die feinen Hamburger oder die Bruch-Landjäger. Bei grossen Mengen lohnt es sich, vorzubestellen. Telefon 031 389 41 43 Meinen Fabrikladen, Schwarztorstrasse 76
Wulffmorgenthaler
Bier-Phonograph
Am 29. November 1877 führte Thomas Alva Edison der Menschheit erstmals eine Sprechmaschine vor, die später als Phonograph in die Geschichte eingehen sollte. Die sperrigen, zylinderförmigen Walzen haben zwar nie eine besonders überzeugende Klangqualität erreicht, waren aber der Wegbereiter für die später folgenden Schallplatten. Als Hommage an die Zylinder hat Beck's in Zusammenarbeit mit Shine kurzerhand eine Bierflasche umfunktioniert und mit Musik bedruckt. Bilder & Film gibt es hier.
Anzeige
Designer Möbel: Bis zu 50% günstiger!
Beliani.ch bietet Dir hochwertige Designer Möbel zu unschlagbaren Preisen. Du findest bei uns im online Shop eine grosse
Ron: Ich kann mich nicht entscheiden, worüber ich schreiben könnte. Es ist viel zu heiss zum Arbeiten! Irgendeine fiktive Person, die zur Veranschaulichung dieses Beitrags zu mir spricht: Wie wärs mit einem Beitrag über Eiswürfel? Ron: Eiswürfel? Tönt bescheuert, aber Hauptsache es geht schnell, so dass ich hier raus kann. Fiktive Person: Setz einfach diesen Link ein. Ron: So? Fiktive Person: Ja genau. Ron: Ok, raus hier.
Ron's Video Perle: Mein Nymphensittich Totoro
Wie kann man das Gute Laune Gefühl, das die Titelmelodie des Filmes Mein Nachbar Totoro auslöst, überhaupt noch steigern? Indem man einen Nymphensittich die Melodie pfeifen lässt.
Unsere Kollektion, bestehend aus T-Shirts, Etuis, Duvetbezügen, Hirsekissen, Stoffwindeln, Badetücher und vielem mehr.
Zu bestellen auf www.francisebet.ch. Wir bedrucken alles von Hand und auf Wunsch mit Namen.
Stadtschreiberbeiträge Hier findest du Beiträge von Stadtkindern, die es lieben, für ihre Stadt zu schreiben. Der Inhalt stammt nicht von Ron und muss auch nicht seiner Meinung entsprechen. Du willst selber Stadtschreiber werden? Hier mehr Infos.
Stadtgespräch Wenn man was zu sagen, trällern oder diskutieren hat, kann man das hier im Stadtgespräch tun.
Marktplatz Wenn man auf der Suche nach etwas (WG Partner, Konzert Ticket, etc.) ist oder etwas zu vergeben (Wohnung, Ex Freund/in) hat, dann kann man das auf derMarktplatz tun. Oder gleich ein Inserat aufgeben.
Wir haben keine Schuldenkrise, sondern eine Vermögenskrise
Ist es nicht erstaunlich, dass alle Welt ständig von Schulden spricht, sich aber so gut wie niemand fragt, WEM denn all diese horrenden Geldbeträge überhaupt geschuldet werden??? Dass es Schulden nur geben kann, wenn da jemand ist, der diese Schulden zu gut hat, also ein gleich grosser horrender Vermögensberg dem gegenübersteht? Wieso fragt sich niemand, WER diese Menschen und Institutionen sind, die dieses Geld anscheinend 'zu gut' haben? Und was dazu führte, dass diese horrenden VERMOEGENSberge überhaupt entstehen konnten? Wieso fragt sich niemand, warum Wirtschaft nicht von klein auf fester Bestandteil der Bildung für alle ist? Ja klar, ist ja viiiiiel zu schwierig, wir wären eh alle zu dumm, es zu verstehen, und es ist ja sooooo eine langweilige Materie, besser nicht damit beschäftigen ... Ist das wirklich so? JEDER hat tagtäglich mit Geld zu tun und fast KEINER versteht, wie Geld im heutigen System entsteht, was Geld überhaupt IST. Wie kommt das? Wem nützt das und wem nützt es nicht? Keine Schuldenberge ohne Vermögensberge. Keine Vermögensberge ohne Ursache. Es gibt zwei Gruppen von Menschen, welche leistungslos Geld erhalten, die ganz Armen und die ganz Reichen. WER kostet die Arbeitenden mehr? x-fach mehr? Wer sind die wahren Schmarotzer dieser Welt? Wie muss ein System konstruiert sein, das dies ermöglicht? Und wieso interessiert das fast niemanden?
Grosse Vermögen werden heute jedoch geerbt. Oder aus bereits bestehendem Vermögen generiert. Die Tellerwäschekarriere des fleissigen Arbeiters ist heute definitiv ein Mythos geworden.
Jetzt zur "Vermögenskrise": Staatsanleihen galten bis vor kurzem als praktisch risikolose Anlagen, die zwar keine grossen Renditen abwerfen, dafür aber sehr sicher sind. Mit anderen Worten nichts für Börsenspekulanten, sondern die richtige Anlageklasse für konservative Sparer. Das heisst nicht nur für Superreiche und Banken, sondern für jeden der etwas Geld auf der hohen Kante hat, vom kleinen Unternehmer bis zur Spareinlage der Mittelkalsse. Im ganzen grossen Stil werden Staatsanleihen zum Beispiel von Pensionskassen gekauft, denn die müssen Zinsen erwirtschaften (sonst müssten wir mehr Pensionskassenbeiträge zahlen) und dürfen keine hohen Risiken eingehen. Wenn diese Staatsanleihen plötzlich wertlos werden, ist die Rente futsch. Das heisst die Staaten haben nicht nur bei den Reichen Schulden, die eventuell darauf verzichten könnten, sondern bei uns allen! Wenn die Staaten ihre Schulden nicht zurückzahlen, gibt es weniger Rente oder die Beitragszahlungen steigen, die Versicherungsbeiträge steigen, vermeintlich sicheres Vermögen der Mittelklasse verschwindet, etc.
Ich hoffe das hat etwas zur Klärung beigetragen.